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Meine Mutter will immer Recht haben

Hallo alle miteinander.

Seit Jahren geht das schon so und mittlerweile hallt dieser Stress immer wieder in meiner Seele nach, wenn es wieder so Situationen gibt in der meine Mutter durchdreht.
Eigentlich ist sie eine gute Mutter... sie kocht, putzt, hält das Haus in Schuss und hat mich und meine jüngeren Geschwister damals immer fein rausgeputzt für Kindergarten und Schule und uns Beine gemacht wenn wir die Hausaufgaben noch nicht gemacht hatten. Sogar als ich meine Ausbildung angefangen habe, hat sie mich meistens immer zur Ausbildungsstätte gefahren, bis ich meinen Führerschein hatte und selber fahren durfte.)

Ich versuch mich an solche Sachen zu klammern, da ich sonst wieder anfange zu denken "meine Mutter ist doch irgendwo ein böser Mensch." Sobald sie anfängt "rumzudenken" und einen wirklich banalen Gedanken oder Grund findet über den sie sich aufregen kann, geht sie zu meinem Vatern, mosert an ihm rum und sobald er versucht ihr zu widersprechen oder sich querstellt (mein Vater ist eher jemand der immer zuletzt und aus triftigem Grund brüllt) steigert sie sich so rein, dass sie anfängt nur noch rum zubrüllen, so das man das noch fünf Nachbarschaften weiter hört.
Und spätestens ab dieser Phase lässt sie sich nicht beruhigen. Da gab es schon Fälle die haben sogar mehr als zwei Stunden angedauert, bis sie wenigstens nicht mehr so wütend war glücklicherweise war ich nicht immer mit dabei.

Wenn meine Mutter wütend ist, und das geht meistens unter richtigen Umständen sehr schnell, hört sie eigentlich gar nicht mehr richtig zu, sondern hört scheinbar nur Begriffe und Satzteile raus die sie vielleicht raushören will und wirft uns dann mit einem Schwall von Schimpfworten Dinge entgegen die wir nie so gesagt haben. Dann heißt es immer sie hat recht und wir haben unrecht, sie ist das Opfer und wir sind die Täter die ihr immer widersprechen wollen.
Eigentlich sollte ich sagen, zum Glück brüllt sie heute nur noch und macht nur manchmal dabei etwas kaputt. Als ich und meine Geschwister kleiner waren und nicht "zurückbrüllen" konnten ist sie gerne mal auch handgreiflich geworden. Erst recht wenn unser Vater nicht da war, der sich wenigstens davor gestellt hatte (ich glaube manchmal,dass er sich unseretwegen nie von ihr getrennt hatte). Ganz zu schweigen von so Sätzen wie "... ich bin eine gute Mutter! Jede andere Mutter hätte sowas wie dich schon längst umgebracht!"

Ich bin mittlerweile über 20, theoretisch hätte ich ja schon längst ausziehen können doch abgesehen davon das Angst habe, dass ich finanziell Probleme bekomme wenn ich alleine wohne da ich noch studiere, häng ich doch sehr an meinem Vater und meinen Geschwistern.
Und es sind so Situationen, meine Mutter hat von etwas schlechte Laune bekommen was nichts mit uns zu tun hatte, kommt nach Hause und regt sich über banale Sachen auf wie das sie sich kein Tomatenbrot machen kann weil irgendjemand die letzte Minitomate aufgegessen hat und das niemand an sie denkt bei sowas und gefälligst sich selber welche kaufen soll wenn er was essen will (das Zeug lag schon seit Tagen dort ohne auch nur angefasst worden zu sein und wurde langsam schon schrumplig -.-) Wenn sie dann mit meinem Vater rumschreit das alles seine Schuld ist, kommt mein Blut in Wallung und ich fang an mit ihr rum zuschimpfen, dass sie sich nicht jedesmal wegem so einen Mist aufregen soll... leider natürlich mit dem gegenteiligen Erfolg, zum Nachteil meines Vaters weshalb er dann manchmal sauer auf mich ist 🙁


Soll ich sie einfach machen lassen und durchhalten bis zum bitteren Ende, oder gibt es da vielleicht doch irgendwo eine Möglichkeit, dass man diese Ausbrüche vielleicht unterdrücken kann oder sie zumindest einsieht, dass sie auch einen Fehler gemacht hat.

Ich bin für jeden Rat dankbar.
 
Hallo alle miteinander.

