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Meine Mutter macht unsere Familie kaputt und ihr ist es völlig egal

Sandra_86

Mitglied
Ich weiß grad echt nicht mehr weiter. Gestern gab es in unserer Familie eine Katastrophe. Ich fang aber mal am Besten von vorne an:

Meine Mutter hat durch langjähriges Rauchen so ihrer Lunge geschadet, dass sie jetzt schon seit Jahren an COPD, Lungenemphysem, Asthma und Chronischer Bronchitis leidet. Seit Jahren kann, bzw. will sie nichts mehr machen, sodass alles an mir und meinem Vater hängenbleibt. Vor ein paar Jahren hatte sich auch mal aufgehört zu rauchen, nach 1,5 Jahren aber wieder angefangen. Man kann sich ja vorstellen, wie die Stimmung zuhause war, als mein Vater sie dabei erwischte. Ein paar Wochen später wäre sie fast erstickt kam erst ins Krankenhaus und dann in eine Reha. Kaum war sie wieder zwei Wochen zuhause, hat mein Vater sie wieder dabei erwischt, wie sie heimlich raucht, obwohl sie hoch und heilig versprochen hat, es nicht mehr zu machen. Mein Vater war so enttäuscht von ihr, dass er ihr komplett gar nicht mehr vertraut hat. Sie hat sich aber noch so aufgeführt als wär sie die Königin persönlich und total im Recht. Man kann jetzt sagen, dass es ihr Leben ist und sie soviel rauchen kann wie sie will, aber das stimmt so nicht. Mein Vater gibt tausende von Euros für Medikamente, Krankenhaus und Rehaaufenthalte aus (sie hat keinen einzigen Cent verdient, seit sie mit meinem Vater verheiratet ist), wir mussten mit Ansehen, wie sie um ein Haar erstickt wäre oder wie sie im Krankenhaus liegt... Ich würde nicht sagen, dass es ihr Leben ist.

Vor ca 2 Monaten ging es ihr dann so schlecht, dass sie wieder ins Krankenhaus musste. Danach kam sie in die Reha, was mein Vater diesmal komplett selber zahlen musste. 8000 Euro !!! Sie versprach wieder, dass sie nie wieder rauchen wird. Dieses Wochenende war mein Freund bei uns. Er ist selber Raucher. Als wir am Sa allein waren, erzählte er mir, dass seine Mutter ihn angestiftet hätte, ihr Zigaretten zu geben. Er wusste am Anfang gar nicht, was sie wollte. Sie soll wohl total aggressiv und wie ihm Wahn geworden sein, dass mein Freund gar nicht mehr wusste, was er machen sollte. Ich hab ihm dann gesagt, er soll ihr sagen, dass sie von ihm keine bekommt, aber als er ihr das sagen wollte, hat sie ihm gar nicht zugehört, sondern sich wieder wie eine Verrückte aufgeführt und später haben wir gemerkt, dass in der Jacke von meinem Freund Zigaretten gefehlt haben. Meine Mutter hat ihn auch erpresst, dass er mir ja nichts sagen darf, weil ich sonst nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte. Dabei ist das völliger Blödsinn.

Ich bin so wütend auf sie, dass sie meinen eigenen Freund so schamlos benutzt hat, auch wenn er anders hätte reagieren müssen. Sie wusste ganz genau, dass mein Vater meinem Freund die Schuld geben wird, deswegen hat sie sich ihn dafür ausgesucht. Sie dachte wohl, wenn unsere Beziehung kaputt geht, ist es nicht so schlimm. Ich kann von Glück reden, dass mein Freund mich so sehr liebt, dass er mich nicht verlassen würde. Sie wusste ganz genau, dass mein er bei meinem Vater verschissen haben wird und hat das ohne mit der Wimper zu zucken in Kauf genommen. Sie denkt nur an sich, meine Schwester und ich sind ihr völlig egal, hauptsache sie bekommt ihren Willen. Mein Vater meinte, dass wir auf so eine Mutter verzichten können, denen ihre Kinder völlig gleichgültig sind. Sie hätte sich um uns eh immer nur einen Dreck geschert.

