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missbrauch der Tochter. mich mal aussprechen muss

  • Starter*in Starter*in Pusteblume31
  • Datum Start Datum Start
P

Pusteblume31

Gast
Hallo!

Ich habe überlegt, wo ich meinen ersten Beitrag verfasse. Nun bin ich hier.

Ich bin immer noch sauer und enttäuscht 🙁

Meine Tochter ist mittlerweile 7. Als ich ihren Vater verlassen habe wa sie 3 Jahre.
Sie hat mitbekommen, wie ich geschlagen, eher verprügelt wurde.

Nach der Trennung kam durch ihr Verhalten ein Missbrauchsverdacht seitens des KV auf .
Durchs Jugendamt bin ich an eine Stelle für missbrauchte Mädchen aufmerksam geworden..
Natürlich habe ich ihn angezeigt. Natürlich habe ich eine Diagnostik machen lassen. Diese musste ich quasi einklagen, weil der KV die Zustimmung verweigerte.
Jedenfalls wurde nach einem Jahr die Diagnostik gemacht, was für uns der Horror war.
Zur Anzeige musste ich mir so viel anhören. Jugendamt sagte, Tochter soll nicht aussagen.
Kripo weigerte sich, sie zu befragen. Und ich musste mir anhören, ich könnte ihr das eingeredet haben (meinte der Kripobeamte).
Verfahren eingestellt.
Später fing sie dann an, bruchteile zu erzählen. Allerdings eher der Oma. Was ich gut fand, denn sie hat nichts schlimmes gemacht.
Oma hat ihn dann nochmal angezeigt. Verfahren eingestellt. Besuchskontakte habe ich verweigert. Allerdings meinte das Jugendamt, dass begleiteter Umgang doch machbar wäre (meinten aber vorher, sie soll nicht aussagen wegen einer retraumathisierung).
Es gab dann einen Termin und meine Tochter ging es dann sehr schlecht.
Seitdem verweigere ich dem Umgang.

Es regt mich aber auf, das niemand etwas unternimmt! Meine Tochter hat selbst der Lehrerin etwas erzählt, aber im Prinzip ist es doch egal, wem sie was erzählt. Es zählt nicht. Sie ist die Bestrafte!
Und ehrlich gesagt, ich denke, dass mehr gemacht worden wäre,, wenns der onkel gewesen wäre!
Ich hoffe, dass die therapie etwas bringt, vielleicht, dass man ihr auch glaubt, das jemand da ist, der sagt, ja, da war was und sie braucht jetzt folgendes...

Es ist so ungerecht! Ich habe so nichtmal die chance auf alleiniges Sorgerecht, müsste umgang zustimmen, wenn er ihn einklagt, weil ich nichts beweisen kann und keiner meiner Tochter glaubt 🙁
Wo bleibt da Gerechtigkeit für die Opfer? Die haben doch auch.lebenslänglich bekommen 🙁
 
Das klingt übel, oft wird aber auch in die entgegengesetzte Richtung übertrieben. Leider sind für dieses Verhalten der Behörden Ex-Frauen verantwortlich, die mit solchen Beschuldigungen das Besuchsrecht aushebeln wollen, entsprechend skeptisch müssen die Behörden sein.
Die härteste aber auch effektivste Möglichkeiten wäre es, ihm eine gut geplante weitere Gelegenheit zu geben, die dann sorgfältig bezeugt/dokumentiert wird, falls finanziell möglich würde ich das aber nicht ohne Spezialisten, zB Detektive mit dem Nötigen an Knowhow und Technik machen. Mit einem Video und/oder Zeugen wird nicht nur das Kontaktrecht Geschichte, sondern auch das Strafverfahren wieder aktuell.
Du könntest auch unbekannt verziehen und ähnliche Tricks anwenden bis die Tochter alt genug für mitentscheiden ist, aber dann wirst du immer die "Böse" für die Behörden sein, schlimmstenfalls sogar im strafrechtlichen Rahmen.
 
Hallo Pusteblume,
gu dass du dir Luft machst. Ich kann dich und deine Tochter sehr gut vertsehen. Es ist gut, dass du eine Therapie für deine Tochter aufsuchst. Ich würde aber an deiner Stelle versuchen hin und wieder mit deiner Tochter bei der/dem Therapeuten zusammen die Therapie zu gestalten. Reg das doch vielleicht bei deiner Therapeuten an. Es ist auch für deine Tochter wichtig das ein Vertrauen ohne die Belastungen dieses Missbrauchs in eure Köpfe zu bekommen.
Das, was du geschildert hast, dass die Ämter nicht richtig zuhören und nicht handeln liegt an den laschen Gesetzen und dem Personalmangel (fehlende Gelder) und aber auch aufgrund dem irren Gesetzesurwald. Keiner blickt wirklich durch. Wir Deutschen machen es uns immer schwerer, weil die Politiker selbst nur noch oberflächlich und nicht durchdacht die Gesetze macht.

