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Mist gebaut beim Zeitung austragen

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 109401
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G

Gelöscht 109401

Gast
Vorweg. ich weiß dass ich selbst verantwortlich und Schuld bin, bitte darum von Moralischen Appellen und ähnlichem abzusehen.

Wollte Zeitung austragen Ich muss es nicht. Habe einen guten Vollzeit job, aber trotzdem dachte ich, so einmal die Woche paar Stunden. Das geht schon. Es geht hier nicht um einen örtlichen Wochenspiegel, sondern schon um eine bekannte, deutschlandweite Zeitung.

mit Rad und einem kleinem Anhänger. Etwa 70 Zeitungen. Heute Früh sollte es das erste mal los gehen. Nach wenigen Metern ging der Hänger kaputt. Habe eine halbe Stunde gemacht und getan, aber er war nicht zu reparieren. Ich konnte ihn nicht mal ohne Rad, ziehen. Es ging wirklich nicht. Habe kein Auto, oder Bekannte die mir hätten kurzfristig aus der Patsche helfen können.

Das Gebiet ist weit. Versteht mich nicht falsch. Ich bin sportlich und habe wirklich kein Problem damit bei Wind und Wetter weite Wege zu gehen. Aber 70 zeitungen konnte ich so, auf keinen Fall mehr auf einmal transportieren.

Dann habe ich versucht einen Teil erstmal der Zeitungen in einen Rucksack zu tun und dann per Rad, auszutragen. Hat auch geklappt, hat aber 6 Stunden gedauert. 5 Stunden, und es wäre nicht mal die Hälfte fertig gewesen. Und igendwann abends um 22 Uhr dem letzten die Sonntags Zeitung zu geben Nun ja.

habe dann abgebrochen. Informiert habe Ich die Zeitung schon am Morgen. Also benachrichtigt wurden alle, superpünktlich (Nicht die Leser, aber eben der Verlag)



Es gibt einen Arbeitsvertrag ( In dem nichts, wirklich gar nichts darüber steht wenn das austeilen nicht stattfindet). Den Arbeitsvertrag habe ich heute schriftlich sofort zum nächstmöglichem zeitpunkt ( Dann wohl Ende März) gekündigt. Ich habe mich in den Emails und Benachrichtigungen sehr höflich entschuldigt, aber auch klar gemacht dass ich ab jetzt keine Zeitung mehr austrage, auch wenn das möglicher Weise bestraft wird. Es geht wirklich nicht!

Was kann nun schlimmstenfalls auf mich zukommen, wie wahrscheinlich sind die einzelnen Punkte hier?

Kündigung seitens des Verlags
- Das wäre indem Sinne ja nicht schlimm

Das mir die nicht ausgetragenen Zeitungen in Rechnung gestellt werden für den heutigen Tag - Wäre verständlich, hätte ich zu akzeptieren. Würde ich aber nach meiner Berechnung noch gut mit umgehen können.

Das mir die nächsten 3 Sonntage jeweils jedoch auch in Rechnung gestellt werden ? Wäre finanziell natürlich heftig. Aber ich habe ja alle Personen jetzt benachrichtigt dass ich die nächsten 3 Sonntage die Zeitung nicht austragen kann. Wie wahrscheinlich ist das ?

Vielleicht hatte jemand mal eine ähnliche Erfahrung gemacht. Die Zeitungen sind bei mir. ich habe sie nicht entsorgt oder so.
 
Mach dir nicht so viele Sorgen.

Ich vermute da wird nichts mehr kommen, dann dramatisch ist das nicht.

Wenn Du wirklich mit dem Job als Zeitungsausträger abgeschlossen hast, dann kann Dir alles egal sein.
Falls Du ein gutes Verhältnis mit dem Auftraggeber/Arbeitgeber anstrebst (mit Option vielleicht wieder mal zu arbeiten), dann würde ich ihnen im persönlichen Gespräch die Situation mit dem defekten Anhänger schildern. Ggf. sagen sie Dir, dass Du in solchem Falle immer Ersatz aus der Zentrale bekommst oder sie schlagen Dir andere Lösungen vor.

Falls tatsächlich eine Schadensersatzforderung kommen sollte, lass Dir professionell beraten (z.B. bei der Gewerkschaft).
70 Zeitungen sind von den Kosten auch nicht die Welt....
 
Du bist ja lustig 🙂

Zunächst solltest Du die Zeitungen an den Vertriebler zurück geben.
Danach wird sich finden, wer den Zeitungen welchen Wert beimisst.
Der Vertriebler kann sie an den Verlag zurück geben, damit hätte der Verlag sein Eigentum zurück. Schaden wird der Verlag gegenüber dem Vertrieb kaum geltend machen können oder beweisen können, da die Zeitungen ja bezahlt sind. Ersatz von Schaden werden also nur Kunden geltend machen können, also jeder einzeln.
Der Vertrieb wiederum hat seinen Vertrag der Zustellung gegenüber dem Verlag nicht erfüllt, steht aber mangels Schaden ebenfalls aussen vor.
Da Du nicht selbständig bist, sondern auf Weisung des Arbeitgebers die Zeitungen austrägst und infolge dessen nicht jedem kunden eine Rechnung über das Austragen zusendest sondern deinen Lohn vom Vertrieb bekommst, hafter der Vertreib gegenüber seinem Auftraggeber auf Erfüllung. Davon wird er Dich also frei stellen müssen, da er morgens nicht in der Lage war, einen Ersatz-Austräger zu finden.
Da er das Vertriebsmittel nicht finanziert hat, also Deinen Anhänger nicht gemietet hat, kann er für den defekt eher nicht verantwortlich gemacht werden.
Fazit:
Du solltest Deinen Lohn bekommen aber Forderungen diskutieren.

Andere Ideen andere User?
 
Warum hast Du nicht gleich jemanden vom Verlag angerufen und gesagt, dass dein Hänger kaputt gegangen ist? Das kann schon Mal passieren.
 

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