Meine Frau hat sich ihren grössten Lebenstraum erfüllt sie war sehr glücklich und gelitten hat sie nicht sie hat nichts von dem ganzen mitbekommen es ist ein Versagen und Nachlässigkeit der Klinik das ganze spielte sich leider nicht in Deutschland ab ich könnte sie nnmicht mal begleiten....ganz so einfach ist das alles nicht auch mit der Haft Lebensumstände lassen sich nicht immer lenken das Leben bekommt schnell eigen Dynamik und Selbstmitleid ist der falsche Ausdruck mir fehlt die Perspektive fürs weiter machen durch den Verlust meiner Frau habe ich auch meine weitere Lebensgrundlage verloren und stehe bei null und den Schmerz den sie hinterlassen hat lässt sich nicht stillen
Was Du geschrieben hast liest sich ziemlich klug.
So, als wüsstest Du, wovon Du schreibst.
Da war auf der einen Seite deine Frau. Sie ist/war die Hälfte von Dir.
Auf der anderen Seite sprichst du die Lebensdynamik an, die Du hättest beeinflussen können.
Nun aber beeinflusst diese Dynamik jemand anders, der Dich in Haft nimmt.
Du landest nach der Entlassung also genau da, wo Du etwas nicht beeinflussen konntest, nämlich bei dem Verlust Deiner Frau; landest aber ebenso an dem Punkt, den du hättest beeinflussen können: Deiner eigenen Lebensdynamik.
Daher bleibt Dir nur, nach der Haft die nicht zu beeinflussende Hälfte zu verlassen, und dich auf Dein eigenes Leben zu konzentrieren - und den Weg, der anderen ebenfalls vorgegeben ist.
Mitleid gebührt Dir daher für den Verlust Deiner Frau, nicht aber für die Zeit der Haft.
Denn das sind zwei komplett verschiedene Dinge!