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Meine Tochter schwer erkankt

KathrinBonn

Mitglied
Hallo alle zusammen,
ich bin ganz neu hier, aber ich suche nette leute, denen dieses Schicksaal vielleicht auch passiert ist und sich mit mir austauschen würden, aber auch gerne von anderen leuten.
Okay wo fange ich wohl an!
Meine Tochter ist mit 9 Monaten an einer menninokokken- Infektion erkrankt und seitdem schwerstbehindert.
Es hat unser ganzes leben verändert und leider weiß ich noch nict genau wie das alles ausgehen wird.
Meine Tochter ist seit einem halben Jahr nicht mehr Zuhause gewesen und ich weiß auch garnicht wie lang ihr aufenthalt im Krankenhaus noch dauern wird.
Meine Tochter war ein gesundes lachendes kind und jetzt hat sie beide hände und das linke bein verloren, durch diese Krankheit.
ich versuche mit der gannzen sache mzugehen, leider klappt daqs momentan nicht ganz so.
ich bin selber noch so jung und will mein kind aber nicht in andere hände abgeben, denn ich liebe meine tochter über alles.
Ich selber leide stark unter schlafstörungen und depressionen.
Bin eine alleinerziehende mama.

Würde mich freuen über antworten.
liebe grüße katy
 
Dies ist ein schweres Schicksal.

Deine liebevolle Zuneigung und deine Dankbarkeit, dass deine Tochter unter dir ist, hilft ihr Genesungsprozesse und Wärme zu erhalten.
Du brauchst es einfach geschehen lassen. Lass dir Zeit!
 
Hallo liebe KathrinBonn

Ich kann dir leider keinen Rat und keinen Trost geben
aber mein ganzes Mitgefühl dieses schwere Schicksal zu ertragen
möchte ich dir hiermit schenken

ganz liebe Grüsse Rennschnecke
 
Hallo Kathrin,

wenn ein Kind gesund geboren wird, ist das eine riesen Freude. Leider lauern auf dem Weg durch die Schwangerschaft und das erste Lebensjahr viele Gefahren. Sie werden runtergespielt, als ob die Eltern sich das eine oder andere einbildeten (nach dem Motto: Mutter von einem erstgeborenen ist hysterisch, bzw. überpenibel). Und wenn es dann wegen einer Infektion danach nicht mehr körperlich vollständig ist, ist das ein ganz schlimmer Eingriff in das Leben der Persönlichkeit des Betroffenen und der Angehörigen.

Als meine Tochter geboren wurde, war ich gerade mal 19 Jahre alt. Das wäre an und für sich nicht schlimm, denn ich wollte ein Kind haben. Nur war es geistig schwerstbehindert. Es hieß immer: Tu sie ins Heim. Hatte ich auch für fünf Jahre gemacht. Nie wieder.

Dies ist nicht zu vergleichen mit dir. Trotzdem habe ich es dir aufgeschrieben, um dir Mut zu machen: dein Kind ist geistig gesund. Es gibt auch gute Hilfsmittel wie z.b. Prothesen, die dein Kind nutzen kann. Fragen wird es immer geben und sie kann kein Mensch so genau beantworten, wie z.B. warum hat sie diese Infektion bekommen? Warum wurden die ganzen Gliedmaßen wegoperiert und nicht erhalten? Oder ganz andere Fragen.

Darf ich fragen, wie dein Kind zu den Menningokokken gekommen ist?

Liebe Grüße Dame
 
hallo zusammen,
ich danke euch allen für eure antworten.
meine tochter hatte sehr hohes fieber und ich fuhr dann nachmittags ins krankenhaus dort versicherte mir man dann das sie einen magendarminfekt hätte.
naja sie schickten mich jedenfalls mit einem kind was 41 grad fieber hatte nach hause.
zuhause gab ich ihr dann den fiebersaft und auch für kurze zeit, ging das fiber dann auch wieder runter, aber nach eier stunde stieg es dann wieder.
nachts bekam die kleine dann kleine pokken und ich machte mir dann wieder sorgen....rief darauf dann alle kindernotärzte an und die sagten mir dann es könnten die masern oder windpocken sein, aber keiner schaute sich meine tochter vor ort an.
ich konnte dann nicht schlafen und auch zum glück sonst wäre meine tochter morgens tod im bett gewesen.
die flecken wurden nachts immer größer und dann fuhr ich wieder ins krankenhaus, darauf sagte der arzt mir dann das meine tochter schwerkrank ist.
man wüsste nicht ob sie dies heute nacht noch überleben würde.
nach zwei wochen wurde sie dann nach mannheim verlegt in die uni und dort teilte der arzt mir dann mit das gewisse gliedmaßen abgestorben sind und sie abgetrennt werden müssen.
ich war ziemlich fertig und geschockt.


Also um auf die frage zu kommenn die krankheit wird über die luft übertragen oder über die menschen.
freue mich über antwort wieder.

weiß nicht ob es richtig gesendet wird, da ich es einmal an melden geschickt habe🙂
 
Liebe Kathrin,

das es Dir nicht gut geht, dass Du unter Depressionen leidest, kann ich nachvollziehen. Meine große Tochter hatte mit 4 Monaten eine Encephalitis und mit 7 Jahren eine eitrige Meningoencephalitis (durch eine Mittelohrentzündung).

