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Gast
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Hallo,
der Titel verrät ja schon mein Problem. Ich komme mit meiner Mutter schon seit langen nicht mehr wirklich aus. Wir streiten fast nur noch, sie schreit mich an, droht mir oder wir reden einige Tage bis Wochen absolut nichts mehr miteinander was aber auch ziemlich belastend ist.
Ich bin 19 und habe vor Kurzem mein Studium angefangen. Daher reicht das Geld nicht um auszuziehen und allein zu wohnen.
Mein Papa lebt auch nicht mehr und meine Schwester ist im Moment dabei mit ihrem Freund auszuziehen.
Ich habe immer wieder Phasen, in denen ich über die ganze Situation drüberstehen kann und nach außen hin stark und glücklich wirke, da ich nie wollte, dass andere mitbekommen wie schlechte es mir geht. Aber manchmal breche ich einfach zusammen und kann nicht mehr.
So auch kurz vor meinem Abitur als die ganze Sache zuhause mal wieder eskalierte. Meine Mutter hatte Dinge zu mir gesagt die ich bis heute nicht vergessen kann und die es mir bis heute unmöglich machen ihr zu verzeihen und einen ''Neuanfang'' zu versuchen wenn wir mal besser miteinander auskommen und wie normale Menschen miteinander reden.
Damals hatte es ein Lehrer gemerkt, dass mit mir was nicht stimmt und hatte mich darauf angesprochen. Ich blockte zuerst ab und tat so als ob es mir gut ginge aber er kannte mich schon eine lange Weile und wusste wie ich aussehe wenn ich glücklich bin. Einige Tage später bin ich auf ihn zu um mit ihm drüber zu reden, da ich sonst niemand habe, dem ich davon etwas erzählen kann.
Ich bereute es auch anschließend sofort weil es für den Lehrer eine ziemlich unangenehme Situation war eine völlig aufgelöste Schülerin gegenüber zu haben. Und das war genau das was ich immer verhindern wollte, andere Menschen mit meinen Problemen zu belasten.
Und so richtige Freunde habe ich nicht, da ich mich durch die ganzen Vorkommnisse daheim immer weiter zurückgezogen und in den Sport geflüchtet habe. Daher hatte ich den ''Anschluss'' an die anderen verloren und privat nichts mit den anderen unternommen.
Bis heute habe ich Kontakt mit dem Lehrer dem ich nur ansatzweise das Erzählt habe was hier daheim abgeht und er erkundigt sich auch immer wie es mir geht, ob ich wieder besser klarkomme usw.
Aber ich möchte ihn nicht weiter belasten, daher schreibe ich ihm immer das alles wieder in Ordnung sei und ich zurechtkomme. Ich habe ihn wirklich gern und er war für mich so eine Art Papa den ich nie hatte. Es wäre so schön einfach mal in den Arm genommen zu werden und sich geborgen zu fühlen. Weil das habe ich schon seit ich ein Kleinkind bin nicht mehr erfahren können.
Ich weiß auch nicht wie ich hier zuhause weiter klarkommen soll wenn meine Schwester jetzt weg ist und ich mit meiner Mutter komplett allein bin. Sie hatte uns immer wieder ''zusammengeführt'' weil sie zwischen den Fronten stand. Aber das war schon immer so, dass meine Mutter meine Schwester bevorzugt hatte und ich quasi das schwarze Schaf war. Trotzdem gab es in den letzten Jahren auch öfter Konflikte zwischen den beiden, da meine Mutter immer Intoleranter wird und nur noch ihre Meinung und Einstellung akzeptiert und wir müssen und komplett ihr anpassen.
Ich habe mich echt oft zusammengerissen und gemacht und getan was sie wollte, im Haushalt nach Arbeit gesucht und dann auch sofort gemacht, aber wenn ich einmal irgendwas mache, was ihr nicht in den Kram passt, dann ist das vorherige alles vergessen und ich bin wieder die schlimmste Tochter die man nur haben kann.
Von all dem Schmerz den ich in den letzten Jahren erfahren habe ist der seelische der Schlimmste, denn er macht mich einfach kaputt. Ich kann mich nicht auf andere Menschen einlassen und eine Beziehung führen, da ich wirklich Angst habe, wieder verletzt zu werden und im Endeffekt wieder allein dazustehen.
