Mein Sohn (20) und seine Ex (18) waren drei Jahre zusammen und haben eine kleine Tochter von 10 Monaten. Seit Dezember 2010 sind sie getrennt, sie hat seit März einen neuen Freund. Die ganze Situation ist im Moment ziemlich verzwickt: Sie wohnt bei ihrem neuen Freund, ihre kleine Tochter bei ihrer Mutter, sie kommt die Kleine nur besuchen. Mein Sohn hat Besuchsrecht Mittwoch und Sonntag und das läuft alles über ihre Mutter, sie selbst hat keinen Kontakt mehr zu meinem Sohn. Im Mai hatten wir einen Familienrat vom Jugendamt aus und unter anderem hatten die beiden eine Gesprächstherapie damit sie wieder lernen miteinander zu reden um ihrer Tochter willen. Aber das hat wohl nicht so gut geklappt, sie hat erst mal Einzelgespräche und dann eventuell noch mal mit meinem Sohn. Zu uns, den Grosseltern ihrer Tochter, hat sie den Kontakt auch ganz abgebrochen.
Jetzt möchte ich aber erst mal kurz erklären, warum sie mir fehlt: Sie hatte noch nie ein besonders gutes Verhältnis zu ihrer Mutter und vor 1 1/2 Jahren hatte ich sie deswegen bei uns aufgenommen mit dem Einverständnis des Jugendamtes und ihrer Mutter. Sie hat dann ein Jahr bei uns gewohnt, wir waren alle enger zusammengerückt damit dies auch klappt. Die gesamte Schwangerschaft war sie bei uns. In dieser Zeit ist sie mir so ans Herz gewachsen, sie hat unser Leben mit uns geteilt, sie war wie eine Tochter und Freundin für mich in dieser Zeit geworden. Wir haben so viel zusammen durchgemacht was uns ziemlich eng zusammengeschweißt hatte. Kurz vor der Geburt meiner Enkelin sind die beiden in eine eigene Wohnung gezogen und alles ging gut bis kurz nach der Geburt. Da hatte sie dann plötzlich das Gefühl, etwas verpasst zu haben und war nur noch unterwegs und mein Sohn, wenn er von der Arbeit kam hat dann Babysitter gemacht und sie war unterwegs. In der Zeit ist sie zweimal ihm fremdgegangen und dann ist sie über Nacht ausgezogen zu ihrer Mutter. Das ging nicht lange gut, weil sie immer schon ein gespanntes Verhältnis hatten. Dann ist sie einmal weggelaufen und hat das Baby bei der Mutter gelassen und die hat dafür gesorgt, dass sie es erst mal nicht wiederbekommt. Sie hat dem Jugendamt die Türen eingerannt (während der Schwangerschaft hat sie nicht einmal gefragt wie es ihrer Tochter geht, als sie bei uns gewohnt hat). Dann im März hat die Ex ihren jetzigen Freund kennengelernt und ist nach zwei Wochen schon bei ihm eingezogen, wo sie auch jetzt noch wohnt. Und wie gesagt, sie kommt ihre Tochter nur besuchen. Sie hat nach wie vor das alleinige Sorgerecht aber ihre Mutter hat jetzt eine beglaubigte Vollmacht vom Gericht, damit sie im Notfall (Kinderarzt, Krankenhaus) alleine über medizinische Eingriffe entscheiden kann ohne das sie erst ihre Tochter suchen und fragen muss.
Mich haben die letzten Monate gesundheitlich ziemlich angeschlagen. Der Kontakt zu meiner "Pflegetochter" fehlt mir so sehr. Ich habe ihr z. B. über Facebook geschrieben (habe lange mit mir gerungen, hatte mich nicht getraut, es dann doch gemacht). Ihre Antwort war: ich bin ihr scheißegal??? Das war ein Stich in mein Herz. Auch die Besuchstage mit meiner Enkelin nehmen mich immer sehr mit. Freue mich den ganzen Tag auf den Moment wenn ich sie holen kann und falle dann in ein tiefes Loch wenn sie wieder weg ist. Ich sehe sie aufwachsen, sehe die Fortschritte die sie macht (die ersten Zähnchen, fängt an zu krabbeln), würde so gerne mit meiner "Tochter" über Ihr Kind mich unterhalten. Einfach wieder lachen und Unsinn machen wie vor einem Jahr. Ich komme einfach nicht damit klar, dass sie aus meinem Leben verschwunden ist und mit mir nichts mehr zu tun haben will. Drei Jahre ist sie hier aus und ein gegangen und zwölf Monate davon hat sie ganz bei uns gewohnt. Ich vermisse sie. Wie soll es jetzt weitergehen? Habt Ihr einen Rat?