Hast Du die Ursache der Erkrankung von Deiner Tochter herausgefunden (Impfung, Kinderkrankheit wie Masern etc.)?

Mir hat es damals geholfen, dass ich mich mit ähnlich betroffenen Eltern austauschen konnte (im Krankenhaus). Auch ich war alleinerziehend und weiß wie Dir jetzt zumute ist.

Ich drück Dich virtuell und hoffe, dass Dein Kind keine Schmerzen hat.

Lieben Gruß
Beate
 
hallo zusammen,
also ich habe sämtliche gänge schon in die wege geleitet und das läuft auch habe betreuer und war auch schon in der reha mit der sozalbeamtin gesprochen.
ich will und werde meine tochter mit heim nehmen.
ich könnte es nicht mit mir vereinbaren meine tochter einfach wegzugeben.
ich denke ich habe schon eine kranke tochter muss ich da wirklich noch alles weg geben.
andere leute die sich um meine tochter kümmern?
ich könnte es nicht ertragen.
ich habe jetzt einen zettel erhalten wo betroffene sind in meerbusch.
ich selber habe in meiner stadt hier keine möglichkeiten...ist eben ein dorf kann man sagen =).
meine tochter ist jetzt 15 monate alt und eine kleine süsse lachende maus.
ich frage mich eben ob diese hilfen alleine ausreichen werden.
zumal ich echt viel druck von meinen betreuerinnen bekomme.
manchmal habe ich das gefühl kein ende zu finden und das alle mir was böses wollen, was natürlich nicht so ist, aber manchmal habe ich einfach keine lust und vielleicht auch keine kraft.
man weß nicht woher meine tochter es hat diese menninokokken.....sie sagen das es durch die luft und durch menschen übertragen wird und nur eine bakterie reicht....schlimm genug.
so ich werde später antworten, da ich jetzt zu meiner kleinen süssen tochter fahre.
ich lasse euch liebe grüße da und wünsche euch einen schönen tag.
 
Hallo,

du solltest dir unbedingt konkrete Hilfe holen. Deine Depressionen solltest du fachärztlich behandeln lassen. Anlaufstellen sind also Psychiater, Psychologe, Familienhilfe, Lebensberatung von Caritas oder Diakonie.
Die Belastung mit einem behinderten Kind ist oft für Menschen mit eigenen Belastungen (sprich ggf unbehandelter Depression?) zu viel....daher solltest du auch an dich denken und dich rechtzeitig durch genügend Hilfe von außen entlasten.
Was ist mit deiner Familie oder freunden, Bekannten? Kriegst du von der Seite her Unterstützung?
Gerade in deiner Situation ist eine enge soziale Vernetzung, der Aufbau eines sozialen Netzwerkes sehr wichtig denke ich.

Du solltest dein Kind nicht wie ein Besitzobjekt betrachten...auch ruhig mal Pflegehilfe von außen zulassen, was deiner Tochter hilft und auch dir durch Entlastung hilft. Deine Tochter braucht eine Mutter die in der Lage ist vernünftig zu handeln. Dazu gehört auch dass du dich ausreichend um deine Gesundheit kümmerst, sprich bei Depression selbstverständlich fachärztliche Hilfe zulässt und auch dich achtest, Überforderung (aber auch Unterforderung) vermeidest. Also auch guckst wie du dein Leben gestaltest..Berufsausbildung und Job etc...damit du aus längere Sicht in die Lage kommst ein Einkommen für dich und deine Tochter zu erwirtschaften.

Von weggeben deiner Tochter muss ja nicht die Rede sein..es gibt ja auch Familienhilfe die ins Haus kommt und ihr gemeinsam betreuen könnt..oder du auch mal für ein paar Stunden raus kommst zur Therapie oder Sport machen, Berufsausbildung oder arbeiten, dich mit Freunden treffen..alles Dinge die auch wichtig sind damit du stabil genug bleibst um mit der Situation gut fertig zu werden und euch beiden eine solide Lebensgrundlage auf zu bauen.

Tyra

zumal ich echt viel druck von meinen betreuerinnen bekomme.

welche Betreuerinnen? Und wozu? Ich würde dir raten auf deine Betreuerinnen ein wenig zu hören...
Mitbetreuung nicht ertragen finde ich etwas strange..wieso kannst du Mitbetreuung deines Kindes durch andere nicht ertragen? Eifersucht? Misstrauen?

Und was ist mit dem Vater?

Bist du ganz allein zu Hause mit deiner Tochter? FAlls du depressiv-selbstmorgefährdet bist und nicht in Therapie wäre das ja für euch beide gefährlich, oder?
Welche Diagnose hast du denn?

Wie sieht es generell mit Möglichkeiten aus da wo du wohnst? GGf wäre Umzug ja ganz gut auf längere Sicht, auch wegen Job od.ä.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Tochter kam auch mit einer Behinderung auf die Welt. Später kamen noch etliche Erkrankungen dazu. Es wird dir kein Trost sein. doch kann ich dir sagen, diese Kinder liebt man am stärksten. gebe sie NIE auf.
Mira
 

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