So langsam habe ich keine Ahnung mehr wie ich weitermachen soll.
der Titel verrät ja schon mein Problem. Ich komme mit meiner Mutter schon seit langen nicht mehr wirklich aus. Wir streiten fast nur noch, sie schreit mich an, droht mir oder wir reden einige Tage bis Wochen absolut nichts mehr miteinander was aber auch ziemlich belastend ist.
Ich bin 19 und habe vor Kurzem mein Studium angefangen. Daher reicht das Geld nicht um auszuziehen und allein zu wohnen.
Mein Papa lebt auch nicht mehr und meine Schwester ist im Moment dabei mit ihrem Freund auszuziehen.
Ich habe immer wieder Phasen, in denen ich über die ganze Situation drüberstehen kann und nach außen hin stark und glücklich wirke, da ich nie wollte, dass andere mitbekommen wie schlechte es mir geht. Aber manchmal breche ich einfach zusammen und kann nicht mehr.
So auch kurz vor meinem Abitur als die ganze Sache zuhause mal wieder eskalierte. Meine Mutter hatte Dinge zu mir gesagt die ich bis heute nicht vergessen kann und die es mir bis heute unmöglich machen ihr zu verzeihen und einen ''Neuanfang'' zu versuchen wenn wir mal besser miteinander auskommen und wie normale Menschen miteinander reden.
Damals hatte es ein Lehrer gemerkt, dass mit mir was nicht stimmt und hatte mich darauf angesprochen. Ich blockte zuerst ab und tat so als ob es mir gut ginge aber er kannte mich schon eine lange Weile und wusste wie ich aussehe wenn ich glücklich bin. Einige Tage später bin ich auf ihn zu um mit ihm drüber zu reden, da ich sonst niemand habe, dem ich davon etwas erzählen kann.
Ich bereute es auch anschließend sofort weil es für den Lehrer eine ziemlich unangenehme Situation war eine völlig aufgelöste Schülerin gegenüber zu haben. Und das war genau das was ich immer verhindern wollte, andere Menschen mit meinen Problemen zu belasten.
Und so richtige Freunde habe ich nicht, da ich mich durch die ganzen Vorkommnisse daheim immer weiter zurückgezogen und in den Sport geflüchtet habe. Daher hatte ich den ''Anschluss'' an die anderen verloren und privat nichts mit den anderen unternommen.
Bis heute habe ich Kontakt mit dem Lehrer dem ich nur ansatzweise das Erzählt habe was hier daheim abgeht und er erkundigt sich auch immer wie es mir geht, ob ich wieder besser klarkomme usw.
Aber ich möchte ihn nicht weiter belasten, daher schreibe ich ihm immer das alles wieder in Ordnung sei und ich zurechtkomme. Ich habe ihn wirklich gern und er war für mich so eine Art Papa den ich nie hatte. Es wäre so schön einfach mal in den Arm genommen zu werden und sich geborgen zu fühlen. Weil das habe ich schon seit ich ein Kleinkind bin nicht mehr erfahren können.
Ich weiß auch nicht wie ich hier zuhause weiter klarkommen soll wenn meine Schwester jetzt weg ist und ich mit meiner Mutter komplett allein bin. Sie hatte uns immer wieder ''zusammengeführt'' weil sie zwischen den Fronten stand. Aber das war schon immer so, dass meine Mutter meine Schwester bevorzugt hatte und ich quasi das schwarze Schaf war. Trotzdem gab es in den letzten Jahren auch öfter Konflikte zwischen den beiden, da meine Mutter immer Intoleranter wird und nur noch ihre Meinung und Einstellung akzeptiert und wir müssen und komplett ihr anpassen.
Ich habe mich echt oft zusammengerissen und gemacht und getan was sie wollte, im Haushalt nach Arbeit gesucht und dann auch sofort gemacht, aber wenn ich einmal irgendwas mache, was ihr nicht in den Kram passt, dann ist das vorherige alles vergessen und ich bin wieder die schlimmste Tochter die man nur haben kann.
Von all dem Schmerz den ich in den letzten Jahren erfahren habe ist der seelische der Schlimmste, denn er macht mich einfach kaputt. Ich kann mich nicht auf andere Menschen einlassen und eine Beziehung führen, da ich wirklich Angst habe, wieder verletzt zu werden und im Endeffekt wieder allein dazustehen.
So langsam habe ich keine Ahnung mehr wie ich weitermachen soll.