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Meine Familie mag mich nicht

Damit es am Ende nicht heißt, dass ich nur Zu Hause bin und meine Jugend verschwende
Wem willst du beweisen, dass du deine Jugend nicht verschwendest? Man verschwendet sein Jugend doch am meisten, wenn man bewusst Zeit mit Menschen verbringt, die einen runtermachen. Seine Komfortzone verlassen, heißt, dass man neue Dinge ausprobiert, die gut sein könnten, aber Angst machen. Nicht, dass man die Nähe von Menschen sucht, die einen gewohnt mies behandeln.
 
Nicht deine Familie ist das Problem sondern du, wenn du dich überreden lässt zu Sachen, die schiefgehen müssen. Und ausserdem scheinst du keine Grenzen setzen zu können. Alleine die Aussage, die schleppen dich 10 Tage mit, ist halt für eine Erwachsene etwas merkwürdig, dass man dich so anspricht.
 
Damit es am Ende nicht heißt, dass ich nur Zu Hause bin und meine Jugend verschwende
In deinen Beiträgen aus anderen Threads zeichnet sich m.E. das Muster ab, dass du stets im Außen bist und damit beschäftigt, was andere Leute über dich denken und sagen könnten. Ist es ok Pornos zu gucken? Ist es ok auf Taylor Swift oder Queen zu stehen? Ist es ok, ein Stubenhocker oder introvertiert zu sein? Vlt. wäre es sinnvoll diesen Aspekt deiner Persönlichkeit mal näher aufzuarbeiten. Letztlich geht es um Selbstfürsorge - also das zu tun, was für DICH gut ist. Klar, manchmal verstellt man sich auch der sozialen Verträglichkeit wegen. Aber das sollte niemals dein Leben bestimmen. Du gehst deinen Weg, die anderen gehen ihren. Und wenn jmd deine Lebens(-art) nicht akzeptieren kann, ist diese Person toxisch für dich. Wie willst du Selbstbewußtsein aufbauen, wenn du dich mit Menschen umgibst, die dir das Gefühl vermitteln falsch zu sein? Die Komfortzone zu verlassen ist ein guter Ansatz.. jedoch solltest du das nur dann tun, wenn du auch etwas zu gewinnen hast. Und das ist bei diesem Urlaub definitiv nicht der Fall.
 
Zur Aufklärung: ich bin mitgefahren, weil ich meine Komfortzone erweitern wollte.
Uh, da hast Du aber etwas missverstanden. Die Komfortzone erweitern bedeutet nicht, dass man sich in eine unangenehme Situation begibt und die dann um jeden Preis aushalten soll.

Die Komfortzone umfasst die Lebensbereiche, in denen wir uns wohl und sicher fühlen, in denen wir uns absolut auskennen und jederzeit wissen, wie wir uns verhalten sollen und was uns erwartet. Deswegen Komfort: keinerlei Herausforderungen, nichts Neues zu lernen.

Diese Zone verlassen heißt, mal etwas Neues wagen und schauen, wohin die Reise geht, welche neuen Seiten wir an uns entdecken und wo wir uns vielleicht auch mal etwas überwinden müssen.

Wenn man schon vorher weiß, dass man mit den Leuten nicht klar kommt, dann ist das nur Selbstquälerei und auch für die anderen eine Zumutung.
 
Uh, da hast Du aber etwas missverstanden. Die Komfortzone erweitern bedeutet nicht, dass man sich in eine unangenehme Situation begibt und die dann um jeden Preis aushalten soll.
Die Komfortzone kann auch bedeuten, dass man versucht sich Situationen zu stellen um neue Erfahrungen zu sammeln um in Zukunft evtl. besser/anderst damit umgehen zu können.
So jedenfalls würde ich es interpretieren.
Wenn man vor etwas Angst hat, kann man es hinnehmen und weiter in Angst leben. Oder man kann versuchen aus der Angst raus zu kommen. Und das geht mitunter durch Lernprozesse.

@GenerousFly: Ich finde es gut, dass du dich dem Risiko gestellt hast. Was du mitgenommen hast ist Erfahrung. Und diese Erfahrung kannst du nun umsetzen.
Hast du die Freundin deines Onkels mal gefragt, warum sie immer so boshaft zu dir ist? Wenn nein, dann mach (mein Lieblings Ding) die "hängende Schallplatte". Jedesmal, wenn sie dir blöd kommt, einfach nur fragen "Warum beleidigst du mich jetzt?" Oder "Macht es dir Spaß anderen Menschen weh zu tun?" Oder halt irgendein anderer Satz der dir Diebezüglich einfällt.
Zwinge sie durch deine immer gleiche Frage dazu, dass SIE in die Bredouille kommt sich verteidigen, erklären und rechtfertigen zu müssen. Mal sehen, was sie zu ihrer Verteidigung zu sagen hat. Vor allem, wann ihr irgendwann nix mehr einfällt.

Und wenn sie z.B. sagt, dass wäre ja gar nicht böse gemeint gewesen, dann sage ihr, dass es aber genau so bei dir angekommen ist. Und frage direkt nochmal: "Macht es dir Spaß andere Menschen zu beleidigen. Diese Frage hast du mir gerade nicht beantwortet".
 

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