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Gast
Vielleicht ist das normal, aber es ist wahnsinnig anstrengend und ich denke immer, wenn die mir alle um die Ohren fliegen, gemein werden, streiten und mich auch beschimpfen, ja auf´s Übelste, dann bin ich auf dem richtigen Weg.
Das kennt wahrscheinlich jeder, die Boxen am Straßenrand, an denen man auch in seinem eigenen Leben anhält, aussteigt, sich ´ne Bank sucht und denkt: "Mensch, hier bin ich schon. Geht aber doch schnell." Aber im Leben guckst Du dann auch plötzlich auf das, was Du hast, und Deine Träume kommen hoch. Manche unerfüllten tun einfach nur weh, die sind noch da, manche belächelt man.
Aber bei mir war der Punkt erreicht, an dem ich dachte:"Und das soll´s jetzt gewesen sein?" Da stehst Du beim täglichen Wäschemarathon und denkst:"Das war´s jetzt?" Du weißt, daß Dich alle irgendwie abgeschrieben haben, die Karteileiche auf den Behörden. Beruf? "Ihr Alter, Ihre Kinder...keine Ausbildung..."
Bei mir wurde es so schlimm, daß es einfach nicht mehr ging. Also fing ich an zu fordern, bei allen die um mich rum waren.....
....und sie fliegen mir alle, wirklich alle um die Ohren. Das tut richtig weh. Ich habe die alle anders gesehen und den typischen Kommunikationsfehler begangen. Ich bin davon ausgegangen, daß sie das so meinen, wie sie es sagen.
Aber alles nur heiße Luft. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht mehr brav funktioniere, sondern fordere. Das erste Mal für mich selber.
Kurz zusammen gefaßt: Ich bin dran. Nein, ich vernachlässige nicht, aber ich entwachse der Rolle des dienstbaren Geistes im Hintergrund, der Feuerwehr für alle Belange rund um die Uhr.
Und ich werde geschoben, gestoßen, gedrückt und gezerrt, von einer Ecke in die andere und wie ein Kleinkind kehre ich immer wieder zu meinem Standpunkt zurück: Ich bin dran. Ich bin nicht mehr eure Putzfrau, nicht mehr die Psychiologin eurer Lehrer, nicht mehr der Boxsack seiner Minderwertigkeitsgefühle.....
Und ich hab´ "blaue Flecken" von der letzten Zeit, daß glaubt keiner. Und mir geht es schlecht, bin müde, und gut zugleich, weil mir die neuen Ziele Kraft geben. Ich merke, wie die Forderung von denen um mich herum immer nur dahin geht, ich solle zu meinem angestammten Platz zurück kehren. Brav sein, klein sein, dienlich sein.
Ich fühle mich schlecht, weil ich wußte, meine Beziehung geht dadurch ganz in die Brüche. Ich fühle mich schlecht, weil ich Mensch werde, sichtbar.
Ich würde nur gern mal was sagen, was ich denen nicht sagen kann:
"Es tut mir leid, daß ich jetzt so bin wie ich bin. Es tut mir leid, daß ihr damit nicht klarkommt. Es gibt Tage, da wünschte ich, es wäre anders, da wünschte ich, ich könnte zurück, da wo ich herkomme. Ich kann es einfach nicht. Es geht einfach nicht. Ich kann das alles nicht mehr so weiter machen, denn ich bin dran."
Das kennt wahrscheinlich jeder, die Boxen am Straßenrand, an denen man auch in seinem eigenen Leben anhält, aussteigt, sich ´ne Bank sucht und denkt: "Mensch, hier bin ich schon. Geht aber doch schnell." Aber im Leben guckst Du dann auch plötzlich auf das, was Du hast, und Deine Träume kommen hoch. Manche unerfüllten tun einfach nur weh, die sind noch da, manche belächelt man.
Aber bei mir war der Punkt erreicht, an dem ich dachte:"Und das soll´s jetzt gewesen sein?" Da stehst Du beim täglichen Wäschemarathon und denkst:"Das war´s jetzt?" Du weißt, daß Dich alle irgendwie abgeschrieben haben, die Karteileiche auf den Behörden. Beruf? "Ihr Alter, Ihre Kinder...keine Ausbildung..."
Bei mir wurde es so schlimm, daß es einfach nicht mehr ging. Also fing ich an zu fordern, bei allen die um mich rum waren.....
....und sie fliegen mir alle, wirklich alle um die Ohren. Das tut richtig weh. Ich habe die alle anders gesehen und den typischen Kommunikationsfehler begangen. Ich bin davon ausgegangen, daß sie das so meinen, wie sie es sagen.
Aber alles nur heiße Luft. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht mehr brav funktioniere, sondern fordere. Das erste Mal für mich selber.
Kurz zusammen gefaßt: Ich bin dran. Nein, ich vernachlässige nicht, aber ich entwachse der Rolle des dienstbaren Geistes im Hintergrund, der Feuerwehr für alle Belange rund um die Uhr.
Und ich werde geschoben, gestoßen, gedrückt und gezerrt, von einer Ecke in die andere und wie ein Kleinkind kehre ich immer wieder zu meinem Standpunkt zurück: Ich bin dran. Ich bin nicht mehr eure Putzfrau, nicht mehr die Psychiologin eurer Lehrer, nicht mehr der Boxsack seiner Minderwertigkeitsgefühle.....
Und ich hab´ "blaue Flecken" von der letzten Zeit, daß glaubt keiner. Und mir geht es schlecht, bin müde, und gut zugleich, weil mir die neuen Ziele Kraft geben. Ich merke, wie die Forderung von denen um mich herum immer nur dahin geht, ich solle zu meinem angestammten Platz zurück kehren. Brav sein, klein sein, dienlich sein.
Ich fühle mich schlecht, weil ich wußte, meine Beziehung geht dadurch ganz in die Brüche. Ich fühle mich schlecht, weil ich Mensch werde, sichtbar.
Ich würde nur gern mal was sagen, was ich denen nicht sagen kann:
"Es tut mir leid, daß ich jetzt so bin wie ich bin. Es tut mir leid, daß ihr damit nicht klarkommt. Es gibt Tage, da wünschte ich, es wäre anders, da wünschte ich, ich könnte zurück, da wo ich herkomme. Ich kann es einfach nicht. Es geht einfach nicht. Ich kann das alles nicht mehr so weiter machen, denn ich bin dran."