Seit Jahren geht das schon so und mittlerweile hallt dieser Stress immer wieder in meiner Seele nach, wenn es wieder so Situationen gibt in der meine Mutter durchdreht.
Eigentlich ist sie eine gute Mutter... sie kocht, putzt, hält das Haus in Schuss und hat mich und meine jüngeren Geschwister damals immer fein rausgeputzt für Kindergarten und Schule und uns Beine gemacht wenn wir die Hausaufgaben noch nicht gemacht hatten. Sogar als ich meine Ausbildung angefangen habe, hat sie mich meistens immer zur Ausbildungsstätte gefahren, bis ich meinen Führerschein hatte und selber fahren durfte.)

Ich versuch mich an solche Sachen zu klammern, da ich sonst wieder anfange zu denken "meine Mutter ist doch irgendwo ein böser Mensch." Sobald sie anfängt "rumzudenken" und einen wirklich banalen Gedanken oder Grund findet über den sie sich aufregen kann, geht sie zu meinem Vatern, mosert an ihm rum und sobald er versucht ihr zu widersprechen oder sich querstellt (mein Vater ist eher jemand der immer zuletzt und aus triftigem Grund brüllt) steigert sie sich so rein, dass sie anfängt nur noch rum zubrüllen, so das man das noch fünf Nachbarschaften weiter hört.
Und spätestens ab dieser Phase lässt sie sich nicht beruhigen. Da gab es schon Fälle die haben sogar mehr als zwei Stunden angedauert, bis sie wenigstens nicht mehr so wütend war glücklicherweise war ich nicht immer mit dabei.

Wenn meine Mutter wütend ist, und das geht meistens unter richtigen Umständen sehr schnell, hört sie eigentlich gar nicht mehr richtig zu, sondern hört scheinbar nur Begriffe und Satzteile raus die sie vielleicht raushören will und wirft uns dann mit einem Schwall von Schimpfworten Dinge entgegen die wir nie so gesagt haben. Dann heißt es immer sie hat recht und wir haben unrecht, sie ist das Opfer und wir sind die Täter die ihr immer widersprechen wollen.
Eigentlich sollte ich sagen, zum Glück brüllt sie heute nur noch und macht nur manchmal dabei etwas kaputt. Als ich und meine Geschwister kleiner waren und nicht "zurückbrüllen" konnten ist sie gerne mal auch handgreiflich geworden. Erst recht wenn unser Vater nicht da war, der sich wenigstens davor gestellt hatte (ich glaube manchmal,dass er sich unseretwegen nie von ihr getrennt hatte). Ganz zu schweigen von so Sätzen wie "... ich bin eine gute Mutter! Jede andere Mutter hätte sowas wie dich schon längst umgebracht!"

Ich bin mittlerweile über 20, theoretisch hätte ich ja schon längst ausziehen können doch abgesehen davon das Angst habe, dass ich finanziell Probleme bekomme wenn ich alleine wohne da ich noch studiere, häng ich doch sehr an meinem Vater und meinen Geschwistern.
Und es sind so Situationen, meine Mutter hat von etwas schlechte Laune bekommen was nichts mit uns zu tun hatte, kommt nach Hause und regt sich über banale Sachen auf wie das sie sich kein Tomatenbrot machen kann weil irgendjemand die letzte Minitomate aufgegessen hat und das niemand an sie denkt bei sowas und gefälligst sich selber welche kaufen soll wenn er was essen will (das Zeug lag schon seit Tagen dort ohne auch nur angefasst worden zu sein und wurde langsam schon schrumplig -.-) Wenn sie dann mit meinem Vater rumschreit das alles seine Schuld ist, kommt mein Blut in Wallung und ich fang an mit ihr rum zuschimpfen, dass sie sich nicht jedesmal wegem so einen Mist aufregen soll... leider natürlich mit dem gegenteiligen Erfolg, zum Nachteil meines Vaters weshalb er dann manchmal sauer auf mich ist 🙁


Soll ich sie einfach machen lassen und durchhalten bis zum bitteren Ende, oder gibt es da vielleicht doch irgendwo eine Möglichkeit, dass man diese Ausbrüche vielleicht unterdrücken kann oder sie zumindest einsieht, dass sie auch einen Fehler gemacht hat.

Ich bin für jeden Rat dankbar.