Wir haben es dann auch gestern meinem Vater erzählt, bzw. mein Freund. Er hat sich aber so dämlich angestellt mit seiner Wortwahl, dass mein Vater erstmal nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte. Hausverbot hat er aber keins bekommen. Ich werde die nächsten Wochenenden aber erstmal bei ihm verbringen. Mein Vater war zuerst auch total sauer auf mich, obwohl ich ja eigentlich gar nichts dafür kann, weil ich von der Sache gar nichts hätte wissen dürfen. Das hat sich aber wieder beruhigt. Meine Mutter war dann auch noch sauer auf mich und meinen Freund, weil wir es erzählt haben, und mein Vater sie fertig gemacht hat. Ich hab ihr aber gesagt, dass ich nicht für sie lügen werde und dass ich es nicht zulasse, dass sie meinen Freund für ihre niederen Zwecke ausnützt. Meiner Meinung nach hatte sie gar kein Recht, um sauer zu sein.

Ich hab überhaupt keine Lust, noch irgendwas mit ihr zu tun zu haben. Ich bin auch der Meinung, wenn sie Rauchen kann, obwohl sie am Sauerstoffgerät hängt, dann kann sie auch was im Haushalt machen, wovor sie sich seit Wochen drückt, weil sie ja soooooo schwach ist. Sie ist sich gar nicht bewusst, dass das nur durch ihre eigene Schuld passiert ist und denkt immernoch, dass alle anderen nach ihrer Pfeife tanzen müssen.

Als ich heute heimgekommen bin, meinte sie, sie muss mich bevormunden. Ich sollte ihr die Wäsche aus dem Keller hoch holen. Sie hat nicht mal bitte gesagt. Ich hab meinen Vater geragt, ob ich von ihr noch Befehle entgegenehmen muss und er meinte, dass ich das nicht muss. Als ich dann oben war, hab ich ihr den Wäschekorb hingeknallt, woraufhin sie mich angeschrien hat und ich bin ausgerastet und hab zurück geschrien. Ich bin normal nicht der Mensch, der laut wird, aber ich war so sauer, dass ich mich nicht beherrschen konnte. Ich bin der Meinung, dass sie in der falschen Position ist, mir noch irgendwas zu befehlen oder mich anzumeckern.

Ich weiß auch nicht mehr, wo ich mich im Haus aufhalten soll. Am liebsten wär ich nur noch oben in meinem Zimmer. Ich kann meinen Vater aber nicht im Stich lassen. Ich werde heut auch in meinem Zimmer zu Abend essen. Die Sache ging mir auch so nahe, dass ich heute außer Obst und Gemüse nichts runterbekommen hab. Gestern war mir sogar so schlecht, dass ich mich übergeben musste und geschlafen hab ich sowieso nicht.

Als ich die Sache meiner Schwester erzählt hab, war sie geschockt, dass sie so etwas tun konnte. Wir hatten aber irgendwie geahnt, dass sie wieder mit dem Rauchen anfangen wird.
Mein Vater ist jetzt sogar soweit, dass er sagt, es ist am besten, wenn sie bald stirbt. Sein Leben ist kaputt. Er lebt eigentlich nur noch dafür, dass er sie rumkutschieren kann oder ihre teuren Medikamente zahlen kann und sie tritt das mit Füßen, in dem sie alles zerstört, was man wieder hätte gut oder besser machen können.

Zu allem Überfluss hab ich am Freitag auch noch Geburstag aber den kann ich dieses mal getrost aus dem Kalender streichen und am besten gar nicht daran denken.

Wie würdet ihr euch an meiner Stelle verhalten? Vielleicht denkt ihr ja, dass meine Mutter im Recht ist, aber mein Vater, meine Schwester, ich und noch ein paar aus ihrer Verwandtschaft sind nicht der Meinung. Ich halte es daheim nicht mehr aus, kann aber noch nicht ausziehen und ich weiß nicht einmal, ob ich meinen Vater mit ihr alleine lassen kann. Ich hab Angst, dass sie irgendwann Gewalt anwendet, um an ihre Zigaretten zu kommen. Von uns wird sie jedenfalls keine mehr bekommen.
 
