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meine freundin und der alkohol

burrows

Neues Mitglied
hallo leute,
meine freundin und ich, fast 1 jahr zusammen, haben ein kleines größeres problem 😉 und zwar den alkohol(konsum).

schon früher hat sie sich ziemlich über ihre grenze getrunken, klar war man da als freund nicht so angetan von! vor allem wenn sie dann "scheisse" baut, wäre das ziemlich traurig für mich, denn ich könnte nie damit leben, wenn ich wüsste, sie hätte mit einem anderen rumgemacht. immer mit dieser angst leben zu müssen, macht mich echt fertig. und es ist ja nicht gerade unbegründet: schon 3mal haben sie besoffene typen fast zum kuss genötigt, aber sie hat sich gewehrt, da sie wie sie sagt so sehr verliebt in mich ist. ich zweifle nicht an ihrer liebe keineswegs..
dann dachte ich hätte es geschafft, hatte ihr zeigen können, was gut für sie ist, sich nicht immer zu betrinken.

falsch gedacht vor 2 monaten war sie wieder ziemlich besoffen, freute sich natürlich mich zu sehen etc. jedoch konnte ich natürlich nicht verbergen, dass ich nicht davon angetan war, sie war direkt angepisst, ignorierte mich den ganzen abend, ich war alleine auf der party...
am ende,nach großem theater und entschuldigungen, heulerei ihrerseits, war dann doch wieder alles gut..

jetzt mainacht, dejavue, ich gebe mir so viel mühe mit ihrem maibaum, kaufe extra den grössten usw.. und bitte sie auch noch: "trink nicht so viel aus rücksicht zu mir, du weisst ich mag das nicht". tja am ende ist sie wieder besoffen. ich habe wieder ähnlich reagiert, ihr gesagt dass ich es schade finde, dass sie keine rücksicht genommen hat. und ich hab mich wirklich nicht im ton vergriffen, war ganz ruhig und fair zu ihr, war es immer wenn wir uns angzickt haben. und dann ist sie diejenige, die mich anmacht, mich nicht versteht und mich wieder den ganzen nachhauseweg ignoriert hat. ich habe ihr gesagt, dass ich das nicht haben kann, dass ich das nicht will. das einzige was sie antwortet "ich kann dir nciht versprechen nicht mehr zu trinken". ich sagte ihr bereits dass doch kein verbot darstellt, aber in einer beziehung muss man doch komprisse finden und sich entgegen kommen..

ist es zu viel verlangt mit rücksicht und verantwortung zu trinken, wenn der partner nicht da ist? leute ich bitte euch..

als sie dann den maibaum gesehen hat konnte sie gar nicht mehr aufhören zu einen, und hat mir wieder zigmal ihre liebe geschworen und sich schuldig gefühlt...
gerade haben wir telefoniert und ich hab nochmal aufgeführt, was mein problem ist, was mich stört. das gespröäch ist wieder so ausgegangen, dass sie wieder ihre blöde art raushängen muss, sagt nichts mehr und fühlt sichpersönlich angegriffen... obs an ihrer starken übermüdung liegt und an den kopfschmerzen?

ich mache wirklich alles für sie, und sind es nur kleinigkeiten, die ich ihr schenke oder kleine nachrichten ihr zustecke , so muss ich sagen dass ich wirklich enttäuscht von ihr bin, dachte wirklich, dass sie aus liebe zu mir mal ihren verdammten verstand einschaltet.
oder übertreibe ich? ich hab ein echt schlechtes gewissen, weil ich zum ersten mal wirklich gesagt habe, dass ich enttäuscht bin. aber ist rücksicht nicht so essentiell?

wenn ich ehrlich sein soll, will ich auch einmal hart bleiben und nicht immer der nice-guy sein..auch wenn meine angst so groß ist, sie damit zu vertreiben..

ich bitte euch mal um eine ehrliche rückmeldung, ist doch relativ viel geworden.
ich gehe hier echt ein und dabei schreibe ich in 2 wochen mein abi..


was ich vllt noch ergänzen sollte, ansonsten kann ich die beziehung wirklich als perfekt und sehr schön einordnen. es ist ein geben und nehmen und ich bin relativ glücklich, wenn da nicht immer dieses alkoholproblem wäre..
 
