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Mir gehts körperlich schlecht wegen Trennung

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Hallo ihr Lieben,

seit über zwei Wochen bin ich jetzt wieder single. Leider geht es mir mit der Trennung nicht so gut. Zwar weine ich mittlerweile nicht mehr so viel, aber durch die psychische Belastung geht es mir wortwörtlich körperlich schlecht. Ich schlafe wenig und wache täglich viel zu früh von Träumen von meinem Exfreund auf. Dadurch beginnt der Tag natürlich schon mit einem traurigen und negativen Gefühl, das schwer ist, über den Tag los zu werden. Hinzu kommt dann natürlich die Müdigkeit, die den ganzen Tag anhält, weil ich zu wenig geschlafen habe und die mich in meinem Tagesablauf hemmt. Jedesmal zwinge ich mich, am Tag wach zu bleiben, um dann wenigstens abends durch Übermüdung besser einschalfen zu können - das klappt leider aber nicht richtig.
Außerdem ist mir oft schlecht und ich habe Durchfall. Ich versuche wirklich positiv zu sein und mich abzulenken, gehe nach draußen, lese, treffe mich mit Freunden, telefoniere, etc. aber dann kommen nachts wieder diese Träume und alle winzigen Glücksgefühle und positiven Gedanken, die ich mir tagsüber hart erarbeitet habe, sind wieder zunichte gemacht. Jeden Tag muss ich mich da aufs neue rauskämpfen, wie ein ewiger Kreislauf. Habt ihr Tipps, was ich machen kann, damit das alles besser wird? Und ist das normal, dass das gleich so körperliche Auswirkungen hat?

Danke euch.
 
Hallo,
ja es ist normal das Dein Körper reagiert.
Ablenken ist ja gut und schön, aber Dein Körper Signalisiert Dir, dass Du es nicht verarbeiten kannst.
Es ist gerade 2 Wochen her, warum nimmst Du Dir nicht das Recht um Deine Beziehung zu trauern?
Du musst nicht so tun als wäre nichts gewesen.
Lasse Deinen Gefühlen freien Lauf, dann werden sie auch eher wieder wirklich glück ausstrahlen.
Du kannst morgens wenn Du traurig bist weinen, wenn Du wütend bist hau auf ein Kissen....was auch immer.
Danach wird es Dir besser gehen.
Umso mehr Du am Tage zulässt, umso besser wirst Du schlafen.
Gleichzeitig kannst Du Dir dann auch Zeit für Dich nehmen...mach Dich schön, geniesse das Wetter...usw.
Irgendwann wachst Du dann auf und es tut nicht mehr weh.
 
Hallo,
ich glaube, dass es sehr wichtig ist mit Phasen der Trauer in seinem Leben nicht nur im Sinne von vergessen und verdrängen/sich ablenken umzugehen. Wenn es etwas gibt, dass Dich sehr belastet, so das selbst Dein Körper darauf regiert solltest Du den Emotionen ein Stückweit Raum geben um danach weiter "gehen" zu können. Manchmal reicht es aus, mit einem guten Freund oder einer guten Freundin zu reden, sich dabei vielleicht auch emotional zu öffnen und versuchen einen Abschluss zu finden. Wichtig ist aber, dass Du Dir selbst keine falschen Hoffnungen machst oder machen lässt („ach DAS wird schon wieder“). In schwereren Fällen der Trauer (z.B. Verlust durch Tod) gibt es natürlich auch die Möglichkeit einen Therapeuten aufzusuchen der/die Dich in dieser Phase begleitet. Eine andere Art des Verarbeitens ist es für sich nochmal aufzuschreiben warum man in diesem Moment so bedrückt ist (hat den Effekt das man die Situation nochmal etwas überlegt und distanzierter durchlebt und sich auch konkreter Gedanken dazu macht). Natürlich kannst Du Dich auch einfach nur ablenken in dem Du mit Freunden/innen etwas unternimmst, rausgehst, Dich in Deine Arbeit/Schule stürzt usw. Letztlich bist Du aber nach der Disco, der Arbeit oder dem Tag mit den Freunden wieder alleine… deshalb ist es gut für sich auch neben dem Ablenken einen Abschluss zu finden. Das Dein Körper auf einen „Seelenschmerz“ reagiert, ist im Übrigen nicht unnormal.
Bitte verkriecht Dich nicht in Deinem Schmerz, auch wenn es sicher nicht das ist was Du im Moment hören möchtest, Dein Leben geht weiter.
Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft und das Du bald wieder lächeln kannst.
 