Dass ihr ihr keine Zigaretten mehr gebt ist richtig. Wäsche hochtragen und Arbeiten verrichten müsst ihr wohl weiter, da sie das ja wirklich nicht mehr kann. Ihr habt aber auch das Recht sie zu verlassen, dann muss sich eine Pflegekraft und eine Haushaltskraft um sie kümmern (oder Pflegeheim). Als letztes Mittel der Wahl würde ich ihr das androhen, denn Du redest über eine Sucht. Einen Alkoholiker oder Drogensüchtigen muss man auch fallen lassen. Und ihr seid schon in eine sogenannte Co-abhängigkeit (kann man googlen) gerutscht.
Was mich irritiert, ist dass Deine Mutter ja ganz offensichtlich keinen Lebenswillen mehr hat.
Habt ihr denn nie über eure Sorgen und Ängste bezüglich Selbstmord auf Raten oder Sucht gesprochen? Hat ihr niemand gesagt, dass sie vielleicht geliebt und noch gebraucht wird?
Hat sie niemand gefragt, warum sie nicht mehr leben möchte?
Aber egal wie, seht zu, dass ihr euch rettet und macht euch bewußt, dass die Situation und die gegenseitigen Schuldzuweisungen (Vater, Freund,...) auf Grund einer Krankheit bedingt sind und dass ihr so nicht weiterkommt.
Liebe Grüße
 
Meine Mutter hat auch keinen Lebenswillem mehr. Wir wissen aber nicht warum. Sie hat schon Therapie nach Therapie gemacht, da sie auch Magersüchtig ist und ein Alkoholproblem hat, aber sie hat sich nie helfen lassen. Im Gegenteil, sie hat die Therapeuten immer nur angelogen. Mit uns will sie auch nicht reden, da blockt sie immer ab. Das klingt zwar jetzt komisch, aber ihr ist es völlig egal, ob sie gebraucht wird. Sie hat vor ein paar Jahren mal zu mir und meiner Schwester gesagt, dass wir alt genug sind und wir sie nicht mehr brauchen.

Wenn sie so eine S**** baut, braucht sie mir keine Befehle mehr geben. Sie hat auch nicht mal bitte gesagt. Schließlich ist nur sie daran Schuld, dass mein Vater von meinem Freund erstmal nichts wissen will. Sie hat es in Kauf genommen, mich in Schwierigkeiten zu bringen, nur damit sie an ihre Zigaretten kommt. Es kann nicht sein, dass man sie auch noch in ihrem tun bestätigt, indem ich ihr, entschuldigung, in den A**** krieche. Sie ist sowieso immer der Meinung, dass sie noch ganz toll ist, wenn sie einen Fehler gemacht hat. Das weiß man aber nur, wenn man sie kennt. Hätte mein Vater mich gebeten, die Wäsche zu holen, wär es etwas ganz anderes gewesen.

Sie soll den Haushalt natürlich nicht ganz alleine machen, das sollte sie ja auch nicht, wenn sie gesund wäre, aber es kann nicht sein, dass sie sich vor sämtlichen Arbeiten drückt, und sie drückt sich mittlerweile vor jeder Arbeit, sie sieht nicht mal mehr ein, sich selber was zum trinken einzuschenken, weil ihr das ja alles zu anstrengend ist und dann lieber auf dem Sofa liegt und fernsieht, aber dafür denkt, dass sie rauchen kann, was die Sache natürlich noch viel schlimmer macht. Dann isst sie nicht vernünftig, die Portionen sind so klein, dass sogar Kinder hungrig vom Tisch aufstehen würden und das ist jetzt nicht übertrieben. Den Rat von den Ärzten, dass sie was für ihre Muskeln tun soll, damit ihre Kondition aufgebaut wird, schlägt sie auch in den Wind.