Zuletzt bearbeitet:
und bitte sie auch noch: "trink nicht so viel aus rücksicht zu mir, du weisst ich mag das nicht". tja am ende ist sie wieder besoffen. [...]
ich mache wirklich alles für sie
Und zieh dir was Warmes an! Ja, Mama...
Und fahr vorsichtig! Ja, Mama...
Und sei pünktlich... Was? Sei pünktlich wieder hier! Ja, Mama...

Fast hätte ich geschrieben, lass sie doch saufen. Das darf man aber nicht schreiben. Also schreib ich lass ihr die Freiheit. Wenn sie selber draufkommt, dann kommt sie drauf wenn nicht, dann nicht.

Vielleicht ist sie ja auch (zusätzlich) frustriert, weil Du ihr den Dackel machst und sie letztlich immer auf Dich zählen kann, ob sie sich angestrengt hat oder nicht, das heisst, wenn Du unterschiedslos nett bist, muss sie sich auch als Freundingegenstand fühlen, den man eben besitzt oder auch nicht, wie eben Männer ein Auto besitzen und zu dem sie immer unterschiedslos nett sind.
 
Hallo Burrows!

So wie bisher kannst (und solltest) Du wohl nicht weitermachen.

Ich frage mich, ob sie noch selbst in der Lage ist, mit dem Trinken aufzuhören oder ob man bereits von einer Sucht sprechen kann.

Ist sie süchtig, wäre es wünschenswert, eine Therapie einzuleiten. Kann sie aufhören und tut es dennoch nicht, wäre der Zeitpunkt für eine Trennung angesagt. Zumindest sollte man es in Erwägung ziehen.

Wichtig für alle Beteiligten wäre es auch noch, die Gründe für ihr Trinken zu wissen.

Eventuell wäre ein Gespräch mit den Eltern auch nicht verkehrt. Ist sie schon volljährig? Allerdings könnte so ein Gespräch auch viel Ärger bringen, der sogar einem "Heilungsprozess" im Wege stehen könnte. Es kommt vieles auf die individuellen Gegebenheiten an. Allerdings sollte man im Falle einer manifesten AlkohlKrankheit keine falsche Rücksicht walten lassen.
 
Und zieh dir was Warmes an! Ja, Mama...
Und fahr vorsichtig! Ja, Mama...
Und sei pünktlich... Was? Sei pünktlich wieder hier! Ja, Mama...

Fast hätte ich geschrieben, lass sie doch saufen. Das darf man aber nicht schreiben. Also schreib ich lass ihr die Freiheit. Wenn sie selber draufkommt, dann kommt sie drauf wenn nicht, dann nicht.

das ist natürlich eine andere sichtweise der dinge, aber was bedeutet freiheit? sie kann tun und lassen was sie will, ich schränke doch hier keine hobbies, freundschaften etc ein! es geht hier lediglich um alkohol und da gehen wohl unsere meinungen ein wenig auseinander. ist es denn wirklich zu viel verlangt wenn sie rücksicht nehmen soll? man kann auch angetrunken seinen spaß haben, oder muss man sich direkt ins koma saufen..
und dann lass ich sie saufen und dann passiert mal was, tja und dann beiß ich mir wohl in den allerwertesten. es gab auch eine zeit vor mir 😉 und ich weiß wie sie davor war..

Vielleicht ist sie ja auch (zusätzlich) frustriert, weil Du ihr den Dackel machst und sie letztlich immer auf Dich zählen kann, ob sie sich angestrengt hat oder nicht, das heisst, wenn Du unterschiedslos nett bist, muss sie sich auch als Freundingegenstand fühlen, den man eben besitzt oder auch nicht, wie eben Männer ein Auto besitzen und zu dem sie immer unterschiedslos nett sind.

ich denke nicht, dass sie frustriert ist😉 sie weiß das schon zu schätzen und es gab auch momente wo ich ihr einiges klargemacht habe. alkohol war bis dato nicht unser einziges problem.



