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Meine Katze macht mich fertig

G

Gast

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Hallo zusammen,

ich habe ein kleines großes Problem.
Ich erzähle euch mal die Vorgeschichte, damit ihr wisst womit mein kleiner Kater Probleme hat: also er wurde wohl sehr früh von seiner Mutter getrennt und war in einen Schuppen gesperrt. Eine Frau hat ihn gerettet, als er ertränkt werden sollte. Diese Frau hatte ihn dann bei sich aufgenommen. Und dann kamen bei ihr die Probleme: der Kleine hat sich mit der anderen Katze (mädchen, ungefähr selbes alter) nicht vertragen: er hat sie angekaucht, gekratzt, usw. Auch mit ihren Hunden kam er nicht klar. Sie war verzweifelt und wollte ihn ins Tierheim geben. Als sie mir davon erzählte nahm ich mich seiner an. Ich schätze das er jetzt ungefähr 12 Wochen alt ist. Ich weiß es nicht. Und mein Kleiner macht mir nur sorgen: er ist zwar stubenrein, verbuddelt aber seine Häufchen nicht, er knabbert alle Pflanzen an, egal ob sie umstelle, hoch stelle oder sonst was. Er gräbt sogar die Pflanzen aus: heute hat er 6 ausgegraben. Er hat genug spielzeug, einen katzbaum, kuscheldecke, alles. Ich spiele viel mit ihm, gebe ihm stundenlang (und wirklich min 2 std) kuscheleinheiten, er bekommt sogar manchmal Katzenmilch, weil er mir leid tut wegen der führen trennung von seiner mutter. Aber trotzdem: er saugt am Teppich, solange bis er die Franzen in den Krallen hat. Vorgestern hat er von den Fenstern die Schmetterlingsstoff- fensterklebe dinger runtergeholt. Ich bin wirklich nur ein paar Stunden am Tag weg, aber in der Zeit macht er alles was er will. Ich kann nicht früher von der Arbeit los. Was soll ich nur machen? Ich will ihm ein gutes Zuhause geben, aber alle meine versuche ihn mit lauten: NEIN von den Pflazen fernzuhalten, erreichen nichts. Und auch vor der Spürflasche hat er keine angst mehr.

Bitte helft mir.
 
Katzen und Pflanzen, ist schon so ein Ding. Ich würde die Pflanzen wegstellen. Und stattdessen Katzengras anbieten. Ich denke er will raus. Vielleicht hast du ja die Möglichkeit ein Außengehege für ihn zu bauen. Balkon. Wobei du trotzdem täglich kontrollieren musst.

Katzen haben ihre eigenen Charaktäre und deiner scheint eben sehr aufgeweckt zu sein. Es hilft nur, die Wohnung etwas Katzenfreundlicher umzubauen. Vielleicht auch eine zweite Katze um die langeweile zu zügeln. Denn zwei Katzen essen zwar mehr, beschäftigen sich aber untereinander besser. Vielleicht holst dir eine ältere Katze aus dem Tierheim. Dann hat er zwar eine Beschäftigung, aber auch einen Ruhepol
 
Gegen Pflanzen ausbuddeln wüsste ich etwas: Besorge dir Hasendraht und mache den bei allen Blumentöpfen über die Erde. Katzen scharren gerne in der Erde. Geht das nicht mehr, wird das meist uninteressant.

Dein Kater ist noch sehr jung und deshalb sehr verspielt einerseits, andererseits fehlt ihm offensichtlich eine wichtige Sozialisationsphase, da er sehr früh von seiner Mutter weg kam.
 
Das Verhalten Deines kleinen Katers ist völlig normal. Er ist ein Baby/Kind und will spielen und beschäftigt werden. Wenn er in einer verschlossenen Wohnung wohnt und Du der ständigen Beschäftigung nicht Herr werden kannst, hilft nur eines: ein/e Spielkamerad/in.

Und selbst wenn es zwei sind, können Pflanzen dabei drauf gehen. So sind gerade Wohnungskatzen nunmal. 😀 Am besten gleich alle Pflanzen katzensicher verstauen oder abschaffen.
 
Ich hatte jungen Kater & jungen Hund. Frag nicht, was die alles damals zerstört haben.

Aber man lernt mit der Zeit, was man stehen lassen kann und was nicht. darauf muss man sich halt einstellen und sonst versuchen viel Abwechslung zu bieten. Und ja raus soweits geht ...mein Kater liebte es SEINE 😉 Nachbarschaft vom Balkon aus im Auge zu behalten.
 
Hallo erstmal,

schön das du dich des Katers angenommen hast.

Wir haben damals eine Katze mit 12 Wochen bekommen.
Wir haben einen Elefantenbaum.

Dort ist sie am Stamm hoch. Wir mussten alle Blumentöpfe abdecken und die Stämme mit Papier umwickeln.