Ich weiß gar nicht, wie sie abgehen wird, wenn ihre Zigaretten alle sind. Da sie ja selber nicht rauskann und ihr keiner mehr welche mitbringen wird, ist sie ja gezwungen, wieder aufzuhören. Da wirds erstmal ein riesen Theater geben. Ich versteh aber sowieso nicht, wie sie so verbohrt sein konnte und trotz allem weiter gemacht hat.

Meine Schwester hätte übers WE eigentlich auch kommen wollen, aber sie hat gleich gesagt, dass sie dann lieber weg bleibt. Ich muss sagen, sie hat recht. Ich bin auch am überlegen, ob ich die nächste Zeit zu meinem Freund geh, wobei das auch keine Lösung ist. Die Wohnung ist viel zu klein. Ich muss eh bis zum 1. Oktober ne Stelle gefunden haben, da ich ab da von meinem Ausbildungsbetrieb weg bin und dann kann ich endlich ausziehn. Wohngeld und Hartz 4 zu beantragen erscheint mir doch eine zu krasse Maßnahme, wobei es vllt das Beste wäre, aber ich weiß bisher noch nicht, wo ich unterkomm, will also nicht noch einmal umziehen müssen und zweitens will ich davon keinen Gebrauch machen, weil ich mich sonst schäbig fühlen würde.

Über das Thema Zigaretten und Sucht braucht man mit ihr gar nicht reden. Da macht sie total dicht und wird jedes Mal auch völlig aggressiv.

Ist auch echt schlimm, dass ich grad nicht weiß, wo ich im Haus sein soll. Ich kann grad eigentlich nur noch zu meinem Vater oder in meinem Zimmer sein. Ich hab zum Glück den kompletten Dachboden für mich allein. Mit ihr will ich erstmal nicht reden. Ich war sogar so weit, dass ich fast freiwillig gefragt hätte, ob ich morgen arbeiten kommen kann, obwohl ich frei hab. Hab auch schon früher gegessen als sonst. Vielleicht ist es kindisch, aber ich will grad von ihr so wenig wie möglich sehn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Mutter macht die Familie nicht kaputt. Die Familie hat sie vermutlich suchtkrank und kaputt gemacht.
Ein Ehemann, der sich wünscht, dass seine Frau bald stirbt, ist Abschaum. Sorry.

Nachtrag: Du bist 24. Warum ziehst du nicht aus, wenn deine Mutter dich so nervt?
 
...daß Du nicht nach ihrer Pappnase tanzen willst kann ich verstehen und ist auch aus meiner Sicht mehr als berechtigt.

Sie muß auch mitarbeiten, auf Euch zukommen, unterstützen bzw. zu ihrer Gesundheit beitragen so gut es geht und auch über ihren Schatten / ihren Gefühlen springen. Das wird Euch auch abverlangt - zurückzustecken.

Sie sollte sich in Grund und Boden schämen...komisch, daß immer solche Frauen die liebsten Männer haben.

Deine Wut geht schon in die richtige Richtung!

Flieh - so schnell wie möglich!!! Suche Dir Arbeit und ziehe aus!

winnie
 
Naja, man darf ja auch nicht vergessen, dass Sandra wohl sehr an ihrem Vater hängt und ihn nicht dort zurücklassen will. Den Gedanken verstehe ich vollkommen.
Und dass jemand, der sich 24h am Tag aufopfert, nur dafür malochen geht, Medikamente und Rehas zu bezahlen, jemand, der immer vor den Kopf gestoßen wird, hintergangen wird (heimliche Zigaretten, etc.), sich wünscht, das alles wäre vorbei, ist nur verständlich. Wenn man seinen Partner, den man aus Liebe gewählt hat, an nur noch an Schläuchen sieht, die Aggressionen des Partners über die eigene Unfähigkeit/Schwäche volle Breitseite abkriegt - das geht an die Substanz.

