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Meine Oma hat Krebs

G

Gast

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Hallo Leute..

Ich habe heute erfahren das meine Oma Krebs hat. Ich bin die ganze Zeit nur am weinen.
Sie ist eine der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Als meine Eltern sich getrennt haben war sie immer für mich da und war wie eine Mutter für mich.
Weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Soll ich mir Hoffnungen machen?
Ich will nicht das sie mit Schmerzen sterben muss 🙁 Habe so eine Angst.
 
Das tut mir sehr leid für deine Oma und dich.
Das mal zu Anfang.

Aber sie lebt. Also verbring Ziet mit ihr solange ihr euch habt. Sie wird sich freuen und dir wird es auch helfen. Heb' dir die Trauer für später auf, viel später 🙂
 
Hallo Gast,

natürlich darfst du Hoffnung haben. Krebs bedeutet nicht gleich das Todesurteil. Ich bekam diese Diagnose vor 18 Jahren und lebe immer noch.

_Mensch_ hat recht, genießt die Zeit miteinander, sie lebt!
Wichtig ist das Hier und Jetzt


LG
Omana
 
Hallo, kann das sehr gut nachvollziehen. Meine Oma hatte Krebs und ist leider verstorben. Ich kann dir nur raten, sie so oft es geht zu besuchen und viel Zeit mit ihr zu verbringen. Sag ihr all das, was du ihr immer sagen wolltest und frag sie, was du schon immer wissen wolltest. Das klingt vielleicht dumm, aber es ist besser, es zu tun. Ich wünsche dir viel Glück.
 
Meine Oma hat sich das Leben genommen als ich drei Jahre alt war, weil sie krebs hatte. Ich kenn sie sozusagen nur noch aus erzählungen...was ich von meinem opa und meinen eltern davon gerlernt hab will ich dir gerne ans herz legen: genieße die zeit die du noch mit ihr hast. du solltest dir auch bewusst sein das sie höchstwahrscheinlich nicht mehr die jüngste ist und das jeder mensch einmal von uns geht. Du hast die Chance mit ihr zureden also solltest du dies auch tun.

Was ich gelernt hab durch meine uroma die vor einem knappen jahr gestorben ist: Manchmal ist es besser wenn Menschen etwas früher sterben, dann kann man sie so in erinnerung behalten wie sie einem am liebsten sind und muss ihnen nicht zusehen wie sie sich vielleicht mit ihren alten Tagen so langsam aus der realität entschwinden.
 
hallo gast.
mein papa hatte auch krebs. wünsch dir alles alles liebe und gute, sei einfach für sie da so gut du kannst!
magst du dich vielleicht beim krebs-kompass forum anmelden? da gibts viele andere angehörige und betroffene die dir sicher helfen können!
gib einfach mal in google krebs-kompass forum ein!

liebe grüße
 
Mein Beleid.

Wie ist denn die Prognose?
Braucht ihr schon, bzw. willst du, Links mit Beschreibungen von Sterbephasen (also was in Menschen vorgeht, die erfahren haben, dass sie sterben), bzw. mit Ratschlägen zum Umgang in den jeweiligen Phasen?

Egal ob Hoffnung besteht oder nicht, solltest du ihr inneres Wohlgefühl, bzw. ihre Abwehrkräfte stärken.
Das kann schon der Besuch sein, und ihr zu erzählen was im eigenen Leben vorgeht, um sie mal abzulenken, das kann aber auch darin bestehen Biographiearbeit zu betreiben (unter dem Fachwort sollte bei Google paar hinweise finden). Also gezielt sie dazu zu bringen sich an schöne Sachen zu erinnern, befragen, evtl. Details raushören und ihr ne kleine Freude machen. Z.B. wenn sie von nem Ort erzählt wo sie früher gerne hinging, den es heute nicht mehr so gibt, könnte man nen Bildband besorgen von dem früheren Ort. Solche Sachen.


Achso nochwas, falls sie mal ins Krankenhaus kommt, oder schon da ist. Viele Angehörige bleiben nur am Bett sitzen, find ich immer sinnlos, weil im Endeffekt herrscht im Krankenhaus Geldnot. Die Krankenkassen bezahlen wirklich nur noch ausreichende Pflege, heisst eigentlich Note 4. Angehörige hätten die Zeit und das Gefühl viel besser zu pflegen.

Es ist mMn grade für viele alte Damen angenehmer von Töchtern oder Enkeltöchtern gepflegt zu werden, als von unbekannten. Es kommt immer wieder vor, dass in meinen Augen ziemlich tolle junge Frauen mehr Verantwortung als ihre Familie wahrnehmen und z.B. jeden Abend auf Station aufschlagen, ihrer Oma Essen zureichen und sie bettfertig machen.

Bei ner arabischen Familie hab ich es schon erlebt, dass morgens, mittags und abends jeweils nen anderes der 3 Kinder vorbeikam und ihren Vatern pflegten. Zwei davon waren Kerle. Die lösten sich praktisch ab, wir hatten nix zu tun. War toll für den Vater.

Wenn ich Angehörige anleite (zumindest bisher auf Normalstation, auf Intensivstation ist selbst Grundpflege zu heikel), erklär ich das einmal richtig, wie man nach Note 1 pflegen würde, nehm mir Zeit, weil ich weiß, wenn sie uns unterstützen, hab ich so in den nächsten Tagen Zeit gespart und hab mehr für andere Pat. über.

Gibt natürlich auch noch die Fraktion die sich ungern von Angehörigen pflegen lässt. Sowas sollte man vorher klären.
 

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