Deiner saugt noch. Ist doch ok.
Wenn du das Gefühl hast er ist einsam, hol ihm einen anderen Kater dazu. Keine Katze. Die spielen zu unterschiedlich.

Bei uns sind zwei grosse Pflanzen komplett draufgegangen.
Wir pflanzen auch immer Katzengras. Kannste in einen Blumentopf machen. Kommt binnen einer Woche hoch.

Sorry aber es hört sich recht normal an was er so macht.

Später erinnerst du dich mit einem Grinsen dran. Wenn er ruhiger geworden ist.
Ach die Kastration soll da auch helfen. Mach es früh genug. Wenn er erstmal anfängt zu markieren dann hast du ein richtiges Problem.

zooplus hat ein sehr gutes Katzenforum.
Da sind echte Profis.

Rascas
 
Hi,

meine Katze ist auch ein Findelkind, sie wurde mit 3 Wochen von der Mutter verstoßen und sollte eingeschläfert werden. Ich habe sie genommen und aufgepäppelt. Das was dein Katerle Macht ist völlig normal, so wie die anderen hier auch schon geschrieben haben.
Ich möchte dir nur einen Rat geben: hol dir eine zweite Katze dazu, die vielleicht nur wenig älter ist. Denn das Sozialverhalten lernen Katzen beim Spielen mit ihren Geschwistern. Meine ist sehr auf mich fixiert und hat eigentlich keine Lust auf andere Katzen. Sie ist inzwischen 6 Jahre alt und verträgt sich einigermaßen mit dem 3 Jahre alten Kater meines Freundes, mit weiblichen Katzen kommt sie Null klar. Ach ja, wie die anderen schon geschrieben haben: evtl. raus, Planzen weg: außer Katzengras.
Ahhh und egel wie süß das Katerle ist: stz Grenzen. Das hab ich bei meiner auch nicht gemacht. Sie darf und macht alles. Wenn ich ihr nicht genügend Aufmerksamkeit schenke, schaut sie mich manchmal immer noch an und wirft dabei irgendwas runter ;-)
Aber ich liebe sie trotzdem über alles 😀
 
Hm... schwierig. Das geht vielleicht mit Ausschlußverfahren etwas besser. Aber ganz wird er seine Energie nicht verlieren. In 5 Jahren vielleicht. Jungspunt eben. Katzen erziehen zu wollen, dass ist sinnfei. Geht nicht. 😀

- Du sagst, er hat viel Spielzeug. Genau darin liegt auch sein Hauptproblem.
Das Interesse daran nutzt sich für ihn alles gleichzeitig ab. Will er spielen, ist damit alles gleichrangig. Das bedeutet für ihn Stress durch Reizüberflutung. Das überfordert ihn, denn er kann sich nicht entscheiden welches Spielzeug er überhaupt benutzen will. Dann rennt er zu Dir/Pflanze.

- Sein Stessventil ist das Buddeln an den Pflanzen und er bekommt damit gleichzeitig Deine volle Aufmerksamkeit. Egal ob Du schimpfst oder nicht. Ergo... Deine volle Aufmerksamkeit = Pflanze. Er weiß also wie Du funktionierst. Er braucht nur buddeln, und zack bist Du da. :daumen: 😀

DAS macht meine Lilly auch, aber ich habe eine Knistertüte (vom Gemüsestand) auf die Blumenerde gelegt und mit Klebeband fixiert. So das sie nur mit Mühe an die erde rankommt. (man kann auch größere Steine drauflegen)
Sobald es knistert, spitze ich zwar die Ohren und schau KURZ hin und wieder weg. Das wars erstmal.
Macht sie weiter, schau ich wieder hin, aber beuge dabei mein Oberkörper nach vorne und sage leise nein. Reicht das nicht, steh ich auf und beuge mich wieder nach vorne.

Heute reicht es, wenn ich mich nach vorne beuge und sie anschaue. Was noch lange nicht heißt das sie dort weggeht. Das Signal für sie gebe ich erst - mit dem zurückbeugen, dabei zwinker ich ihr aufmunternd mit einem Auge zu.
-Mein zurückbeugen interpretiert sie als wohlwollend. Das macht sie neugierig. Beuge ich mich vor... denkt sie... oh oh... scheiße.... 😀
- Thema Katzensprache.


- Sein größtes Problem wird sein wenn Du auf Arbeit gehst. Dann könnte es für ihn so aussehen, als würde er wie damals eingesperrt werden. Und das jedesmal wenn Du auf Arbeit gehst! Er hat nun durch den Alltag gelernt, dass Du irgendwann gehst/ihn wieder einsperrst. Dass produziert Dauerstress durch Verkußtangst bzw. Erwartungshaltung.
- Dadurch das Du ihn Qusi "Übermutterst", wirkt sein Alleinsein doppelt schwer.