Ich selbst bin erst mit 53 aktiv geworden, weil ich in der Kindheit durch Nonnen bis zum 12ten Lebensjahr sowohl körperlich als auch sexuell misshandelt wurde. Als Starfe z.B Exorzismus.
Als 12-15 jähriger bin ich von einem Pater und Caritasgeschäftsführer sexuell missbraucht wurde. Heute nach so langen Jahren bin ich froh, dass ich von diesem Mann ein Geständnis erzwingen (mit Trick) konnte.
Ich wünsch dir und vor allem Dingen deiner Tochter viel Ruhe, was dieses Thema angeht.
Der Vater ist aber gewarnt. In Bezug auf die Besuchsregelung würde ich ganz klar nur auf begleitete Besuchszeiten ohne Druck auch durch dich behütend langsam zustimmen.
Wenn er Dreck am stecken hat, wird es da raus kommen. Versteh es bitte nicht falsch. Es darf und soll nicht den Anschein eines Experimentes erwecken. Deiner Tochter ist damit auch nicht geholfen, wenn sie du dich damit immer belastet wird. Sprich selbst bitte auch mit einer Therapeutin oder Therapeuten.
Viel Glück
 
Bitte nicht falsch verstehen, nur damit es klarer wird:

das ganze ist während der Umgänge passiert? Was soll ein so kleines Kind denn aussagen?

Woran hast Du den Missbrauch bemerkt?
 
"...Nach der Trennung kam durch ihr Verhalten ein Missbrauchsverdacht seitens des KV auf ."

Zitat Ende.


Warum kam dieser Verdacht NACH der Trennung auf?

Natürlich schwappt dir seitens der Behörden Misstrauen entgegen, da du zugelassen hast, dass das Kind jahrelang die Prügeleien mitbekommen musste und nach der Trennung kommt plötzlich so ein Verdacht auf. Jetzt, wo die Kuh vom Eis ist und du mit dem Mann nichts mehr zu tun haben willst.

Ich würde das Mädchen erstmal komplett mit dem Thema in Ruhe lassen.
 
Hallo Pusteblume!

Kann dich sehr gut verstehen und finde, dass du gut daran getan hat zu gehen, als deine Tochter drei war. Noch besser wäre es natürlich gewesen, wenn du den "Absprung" früher geschafft hättest, aber ich kenne diese Situation von einer Bekannten, die sich viele Jahre aus Existenzgründen nicht zur Trennung entschließen konnte. Der Mann war Alkoholiker.

Das was deiner Tochter passiert ist, tut mir sehr leid. Mir ist sowas mit neun Jahren passiert. Allerdings wusste meine Mutter das nicht, bis ich etwa 12 war, da hat sie es über Umwege erfahren.
Was ich dir sagen kann ist, dass selbst wenn es zu einer Anklage käme, deine Tochter sprichwörtlich durch die Mangel genommen worden wäre. Meine Mutter hat sich damals bei einem Anwalt kundig gemacht (war ein wirklich guter Anwalt), der sie darüber aufklärte, dass Verhöre für Kinder zum Teil so verwirrend sein können, dass diese sich nicht mehr auskennen und dann letztlich der Mann wegen Unglaubwürdigkeit des Opfers freigesprochen wird.
Ich weiß nicht, wie es heute abläuft, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die Anwälte da oft nicht sehr einfühlsam vorgehen und mit solch einer Niederlage würde ich mein Kind nicht leben lassen wollen.

Es ist besser, wenn du deine Tochter moralisch unterstützt und für die da bist. Wenn die Menschen in ihrer Umgebung sie unterstützen und du vielleicht wirklich den Kontakt abbrichst.
Und wenn das Jugendamt darauf besteht, dann sagst du deinem Ex, dass ihr euch gerne treffen könnt, alle zusammen, an einem öffentlichen Ort, vielleicht nimmt er dann von allein Abstand...

Ich wünsche deiner Tochter viel Kraft und alles Gute!
LG! Karasu
 

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