Jähzorn scheint da auch mit reinzuspielen. Mehreres aus Deiner Schilderung kam mir bekannt vor, aus meiner Kindheit/Jugendzeit, in meinem "Elternhause". Vor über 30 Jahren. Meine Mutter brachte sich mit dem Geschrei letztlich selbst ins Grab (mehrere Schlaganfälle). Irgendwann verfuhren "wir" nach dem Motto: "Du hast recht, und wir unsere [relative] Ruhe."
Und die, "wir", Kinder haben sich dann nach 18. Geburtstagen aus dem Haus gemacht, da Mutter keiner Argumentation zugänglich war.

Pass' auf Dich auch auf, das kann durchaus Spätfolgen haben, permanent Tyrannia ausgesetzt zu sein, und Sofortfolgen merkst Du ja ohnehin bereits
("Blut in Wallung").
 
Wenn alle mitspielen, hat Deine Mutter keinen Grund, etwas zu ändern.

Ich dürft nicht mitmachen: wenn sie das nächste Mal loslegt, verlassen alle! fluchtartig den Raum oder das Haus. "Wir reden nur mit Dir, wenn Du Dich beruhigt hast". Wenn das langfristig nicht funktioniert: alle ausziehen. Oder eben damit leben und den Sturm immer wieder aussitzen.
 
Hallo Schneeflöckchen12
Danke dass du deine Situation so geschildert hast. War bis heute davon überzeugt, der einzige zu sein, mit so einem Problem, mit so einer "Kampfmutter" zu tun zu haben. Deine Beschreibung passt absolut identisch mit dem was ich auch durchmachen muss. Mit so einer Mutter die offensichtlich nie ganz Mutter sein wollte, muss man es nicht ganz genau mit der Ehrlichkeit nehmen. Denn solche Kampfmütter scheinen weder mit Ehrlichkeit noch mit Aufrichtigkeit umgehen zu können. Du hast mein Mitgefühl. Studiere eifrig, lerne viel, such dir eine Arbeit die dir genug Geld einbringt, und dann Such auf Teufel komm raus nach deinen eigenen vier Wenden, UND NICHTS WIE RAUS DA. Dann wird dein Vater (der arme Teufel) auch endlich mit wenigeren Konsequenzen rechnen müssen, und beim nächsten unlogischen und total überflüssigen Streit, einfach Koffer packen und weg ist er. Bei deinem Vater könnte ich es mir sogar vorstellen, dass er als Minifarmer in einem Garten umgeben von Apfelbäumen und Gemüseanbau, bei einem Gehalt von 1000€ und einer funktionalen Hütte, der glücklichste Mann der Erde wäre. Das gute an diese Kampfmütter ist, sie sind dermaßen mit kämpfen beschäftigt, dass sie erst am Ende merken werden, dass NIEMAND mehr da sein wird, der sich einen Schei*dreck um sie schert!!! Traurig aber leider, so wird es passieren, die Mutter meiner Mutter fragte sich auch, kurz vor ihrem Tod, abgemagert und von allen guten Geistern verlassen "was habe ich verbrochen dass ich so enden musste!". Meine Großmutter also, war EXAKT genau so, wie meine Mutter. Faselt herum was für eine tolle Familienmutter sie sei, aber nach einem Glas Wein, hält sie sich für die Göttin aller Feministinnen und fängt an nur noch das zu hören, was es es würdig ist, von ihr wahrgenommen zu werden!

Halt durch, studiere weiter, bleib ruhig, gib deiner immer Recht ohne aber dein Privatleben beeinflussen zu lassen (deine Leben, deine Verantwortung, deine Erfahrungen) such einen guten Job, und dann ran an den Wohnungsmarkt, suchen, suchen und dann finden, und SOFORT ausziehen!!!!!

Viel Glück
 
Ich würde zu einer Radikalkur greifen, nämlich mir eine von diesen wirklich lauten Vuvuzelas (die Tröten die in Fußballstadien benutzt werden) besorgen und immer wenn sie total ausflippt, ihr voll eine ins Ohr blasen. Wenn ihr das das Hirn nicht durchpustet und sie wieder vernünftig werden läßt - denn lauter als so eine Tröte ist nichts, da fliegt einem das Trommelfell weg -, hilft wahrscheinlich gar nichts außer einer Beruhigungsspritze vom Arzt. Aber der ist dummerweise nie greifbar wenn man ihn gerade bräuchte.
Nach ein paarmal tröten sollte sie geschnallt haben, wie der Hase läuft. (Oder sie ist taub. 🤣 )
 
Die Dame hat in den vergangenen neun Jahren sicher oft Recht gehabt - denn so alt ist der Faden! TE nie wieder gelesen....
 

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