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Meine Schwester ist psychisch krank und am Ende

  • Starter*in Starter*in marifo
  • Datum Start Datum Start
M

marifo

Gast
Hallo,
seit Jahren schlage ich mich eigentlich schon mit dem Problem herum, aber nun nimmt es Ausmaße an,....! Meine jüngere Schwester(wir sind vier, sie ist mit 37 Jahren die Jüngste) hat schon seit ihrer Kindheit immer mal wieder psychische Probleme, aber seit einigen Jahren ist es sehr schlimm geworden und etwa seit einem Jahr eigentlich katastrophal: Sie leidet unter Depressionen, vielleicht sogar eine Manie dazu, extreme Angststörungen und Zwangsneurosen usw. Sie hatte anscheinend nie gute Ärzte, oder kann man sich so "erfolgreich" einer Behandlung verweigern? sie wohnt bei meinem Vater im Haus (und ich arbeite im Haus zusammen mit meinem Vater haben wir ein Künstleratelier mit Kursen und so) und hat seit einigen Jahren eine Musikschule, die eigentlich ganz gut lief , aber aufgrund ihrer zunehemenden Probleme, steht diese kurz vor dem Aus. Sie füttert im Garten ungefähr 5 Katzen(wahrscheinlich mehr) und "hält" in ihrer Wohnung 7 Katzen, die dort hausen, seit sie geboren wurden. Die ganze Wohnung ist extrem unordentlich(eigentlich schon vermüllt) , stinkt nach Katzenfutter, Katzenexkrementen und fehlender Lüftung, sie läßt auch niemanden mehr hinein. Man kann mit ihr über gar nichts mehr reden ohne dass sie aggressiv wird oder sich umdreht und geht, außer das Thema Katzen: Da klickt ein Schalter um und sie redet darüber wie andere Leute über ihre Kinder(wobei: dann wären es extrem überbehütete Kinder). Sie hat auch kein existierendes Sozialleben mehr, alle guten Freunde haben sich resigniert abgewendet. Sie hat auch ein extrem abhängiges Verhältnis zu unserer Mutter, die sie in allem unterstützt (sowohl finanziell als auch ideel) und damit natürlich verhindert, dass sie sich helfen läßt. Inzwischen ist unsere ganze Familie extrem betroffen, weil wir alle sehr nah beieinander wohnen und ich ja auch im Haus arbeite.
ich weiß nicht, was ich tun soll, denn ich denke, solange meine Mutter ihr im Rücken steht, wird sie auch keinerlei Hilfe annehmen(ich bin inzwischen auch mit meiner Mutter verkracht, weil sie nicht einsehen will, dass es eigentlich genau das Falsche ist, was sie tut). Meine Schwester droht seit 10 Jahren mit Selbstmord, von daher denke ich, dass sie das nicht tun wird. Aber sie schiebt eben alle Schuld an ihrem Unglück auf andere(vor allem auf mich und unseren Vater) oder auf Krankheiten(aber natürlich nicht auf solche, die sie wirklich hat). Kann mir jemand einen Tipp geben, was ich tun soll, denn ich habe schon Schlafstörungen und Herzrhytmusstörungen davon! Gott sei Dank habe ich eine einigermaßen intakte eigene Familie, aber ich kann dem Problem durch Kontaktabbruch oder so nicht beikommen, da ich ja im Haus arbeite und auch mein Vater sehr wichtig für mich ist.
 
Sie leidet unter Depressionen

Sie hat auch kein existierendes Sozialleben mehr

Kann mir jemand einen Tipp geben, was ich tun soll, denn ich habe schon Schlafstörungen und Herzrhytmusstörungen davon!

Du musst Dich abgrenzen, also bewusst zurücknehmen, damit das nicht zu Deinem Problem wird.

Es könnte helfen, den sozialpsychiatrischen Dienst in Deiner Stadt anzurufen. Die sind dafür zuständig.
 
Ich Krieg ja immer die Krise wenn jemand als psychisch krank beschrieben wird und das dann damit untermauert wird, dass sich derjenige um Katzen kümmert. Was ist da so schlimm daran?
Dich würde ich auch nicht mehr in meine Wohnung lassen und nicht mehr mit dir reden, wenn du ihr - so wie hier - nur Vorwürfe machst.
In deinem Beitrag klingt nichts danach, dass du deiner Schwester wirklich helfen willst. Du willst sie nur irgendwie so "umherziehen" dass sie deinen Ansprüchen genuegt. Das sie in deinen Augen "normal"wird.
 
Hallo marifo,

ich kenne einen ähnlich gelagerten Fall mit vielen Parallelen. Hier wurde auch versucht, die Behörden einzuschalten. Brachte aber nichts.

Aus Gründen des Selbstschutzes bleibt einem manchmal nichts anderes übrig, als sich herauszuhalten und sich besser mit anderen Dingen zu beschäftigen, die mehr Erfolg versprechen. Klingt hart, aber im Rahmen des Gesetzes bleibt einem wohl manchmal nichts anderes übrig.

Übrigens: was wäre eigentlich, wenn sie sich doch mal umbringt und es wurde zuvor keine Behörde eingeschaltet?
 
Hallo Puusteblume!

Es geht hier nicht um "normales" sich um Katzen kümmern! Oder findest du es normal, Katzen, die einen großen Garten hätten, seit ihrer Geburt in der Wohnung einzusperren, aus Angst, sie könnten überfahren werden und ähnlichem? Oder überschreitet es nicht eine gewisse Grenze, wenn man mit ihr über gar nichts mehr reden kann außer Katzen und sich ihr ganzes Leben darauf fokusiert? Also ich finde das schon bedenklich!
Dass ich ihr nicht helfen will stimmt insofern, als ich will, dass sie überhaupt mal merkt, dass sie Hilfe braucht! Ob ich ihr überhaupt helfen kann ist die Frage, denn Ich glaube, als Angehöriger ist man sowieso ein schlechter Helfer... Trotzdem: würdest du die Wohnung sehen, sie sehen, mit ihr sprechen und mitbekommen, welches Leben sie führt, dann würdest du mich verstehen!
 

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