@EuFrank:
erstmal danke für deine antwort!
wir sind beide erwachsen und volljährig das schonmal vorweg. süchtig ist sie sicher nicht, sie trinkt aber schonmal gern das ein oder andere glas wein.. und sie hat sich wirklich gebessert, wenn man auf die vergangene zeit zurückblickt! so betrunken wie gestern, war sie wirklich lange nicht mehr..
grund für den gestrigen abend war schlichtweg: "ich wollte trinken". meine güte sie soll doch trinken ich verbiete ihr ja nichts, aber bitte aus rücksicht zu mir, wenn ich nicht da bin, soll sie ihre grenze bitte nicht überschreiten! in welcher weise schränke ich sie ein, wenn ich sage: betrink dich nicht, ich mag das nicht, ich will, dass was passiert! ??
ihr zur liebe habe ich das illegale bemalen von hauswänden😉 aufgegeben, weil sie angst um mich hatte etc. und das war mehr als nur ein hobby für mich.
in einer beziehung muss man kompromisse eingehen.

das problem an der ganzen sache ist ihre vergangenheit, mit 14 in der disko, schon früh alkohol etc. sie kennt es durch ihren freundeskreis nicht anders. ich selber hatte auch solche freunde, ich bin angesprungen hatte keine lust mehr auf saufen, ich bin keine 16 mehr. das bedeutet ja nicht für sie dass sie freundschaften aufgeben soll, ich will ihr nur zeigen, dass wir auch langsam erwachsen sind und ich das in zukunft nicht mehr mitmachen kann. ich versuch sie einfach aus diesem alten muster zu holen,

ich habe ihr auch bereits gestern klar gemacht, was es für konsequenzen mit sich zieht, wenn was passieren sollte, natürlich fing sie dann an zu weinen. wie bereits erwähnt zweifle ich ja nicht an ihrer liebe, ich weiß was ich für sie bedeute, aber kann sie nicht endlich mal mit vernunft an die sache rangehen.
sie hat mich vor 1std nochmal angerufen und sich für alles entschuldigt, so weit so gut. ich bin nicht nachtragend, und kann streit eh nicht leiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Burrows!

@EuFrank:
erstmal danke für deine antwort!
wir sind beide erwachsen und volljährig das schonmal vorweg. süchtig ist sie sicher nicht, sie trinkt aber schonmal gern das ein oder andere glas wein.. und sie hat sich wirklich gebessert, wenn man auf die vergangene zeit zurückblickt! so betrunken wie gestern, war sie wirklich lange nicht mehr..
grund für den gestrigen abend war schlichtweg: "ich wollte trinken". meine güte sie soll doch trinken ich verbiete ihr ja nichts, aber bitte aus rücksicht zu mir, wenn ich nicht da bin, soll sie ihre grenze bitte nicht überschreiten! in welcher weise schränke ich sie ein, wenn ich sage: betrink dich nicht, ich mag das nicht, ich will, dass was passiert! ??
ihr zur liebe habe ich das illegale bemalen von hauswänden😉 aufgegeben, weil sie angst um mich hatte etc. und das war mehr als nur ein hobby für mich.
in einer beziehung muss man kompromisse eingehen.

das problem an der ganzen sache ist ihre vergangenheit, mit 14 in der disko, schon früh alkohol etc. sie kennt es durch ihren freundeskreis nicht anders. ich selber hatte auch solche freunde, ich bin angesprungen hatte keine lust mehr auf saufen, ich bin keine 16 mehr. das bedeutet ja nicht für sie dass sie freundschaften aufgeben soll, ich will ihr nur zeigen, dass wir auch langsam erwachsen sind und ich das in zukunft nicht mehr mitmachen kann. ich versuch sie einfach aus diesem alten muster zu holen,

ich habe ihr auch bereits gestern klar gemacht, was es für konsequenzen mit sich zieht, wenn was passieren sollte, natürlich fing sie dann an zu weinen. wie bereits erwähnt zweifle ich ja nicht an ihrer liebe, ich weiß was ich für sie bedeute, aber kann sie nicht endlich mal mit vernunft an die sache rangehen.
sie hat mich vor 1std nochmal angerufen und sich für alles entschuldigt, so weit so gut. ich bin nicht nachtragend, und kann streit eh nicht leiden.
Danke für die Erläuterungen!

Ich glaube, dass das auf Dauer nicht gut gehen wird. Ihr seid ja noch sehr jung nehme ich an. Da ist noch wenig Stabilität in der Beziehung. Und wenn Alkohol im Spiel ist, sowieso nicht.

Die Gründe für ihr Trinken hast Du mir leider noch nicht deutlich gemacht. Auch ein regelmäßiges überzogenes Trinken hat ihre Gründe. Und wenn es "nur" allgemeiner Lebensfrust ist.