  • Wie verhällt er sich denn, wenn Du vom Müllwegbrignen oder Einkaufen zurückkommst? Anhänglich?
Meine mauts spielerisch auffordernd um mich rum. So als wäre ich eine Woche weg gewesen. 😀



___________
Unterm Strich heißt das:
Weniger Spielzeug ist besser! Kann man ja in gewissen Abständen austauschen. (ist bei Hunden genauso)
+ weniger Zuwendung durch Körperkontakt. Dafür mehr aktive Körpersprach als Zuwendung.
Vergiss dabei nicht, ihr seid beide aufeinander fixiert! Beim Menschen nennt man das Klammern. 😉
Du hingegen hast Dein Ausgleichspotenzial durch die Arbeit. Er nimmt ersatzweise die Pflanzen.

Ihn mit Wasser besprühen, dass würde ich nicht tun. Auch wenn er sich dran gewöhnt hat, er kann ja nicht wirklich flücheten. Damit macht man sich unbeliebt.
(Meine freut das. Sie mag Wasser schon immer. Die hüpft sogar freiwillig in die Wanne oder stellt sich zum "Duschen" unter den tropfenden Wasserhahn. 😀 Was ausgiebiges Putzen zur Folge hat)

- Achtung!
Beim Nassfutter ist meistens Taurin drin. Bei meiner wirkt das 2 Minuten später wie Speedt. Dann geht sie ab wie eine Rakete. Damit ist sie voll das Energiebündel und stürmt wie blöd und sinnfrei durch die Wohnung. 😀 Aber das läßt bei ihr nach wenigen Minuten wieder nach.
Falls Du es nicht schon tust, würde ich Trockenfutter geben wenn man nicht da ist.
Warum auch immer, meine hat sich von selbst so eingepegelt, dass sie tagsüber Nassfutter nimmt/will und ab ca. 20 Uhr Trockenfutter.

Ansonsten buddelt meine förmlich ein U-Bahn im Katzenklo. Deiner buddelt gar nicht. Das ist halt so.
Meine Lilly ist recht flexibel. Sie steht auch gerne mal auf dem Rand und macht ihr Geschäft. 😀

Leere Kartons, Blasenfolie, zerknüllte Kassenzettel, irgendwelch Strippen sind auch gut um das sie sich die Zeit vertreiben können. 😉 Radio leise anlassen könnte auch helfen.
 
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Hallo zusammen,

ich habe ein kleines großes Problem.
Ich erzähle euch mal die Vorgeschichte, damit ihr wisst womit mein kleiner Kater Probleme hat: also er wurde wohl sehr früh von seiner Mutter getrennt und war in einen Schuppen gesperrt. Eine Frau hat ihn gerettet, als er ertränkt werden sollte. Diese Frau hatte ihn dann bei sich aufgenommen. Und dann kamen bei ihr die Probleme: der Kleine hat sich mit der anderen Katze (mädchen, ungefähr selbes alter) nicht vertragen: er hat sie angekaucht, gekratzt, usw. Auch mit ihren Hunden kam er nicht klar. Sie war verzweifelt und wollte ihn ins Tierheim geben. Als sie mir davon erzählte nahm ich mich seiner an. Ich schätze das er jetzt ungefähr 12 Wochen alt ist. Ich weiß es nicht. Und mein Kleiner macht mir nur sorgen: er ist zwar stubenrein, verbuddelt aber seine Häufchen nicht, er knabbert alle Pflanzen an, egal ob sie umstelle, hoch stelle oder sonst was. Er gräbt sogar die Pflanzen aus: heute hat er 6 ausgegraben. Er hat genug spielzeug, einen katzbaum, kuscheldecke, alles. Ich spiele viel mit ihm, gebe ihm stundenlang (und wirklich min 2 std) kuscheleinheiten, er bekommt sogar manchmal Katzenmilch, weil er mir leid tut wegen der führen trennung von seiner mutter. Aber trotzdem: er saugt am Teppich, solange bis er die Franzen in den Krallen hat. Vorgestern hat er von den Fenstern die Schmetterlingsstoff- fensterklebe dinger runtergeholt. Ich bin wirklich nur ein paar Stunden am Tag weg, aber in der Zeit macht er alles was er will. Ich kann nicht früher von der Arbeit los. Was soll ich nur machen? Ich will ihm ein gutes Zuhause geben, aber alle meine versuche ihn mit lauten: NEIN von den Pflazen fernzuhalten, erreichen nichts. Und auch vor der Spürflasche hat er keine angst mehr.

Bitte helft mir.

Gib den kleinen Kater zu Menschen, die wissen wie man mit einer Katze umgeht. Bei Dir hat der kleine keine Zukunft !
 

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