Rede mit deinem Vater, deiner Schwester, deinem Freund.
KEINE Zigaretten mehr im Haus. Klare Regeln. Es wird nicht geschrien. Wenn Deine Mutter nicht in den Keller laufen kann, wirst Du die Wäsche holen. Lieber ein Gang in den Keller als neuerlicher Stress.
Tragt Eure Regeln deiner Mutter vor. Alle haben sich dran zu halten, auch sie. Sie ist die Suchtkranke und bedarf Eurer Hilfe. Das berechtigt sie nicht, Euch wie Sklaven zu behandeln, Ihr dürft Euch im Gegenzug aber auch nicht als Großkotze und ironische Samariter aufspielen.
 
Klar hab ich einen Beitrag zum Haushalt zu leisten und das mache ich auch. Ich hatte seit Jahren nicht mal mehr Urlaub, weil dieser immer dazu verwendet wird, dass ich dann alles machen kann und ich hab auch so schon auf sehr vieles freiwillig verzichtet. Unter der Woche unterstütz ich meinen Vater auch so viel wie möglich. Ich lass mir dann nicht nachsagen, ich würde zuhause nichts machen. Mal abgesehen davon, dass mein Vater und ich uns mittlerweile um alles kümmern. Meine Mutter muss im Haushalt gar nichts mehr machen. Wir haben ihr das alles abgenommen. Aus diesem Grund bin ich ja auch noch zuhause. Wenns nach mir gegangen wäre, wäre ich schon lange ausgezogen, aber ich bin geblieben, um meine Eltern zu unterstützen. Von wegen ich drück mir zuhause meinen A**** breit. Ich zahl sogar Miete. Von "Schmarotzen" kann ja dann wohl keine Rede sein oder?

Das mit dem Wunsch, dass sie bald stirbt ist doch nicht ernst gemeint. Klar ist das S****, aber in Wahrheit will er das doch gar nicht. Er ist nur einfach verzweifelt und sagt das aus seiner Wut heraus. Er versucht alles und hat alles versucht, damit es mit ihrer Krankheit wieder besser wird und sie arbeitet gegen ihn. Wenn es wenigstens so wäre, dass sie einfach nur zu schwach ist, um gegen ihre Sucht anzukämpfen, kann ich es ja verstehn, aber sie will ja noch nicht einmal Hilfe annehmen. Es kann nicht sein, dass nur wir zurückstecken müssen. Sie muss auch etwas dafür tun, damit es wieder besser wird.

Es nervt mich nur, dass sie gar nicht möchte, dass sie vom Rauchen weg kommt. Sie muss doch wissen, was auf dem Spiel steht. Ich will dich auch, dass sie ihre Enkelkinder mal im Arm halten kann.

Wir wissen auch nicht einmal, was sie hat, dass es soweit gekommen ist, sie will sich aber auch wie gesagt von keinem helfen lassen. Egal wer es ist. Meine Schwester und ich haben schon vermutet, dass ihn ihrer Vergangenheit irgendwas vorgefallen ist, dass sie bis heute so belastet. Sie lässt aber keinen an sich ran. Sie will es einfach nicht sagen.

Dass meine Schwester und ich sie suchtkrank gemacht haben, lass ich mir nicht sagen. Sie hat schon mit 14 angefangen zu rauchen, mit meinem Vater ist sie seit sie 22 ist verheiratet, da war sie schon längst süchtig und ich und meine Schwester sind erst da, seit meine Mutter 33 ist. Wir sind übrigens adopiert. Magersüchtig ist sie schon seit wir ganz kleine Kinder sind und denen kann man ja wirklich nicht die Schuld an sowas geben oder? Wie sollen wir sie dann bitte in die Sucht getrieben haben? Dann müssten wir ja ganz schlimme Kinder gewesen sein. Ich bin aber im Gegenteil sehr gut erzogen, hab nie Mist gebaut, bin eigentlich im Gegenteil sogar viel zu brav und hab immer alles versucht, um es meinen Eltern Recht zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist nicht das Handeln einzelner Personen, sondern die Konstellation, die Verteilung der Rollen. Am besten wäre es, ihr würdet euch als Familie auflösen. Mutter Pflegeheim, Vater kleine Wohnung, Töchter raus.
Dann kann jeder wieder atmen.
So ist das doch ein Gequäle für alle Beteiligten.
 

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