S
Stern25
Gast
Hallo!
Es ist schwer, all das, was in meiner seele und in meinem Kopf grad vor sich geht, in Worte zu fassen. ich versuche es:
Ich bin 25 und hatte bisher das, was man ein behütetes und verwöhntes Leben nennt. Ich bin gesund, meine Familie auch, hatte persönlich nie finazielle Schwierigkeiten, keine größeren Schicksalschläge, durfte studieren. Also alles eigentlich in O.
Nun bin ich aber an einem Punkt, an dem ich denke, alles falsch gemacht zu haben:
1. ich habe 5 Jahre studiert, mir nebenher den A+++ aufgerissen für Nebenjobs, praktika etc...um später einen Job zu finden.
Nach meinem Abschluss suchte ich fast 9 Monate nonstop nach einer Stelle, das einzige was ich bekam und auch annahm war eine unmenschlich bezahlte Trainee-Stelle. Diese läuft nun lleider bald aus und es gibt keine Vertragsverlängerung!
2. Ich bin nun wieder bei Null! Bin ein Jahr älter und wieder nicht im Beruf! Habe Panik, dass ich nun wieder so ewig suchen muss für einen Job, der so schlecht bezahlt ist, dass ich immer noch zu Hause wohnen muss! Dabei wollte ich schon vor nem Jahr mit meinem (gut verdienendem) Freund zusammen ziehen. Er bot mir damals an, mir Miete zu leihen, so dass ich es ihm, wenn ich flüssig bin, zurückzahlen kann, ich habe das damals abgelehnt, würde das auch jetzt noch ablehnen, da ich auf eigenen Füßen stehen will
3. Ich habe keinen Job, keine Perspektive, sehe mir alle Felle davon schwimmen und ich kann für mein Leben so gut wie null Regie übernehmen! ich habe das gefühl, ich werde gelebt!
4. ich bin durch diese Enttäuschungen (z.B. lief es mit meinem Freund auch oft miserabel) scho so verbittert, ziehe mich zurück, würd am liebsten nur schlafen und sehe für meine Zukunft nur schwarz, dass ich einfach nur heulen könnte
5. Diesen subtilen Schmerz spüre ich schon seit Jahren und ich erkenne erst jewtzt, was mir fehlt: ich bin 25, die Jahre ziehen an mir vorbei und ich komme irgnedwie nicht weiter, sprich Wohnung, eigenes Leben, (einigermaßen) sicherer Job...Urlaube etc
6. Thema urlaub: ich war schon seit 4 Jahren nicht mehr richtig im urlaub (bis auf paar städtestrips) weil ich entweder kein geld hatte (studium) oder keine zeit (abchlussarbeit und jobsuche) oder keines von beidem. letztes jahr hätte ich mit meinem freund und unserem kumpel paar tage wegfahren können, ich habe aber abgelehnt, weil ich ja arbeitslos war (kein geld) und angst hatte, dass ich genau in diesen tagen eine jobzsage bekommen und dann nicht hier wäre!)
so, dieses jahr ist es genau das gleiche: wollten alle zusammen nach malle, nun aber habe ich wieder nen rückzieher gemacht, weil ich zum zeitpunkt der buchung nicht wusste, wie mein job verläuft und ob ich zu dem zeitpunkt urlaub bekomme.
ich gehnich mehr in urlaub, verliere immer mehr die freude an dingen, bi furchtbar anhänglich und emotional (auch für meinen freund ned immer leicht zu ertragen), und schwebe in einer diffusen wolke der sinnlosigkeit.
wer hilft mir?
Es ist schwer, all das, was in meiner seele und in meinem Kopf grad vor sich geht, in Worte zu fassen. ich versuche es:
Ich bin 25 und hatte bisher das, was man ein behütetes und verwöhntes Leben nennt. Ich bin gesund, meine Familie auch, hatte persönlich nie finazielle Schwierigkeiten, keine größeren Schicksalschläge, durfte studieren. Also alles eigentlich in O.
Nun bin ich aber an einem Punkt, an dem ich denke, alles falsch gemacht zu haben:
1. ich habe 5 Jahre studiert, mir nebenher den A+++ aufgerissen für Nebenjobs, praktika etc...um später einen Job zu finden.
Nach meinem Abschluss suchte ich fast 9 Monate nonstop nach einer Stelle, das einzige was ich bekam und auch annahm war eine unmenschlich bezahlte Trainee-Stelle. Diese läuft nun lleider bald aus und es gibt keine Vertragsverlängerung!
2. Ich bin nun wieder bei Null! Bin ein Jahr älter und wieder nicht im Beruf! Habe Panik, dass ich nun wieder so ewig suchen muss für einen Job, der so schlecht bezahlt ist, dass ich immer noch zu Hause wohnen muss! Dabei wollte ich schon vor nem Jahr mit meinem (gut verdienendem) Freund zusammen ziehen. Er bot mir damals an, mir Miete zu leihen, so dass ich es ihm, wenn ich flüssig bin, zurückzahlen kann, ich habe das damals abgelehnt, würde das auch jetzt noch ablehnen, da ich auf eigenen Füßen stehen will
3. Ich habe keinen Job, keine Perspektive, sehe mir alle Felle davon schwimmen und ich kann für mein Leben so gut wie null Regie übernehmen! ich habe das gefühl, ich werde gelebt!
4. ich bin durch diese Enttäuschungen (z.B. lief es mit meinem Freund auch oft miserabel) scho so verbittert, ziehe mich zurück, würd am liebsten nur schlafen und sehe für meine Zukunft nur schwarz, dass ich einfach nur heulen könnte
5. Diesen subtilen Schmerz spüre ich schon seit Jahren und ich erkenne erst jewtzt, was mir fehlt: ich bin 25, die Jahre ziehen an mir vorbei und ich komme irgnedwie nicht weiter, sprich Wohnung, eigenes Leben, (einigermaßen) sicherer Job...Urlaube etc
6. Thema urlaub: ich war schon seit 4 Jahren nicht mehr richtig im urlaub (bis auf paar städtestrips) weil ich entweder kein geld hatte (studium) oder keine zeit (abchlussarbeit und jobsuche) oder keines von beidem. letztes jahr hätte ich mit meinem freund und unserem kumpel paar tage wegfahren können, ich habe aber abgelehnt, weil ich ja arbeitslos war (kein geld) und angst hatte, dass ich genau in diesen tagen eine jobzsage bekommen und dann nicht hier wäre!)
so, dieses jahr ist es genau das gleiche: wollten alle zusammen nach malle, nun aber habe ich wieder nen rückzieher gemacht, weil ich zum zeitpunkt der buchung nicht wusste, wie mein job verläuft und ob ich zu dem zeitpunkt urlaub bekomme.
ich gehnich mehr in urlaub, verliere immer mehr die freude an dingen, bi furchtbar anhänglich und emotional (auch für meinen freund ned immer leicht zu ertragen), und schwebe in einer diffusen wolke der sinnlosigkeit.
wer hilft mir?