Hi,

Deine momentane Verfassung halte auch ich noch für völlig normal. Eine Trennung zu verarbeiten braucht Zeit. Nach 2 Wochen Trennung kann es einem nicht gut gehen.

Das Du körperlich unter Deinem Trennungsschmerz leidest, halte ich auch für normal. Nach so einer kurzen Trennungszeit drehen sich die Gedanken wie ein Zug im Kreis herum. Man nimmt es auch mit in den Schlaf, wodurch Du wahrscheinlich momentan auch die Schlafstörungen hast. Finde ich nach so kurzer Zeit aber auch noch als normal. Genauso wie Deinen Durchfall. Das haben viele auch, wenn sie kurz vor einer Prüfung stehen oder ein wichtiges Gespräch ansteht 😉.

All diese Symptome sollten aber auf lange Sicht gesehen nachlassen, was auch bei den meisten Menschen so ist.

Ich würde Dir auch raten viel aufzuschreiben. Wenn es Dir besonders schlecht geht. Auch würde ich alles positive und negative aus Deiner Beziehung aufschreiben, was Dich gestört hat etc.. Zuerst wirste vielleicht täglich in Dein "Tagebuch" schreiben aber auch dieses wird nachlassen, wenn es dann wieder aufwärts geht.

Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich immer eine neue Tür. Nur siehst Du diese im Moment wohl noch nicht.

Du schaffst das 🙂 auch wenn Du im Moment nicht so wirklich dran glauben kannst. Eine Trennung zu verarbeiten braucht Zeit.

Alles Liebe Maxi
 
Danke schon mal für die Antworten - ich bin froh, dass das alles scheinbar normal ist und versuche eure Tipps umzusetzen!

Allerdings ist es auch nicht so, dass ich die Trennung komplett verdränge und die Trauer nicht zulasse. Nur habe ich das Gefühl, dass wenn ich weine und traurig bin, alle Personen um mich rum mit Unverständnis reagieren und ich mich dadurch dann noch schlechter fühle. Nach dem Motto "Du warst doch selbst unzufrieden in der Beziehung, warum bist du dann jetzt traurig? Jetzt weinst du dem immer noch hinterher! Du lässt dich gehen." etc. Sie vermitteln mir einfach größtenteils das Gefühl, dass es nicht okay ist, dass ich unglücklich bin oder zumindest nicht mehr nach zwei Wochen, dass sie es als Schwäche sehen. Dadurch traue ich mich auch nicht mehr richtig darüber zu reden, weil diese Trauer plus dann noch das Gefühl des Unverstanden-seins und Zurückgewiesen-werdens alles nur schlimmer macht und zu viel für mich ist.

Dazu kommt, dass morgen nochmal ein Gespräch mit meinem Exfreund vereinbart ist, von mir initiiert. Ich weiß nicht, ob ich es nicht besser doch absagen soll, weil ich mir im Endeffekt nicht über den Nutzen im Klaren bin. Ich weiß nicht, ob ich mir noch Hoffnung mache oder ob ich einfach nur nochmal eine abschließende Aussprache wollte, um noch ein paar Sachen aus der Welt zu räumen und endlich abzuschließen. Ich weiß gerade einfach nicht, was besser für mich ist. Was meint ihr?
 
Na ja ,das mit den Menschen in Deinem Umfeld ist leider normal, nur wenige können mit den Gefühlen anderer Menschen Umgehen....lasse Dich davon nicht beeindrucken.
In Situationen, wie Arbeitsplatz muss man sich sicherlich etwas zusammenreissen, aber ansonsten lasse Deinen Gefühlen freien lauf.
Hör auf Deinen Bauch, er wird Dir sagen ob ein Gespräch mit dem Ex gut ist oder nicht.....
Alles Gute
 

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