Stinkyweazl
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Manchmal hat man Gedanken, die nicht rational sind und auch nicht in Worte fassen kann. Würde ich dieses Thema in meinem privaten kreis aussprechen würden diese nur leicht abwinken und mich nicht ernst nehmen. Ich fühle mich aus bestimmten Gründen sehr hässlich und es schränkt mich in meinem tun auch sehr ab.
Ich bin um die 30 Jahre alt und sogar verlobt (!). Ich habe eine harmonisierende Beziehung und stehe mit festen Beinen im Leben. Das Altern ist ein natürlicher Prozess und kriege das nun mit voller Wucht zu spüren. Mit Anfang 20 schon hat es mit dem Haarausfall und Ergrauung der Haare begonnen.
Ich habe mich jahrelang mit Unsicherheiten geplagt und wurde auch irgendwann mal darauf angesprochen. Das war immer ein tiefer Schlag in die Selbstwertgefühlgrube. Dumme Sprüche und Witze hat man dann auch immer mitgemacht. Das war für mich ein sehr schmerzhafter jahrelanger Prozess. Ich habe mich nun damit abgefunden und rasiere mir den Kopf einfach. Besser sehr ich dadurch jetzt nicht auf aber es wird zumindest nicht mehr thematisiert. Problem abgehakt.
In den letzten Jahren gab es bei mir irgendeinen Trigger der mich ständig nach irgendwelchen Fehlern an mir suchen lässt. ich fühle mich absolut hässlich. Dieses Gefühl ist so stark, dass ich es manchmal vermeide in den Spiegel zu schauen. Bei Videochats versuche ich immer meine Kamera auszulassen, nicht weil ich mich vor anderen verstecken will, sondern weil ich es hasse wie ich auf Bildern oder Videos aussehen. Manchmal denke ich da öfter daran als es sein muss und ich kann einfach nix dagegen tun.
Ich habe bereits versucht etwas dagegen zu tun.
Ich habe beispielsweise eine Brille mit hoher Stärke und habe mich darum zu einer Augenlaserbehandlung beraten lassen. Leider empfahl mir der Arzt dies nicht zu tun, da mein Auge anscheinend so groß gewachsen ist, dass die Hornhaut zu dünn ist und das nur zu mehr Problemen führen würde. Also wieder ein Problem dem ich nicht viel entgegen setzen kann. Man muss sich damit abfinden und das sorgt für einen Teufelskreis.
Ich bin in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Mein Vater war Alleinverdiener und musste mich, meinen Bruder und meine Mutter versorgen. Für Zahnspangen gabs kein Geld. Nun bin ich ein erwachsener Mann mit schiefen Zähnen. auf Fotos kriege ich grade mal so ein Grinsen raus, aber vor einem netten Lächeln streube ich mich, da ich mich für mein Gebiss sehr schäme. Es gibt natürlich die Option die Zähne begradigen zu lassen, aber ich bin einfach in diesem Teufelskreis gefangen bei dem mir bewusst ist, dass es schlimmere Dinge gibt im Leben. Auf der anderen Seite stört es mich wirklich sehr.
Jeden Tag kämpfe ich damit mein Selbstwertgefühl soweit aufrechtzuerhalten, dass ich meinen Alltag bestreiten kann. Ich brauche irgendwie rat weil ich aus diesen Gedanken irgendwie raus muss. Konkrete Suizidgedanken hatte ich nicht, aber manchmal hatte ich schon das Gefühl dass ich auch nichts dagegen hätte wenn dem irgendwie ein Ende gesetzt würde. Ich fühle mich wirklich hilflos.
Ich bin um die 30 Jahre alt und sogar verlobt (!). Ich habe eine harmonisierende Beziehung und stehe mit festen Beinen im Leben. Das Altern ist ein natürlicher Prozess und kriege das nun mit voller Wucht zu spüren. Mit Anfang 20 schon hat es mit dem Haarausfall und Ergrauung der Haare begonnen.
Ich habe mich jahrelang mit Unsicherheiten geplagt und wurde auch irgendwann mal darauf angesprochen. Das war immer ein tiefer Schlag in die Selbstwertgefühlgrube. Dumme Sprüche und Witze hat man dann auch immer mitgemacht. Das war für mich ein sehr schmerzhafter jahrelanger Prozess. Ich habe mich nun damit abgefunden und rasiere mir den Kopf einfach. Besser sehr ich dadurch jetzt nicht auf aber es wird zumindest nicht mehr thematisiert. Problem abgehakt.
In den letzten Jahren gab es bei mir irgendeinen Trigger der mich ständig nach irgendwelchen Fehlern an mir suchen lässt. ich fühle mich absolut hässlich. Dieses Gefühl ist so stark, dass ich es manchmal vermeide in den Spiegel zu schauen. Bei Videochats versuche ich immer meine Kamera auszulassen, nicht weil ich mich vor anderen verstecken will, sondern weil ich es hasse wie ich auf Bildern oder Videos aussehen. Manchmal denke ich da öfter daran als es sein muss und ich kann einfach nix dagegen tun.
Ich habe bereits versucht etwas dagegen zu tun.
Ich habe beispielsweise eine Brille mit hoher Stärke und habe mich darum zu einer Augenlaserbehandlung beraten lassen. Leider empfahl mir der Arzt dies nicht zu tun, da mein Auge anscheinend so groß gewachsen ist, dass die Hornhaut zu dünn ist und das nur zu mehr Problemen führen würde. Also wieder ein Problem dem ich nicht viel entgegen setzen kann. Man muss sich damit abfinden und das sorgt für einen Teufelskreis.
Ich bin in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Mein Vater war Alleinverdiener und musste mich, meinen Bruder und meine Mutter versorgen. Für Zahnspangen gabs kein Geld. Nun bin ich ein erwachsener Mann mit schiefen Zähnen. auf Fotos kriege ich grade mal so ein Grinsen raus, aber vor einem netten Lächeln streube ich mich, da ich mich für mein Gebiss sehr schäme. Es gibt natürlich die Option die Zähne begradigen zu lassen, aber ich bin einfach in diesem Teufelskreis gefangen bei dem mir bewusst ist, dass es schlimmere Dinge gibt im Leben. Auf der anderen Seite stört es mich wirklich sehr.
Jeden Tag kämpfe ich damit mein Selbstwertgefühl soweit aufrechtzuerhalten, dass ich meinen Alltag bestreiten kann. Ich brauche irgendwie rat weil ich aus diesen Gedanken irgendwie raus muss. Konkrete Suizidgedanken hatte ich nicht, aber manchmal hatte ich schon das Gefühl dass ich auch nichts dagegen hätte wenn dem irgendwie ein Ende gesetzt würde. Ich fühle mich wirklich hilflos.