Ich fürchte, sie wird irgendwann mal noch mehr "crashen". Ich gehe davon aus, dass der Alkohol für sie schon zu einer Art Gewohnheit geworden ist (regelmäßig zuviel Alk am Wochenende etc.).

Ein "Lösungsweg" wäre professionelle Hilfe. Möglicherweise muss sie noch etwas aus ihrer Vergangenheit aufarbeiten.

Dann wäre es noch wichtig, dass sie an ihren Perspektiven arbeitet (Ausbildung, Beruf). Die legen die Basis für einen (weitestgehenden) Ausstieg vom Alkohol. Ohne dieselben ist die Gefahr einer Verschlimmerung hoch. Sie braucht Ziele und Ideale, an die sie ihr Herz hängen kann.

Du bist ihr sicher auch eine Hilfe für sie.

Und Du mußt auch an Dich selbst denken. Hältst Du das auf lange Sicht durch? Die Geschichte dürfte sich noch Jahre lang hinziehen.

Du solltest vielleicht auch Dir selbst eine Grenze setzen und das eventuell auch ihr klar machen, zB in diesem Sinne: "Ich kann nicht mein Leben lang mit einer alkoholgefährdeten Frau leben. Du mußt mitarbeiten".

Wenn sich auf Dauer nichts bessert und sie beratungsresistent bleibt ("ich gehe in keine Therapie und lass mich nicht beraten" etc), dann mußt Du überlegen, ob Du das weiter mitmachen willst.

Schwierige Sache!
 
ganz ehrlich, ich bezweifle, dass sie sich ändern wird. hatte selber schon 2 partner, die einfach spaß hatten am trinken und sich diesen auch nicht nehmen ließen. für sie gehörte sowas dazu, wenn man weggeht, feiert, whatever und alle anderen geben sich ja auch die volle dröhnung, da wäre es doch nur halb so witzig, wenn man selbst nüchtern oder nur leicht angetrunken ist. ~~

mich hat dieses gesaufe auch enorm angekotzt und mir graute es förmlich vor jedem wochenende, weil ich genau wusste, dass mein freund freitag und samstag mal wieder an der flasche hängen wird.

es ging mir nichtmal darum, dass ich angst hatte, er könne mich betrügen o.ä., es war vielmehr die tatsache, dass ich alkohol und was er aus menschen macht, zutiefst verabscheue. manche mögen es spaßig finden, eine person aufgrund ihres stark alkoholisierten zustands kaum mehr wiederzuerkennen, mir macht sowas angst und ich finde es abstoßend.

wenn dich die saufgelage deiner holden wirklich so enorm stören, würde ich mir gut überlegen, ob du damit jetzt und auch in zukunft klarkommst. rücksichtnahme steht für derartige "hobby-alkoholiker" meiner erfahrung nach nämlich ganz unten auf der prioritätenliste.
 
Du kommst mir vor wie ein Vater der sich Sorgen um seine Tochter macht und die Beschützerrolle übernimmt.
Ich finde schon, daß sie ein ernsthaftes Alkoholproblem hat. Willst du bei jeder Party auf sie aufpassen, daß sie sich nicht besäuft und Typen abwimmeln die sie abknutschen wollen, weil sie im besoffenen Kopf dazu nicht in der Lage ist? Wie du siehst, nimmt sie auf dich keine Rücksicht. Braucht sie auch nicht, da du durch ihre Heulerei eh wieder umkippst.
Anscheinend sieht sie, was den Alkohol betrifft, keine Grenzen und säuft bis zum Umkippen und das alles um Spaß zu haben? Wie willst du mit einer Quartalssäuferin eine glückliche Beziehung führen? Solange du den Therapeuten für sie spielst, wird sie an ihrer Trinkerei festhalten. Der nächste Absturz kann nur vorprogrammiert sein. Wie lange willst du dafür noch Verständnis aufbringen? Ich würde die Beziehung zu ihr noch mal gründlich überdenken und konsequenter werden und nicht bei jedem reuigen Gefühlsausbruch wieder schwach werden. Solange sie keine Kontrolle über ihr Trinkverhalten hat, wird dies immer ein Streitpunkt bei euch sein. Kannst du damit leben?

LG Punto
 

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