Jetzt möchte ich aber erst mal kurz erklären, warum sie mir fehlt: Sie hatte noch nie ein besonders gutes Verhältnis zu ihrer Mutter und vor 1 1/2 Jahren hatte ich sie deswegen bei uns aufgenommen mit dem Einverständnis des Jugendamtes und ihrer Mutter. Sie hat dann ein Jahr bei uns gewohnt, wir waren alle enger zusammengerückt damit dies auch klappt. Die gesamte Schwangerschaft war sie bei uns. In dieser Zeit ist sie mir so ans Herz gewachsen, sie hat unser Leben mit uns geteilt, sie war wie eine Tochter und Freundin für mich in dieser Zeit geworden. Wir haben so viel zusammen durchgemacht was uns ziemlich eng zusammengeschweißt hatte. Kurz vor der Geburt meiner Enkelin sind die beiden in eine eigene Wohnung gezogen und alles ging gut bis kurz nach der Geburt. Da hatte sie dann plötzlich das Gefühl, etwas verpasst zu haben und war nur noch unterwegs und mein Sohn, wenn er von der Arbeit kam hat dann Babysitter gemacht und sie war unterwegs. In der Zeit ist sie zweimal ihm fremdgegangen und dann ist sie über Nacht ausgezogen zu ihrer Mutter. Das ging nicht lange gut, weil sie immer schon ein gespanntes Verhältnis hatten. Dann ist sie einmal weggelaufen und hat das Baby bei der Mutter gelassen und die hat dafür gesorgt, dass sie es erst mal nicht wiederbekommt. Sie hat dem Jugendamt die Türen eingerannt (während der Schwangerschaft hat sie nicht einmal gefragt wie es ihrer Tochter geht, als sie bei uns gewohnt hat). Dann im März hat die Ex ihren jetzigen Freund kennengelernt und ist nach zwei Wochen schon bei ihm eingezogen, wo sie auch jetzt noch wohnt. Und wie gesagt, sie kommt ihre Tochter nur besuchen. Sie hat nach wie vor das alleinige Sorgerecht aber ihre Mutter hat jetzt eine beglaubigte Vollmacht vom Gericht, damit sie im Notfall (Kinderarzt, Krankenhaus) alleine über medizinische Eingriffe entscheiden kann ohne das sie erst ihre Tochter suchen und fragen muss.
Mich haben die letzten Monate gesundheitlich ziemlich angeschlagen. Der Kontakt zu meiner "Pflegetochter" fehlt mir so sehr. Ich habe ihr z. B. über Facebook geschrieben (habe lange mit mir gerungen, hatte mich nicht getraut, es dann doch gemacht). Ihre Antwort war: ich bin ihr scheißegal??? Das war ein Stich in mein Herz. Auch die Besuchstage mit meiner Enkelin nehmen mich immer sehr mit. Freue mich den ganzen Tag auf den Moment wenn ich sie holen kann und falle dann in ein tiefes Loch wenn sie wieder weg ist. Ich sehe sie aufwachsen, sehe die Fortschritte die sie macht (die ersten Zähnchen, fängt an zu krabbeln), würde so gerne mit meiner "Tochter" über Ihr Kind mich unterhalten. Einfach wieder lachen und Unsinn machen wie vor einem Jahr. Ich komme einfach nicht damit klar, dass sie aus meinem Leben verschwunden ist und mit mir nichts mehr zu tun haben will. Drei Jahre ist sie hier aus und ein gegangen und zwölf Monate davon hat sie ganz bei uns gewohnt. Ich vermisse sie. Wie soll es jetzt weitergehen? Habt Ihr einen Rat?