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Meine Tochter ist hochsensibel und sucht einen passenden Beruf

G

Gast

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Meine Tochter hat ein paar Probleme dabei den passenden Beruf zu finden.Ihre Probleme sind,dass sie extrem sensibel ist und bei fast allem sehr empfindlich reagiert und in dieser Hinsicht überhaupt nicht belastbar ist.Vieles Kann ,ohne dass man es selber weiss , was man getan hat, sie zum weinen bringen oder andere Stimmungen verursachen.
Nun hat sie leider Gottes noch das Problem nicht gerade einer der hübschesten Menschen der Welt zu sein (Übergewicht, schiefes Gesicht, unförmiger Körper mit kurzen krummen Beinen) um es mal netter auszudrücken. Sie wurde oft in ihrer Vergangenheit gemobbt , was wahrscheinlich auch mit ihrer Erscheinung zusammenhängt.Wegen ihrer hohen Sensiblität waren wir auch schon bei diversen Psychologen aber diese meinten nur, dass sie nichts tun könnten ,da ihre hypersensibilität angeboren wäre und auch nicht kompensiert werden könnte . Nun frage ich mich ob es irgendeinen Beruf gibt , in dem sie keinen viesen Chef oder viese kollegen ertragen muss , da sie als hochsensibler Mensch nicht damit umgehen kann .
Sie selber würde gerne arbeiten , hat aber schon oft vieles abgebrochen , da sie es einfach nicht mehr ausgehalten hat .
Kennt irgendwer einen Beruf indem sie glücklich werden könnte. 🙁
 
Was kann sie denn?
Mir würde spontan nur Übersetzerin einfallen, da arbeitet sie für sich alleine.
Geht doch mal zum Arbeitsamt zur Berufsberatung. Vielleicht erwischt Ihr ja
einen der seinen Job kann.
Mit der Antwort der Psychologen würde ich mich nicht zufrieden geben.
Ein guter Homöopath ist zwar teuer, aber er könnte sicher helfen.
Mir würde spontan sogar ein Mittel einfallen, aber wenn sie eine umfassende Behandlung
bekäme könnte ihr das sehr helfen.
 
Hallo,

mir fällt da spontan etwas ein: wäre es denkbar, dass sie in einem Bereich arbeitet, wo Menschen sind, die in verschiedenen Formen selbst benachteiligt sind ? Evtl. Betreuerin für autistische Kinder oder Sprachtherapeutin ? Wie gesagt, spontane Idee, man müsste sich genauer über die Bedingungen informieren. LG
 
Naja ,
ich zb. arbeite zb. in einem Altenheim ,also auch mit benachteiligten Menschen ,und weiß zb. aus Erfahrungen , dass meine Koleginnen wie meine Vorgesetzen meist auch recht fies sein können.Was ist wenn sie dann zwar mit Benachteiligten Personen arbeitet aber trotzdem von Mitarbeitern und Vorgesetzten gemobbt wird. Von Homöopathie und Tabletten halt ich nicht besonders viel, da ich mich auch schon mit dem Thema auseinandergesetzt habe. Bei der Homöopathie werden in kleinstmengen Gifte konsumiert ,deren Wirkung bis heute nicht nachgewiesen werden konnte obwohl man für einen eindeutigen Nachweis eine Million bekommen könnte, was bis heute noch keiner geschafft hat
und bei psychopillen ist weitgehend bekannt wie diese den körper zerstören anstatt zu helfen und symptome noch zusätzlich verstärken und einen sogar in den Suizid treiben sollen.Und schließlich will ich ja meiner Tochter helfen und sie nicht noch mehr kaputt machen.

Zu alle dem muss ich sagen, dass Hypersensibilität genauso wenig eine "Krankheit" oder "psychische Störung" ist wie Hochbegabung.

Beim Arbeitsamt war ich mit ihr auch schon , bei einem Fallmanager und dieser meinte nur ,dass sie in jedem Beruf kolegen und Vorgesetzte hätte , da keine anderen Jobs vermittelt werden würden.

Sie war auch schon bei diversen Maßnahmen ,aber konnte diese nicht wirklich lange durchhalten .
Die ständigen Beleidigungen , Kränkungen und Herabwürdigungen plus die Konfrontation mit dem "unschönen Erscheinungsbild" waren dort einfach zu viel für sie. So kam es zum Schluß ,dass sie ein Gespräch mit mir und dem Maßnahmeleiter hatte und mitten im Gespräch weinend rausrannte. Im Endeffekt war das ganze nur sehr ärgerlich und hat nichts gebracht. 🙁
 
"Bei der Homöopathie werden in kleinstmengen Gifte konsumiert ,deren Wirkung bis heute nicht nachgewiesen werden konnte obwohl man für einen eindeutigen Nachweis eine Million bekommen könnte, was bis heute noch keiner geschafft hat"

Da lehnst Du Dich aber weit aus dem Fenster und man hört heraus, dass Du nicht aus Erfahrung sprichst. Tiere und Kleinkinder reagieren nicht auf Placebos wohl aber auf Homöopathie. Man sollte der Pharma-Lobby nicht alles unbesehen nachquatschen, sondern lieber eigene Erfahrungen machen.
Wenn Deine Tochter so extrem reagiert, dann sollte sie vielleicht eher in einer Behindertenwerkstatt arbeiten, denn ihr Zustand behindert sie ein ganz normales Leben zu führen.
Ich würde ja dazu tendieren, dass sie vielleicht ein Tier bekommt, das stärkt das Selbstwertgefühl sehr und stabilisiert.
Aber ich vermute, dagegen bist Du auch.
Ich hätte sicher noch einige Ideen, aber Du lehnst alles von vorne herein ab, selbst wenn Du es nicht einmal probiert hast. Du hast zu allem eine Meinung und zwar immer ablehnend. Das hilft Deiner Tochter wohl am wenigsten.
 
"Bei der Homöopathie werden in kleinstmengen Gifte konsumiert ,deren Wirkung bis heute nicht nachgewiesen werden konnte obwohl man für einen eindeutigen Nachweis eine Million bekommen könnte, was bis heute noch keiner geschafft hat"

Da lehnst Du Dich aber weit aus dem Fenster und man hört heraus, dass Du nicht aus Erfahrung sprichst. Tiere und Kleinkinder reagieren nicht auf Placebos wohl aber auf Homöopathie. Man sollte der Pharma-Lobby nicht alles unbesehen nachquatschen, sondern lieber eigene Erfahrungen machen.
Wenn Deine Tochter so extrem reagiert, dann sollte sie vielleicht eher in einer Behindertenwerkstatt arbeiten, denn ihr Zustand behindert sie ein ganz normales Leben zu führen.
Ich würde ja dazu tendieren, dass sie vielleicht ein Tier bekommt, das stärkt das Selbstwertgefühl sehr und stabilisiert.
Aber ich vermute, dagegen bist Du auch.
Ich hätte sicher noch einige Ideen, aber Du lehnst alles von vorne herein ab, selbst wenn Du es nicht einmal probiert hast. Du hast zu allem eine Meinung und zwar immer ablehnend. Das hilft Deiner Tochter wohl am wenigsten.

Sorry, aber es ist wirklich so, dass Hypersensibilität weder eine "Krankheit" noch eine "Behinderung" ist, was mir auch mehre Psychologen und Ärzte bestätigt haben .
Bei ihr ist es nur so , dass sie alles intensiver wahrnimmt , empathischer ist und und um längen feinfühliger und deswegen mit
Berserkern, Reibeisen und grobheit nicht kann.

Außerdem ist meine Tochter weder behindert noch habe ich ein Interesse daran sie denken zu lassen, dass sie behindert sei .Sie würde sich dabei wahrscheinlich sonstwas zusammen denken und wegen der hypersensibilität überreagieren. Immerhin ist sie ein intelligenter Mensch und körperlich wie geistig nicht wirklich eingeschränkt .
Zu dem Vorschlag mit dem Tier kann ich nur sagen , dass sie längst 2 Hunde,1 Hamster und 4 guppies hat und auch genug selbstvertrauen hat, nur dass sie halt, wie schon gesagt, hochsensibel ist.
Aber ich denke halt , dass man doch auch irgendwo was finden könte , wo man nicht gemobbt wird oder haufenweise schlimme Erfahrungen macht oder zu stark belastet wird um mal wieder auf das Thema zurückzukommen.
Sie soll ja schliesslich nicht innerlich an ihrer Arbeit zerbrechen sondern nur ganz normal ihren Lebensunterhalt bestreiten können.
 
Wie alt ist deine Tochter denn, wenn ich fragen darf ?
Sicher nicht leicht für sie, mit dieser Problematik da heutzutage inen Job zu finden.
Auch wenn man es sich als Aussenstehender gar nicht so recht vorstellen kann: gerade auch die im Gesundheits-und Sozialwesen tätigen "Damen" sind nicht immer die feinsten, schon gar nicht untereinander. (Ich weiss, wovon ich schreib!) Ich würde euch raten: sucht die Berufsberatung des Arbeitsamtes auf! Die sollen feststellen, wofür deine Tochter geeignet ist, denn dafür sind die da! Und wenn die nicht gewillt und/oder in der Lage sind, euch entsprechend weiter zu helfen: beschwert euch (schriftlich) bei der übergeordneten Dienststelle! (hilft immer)
 
Also mir ist da noch Tierpflegerin eingefallen. In diesem Job muss man doch auch sehr sensibel sein, um gut mit Tieren umgehen zu können. Dort wird man zwar auch auf Menschen treffen aber der Focus liegt dann wohl eher auf "den Tieren".
 

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