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meine familie ist mein Leid

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fieselchen

Gast
Hi ich(w.17) bin in einer familie großgeworden die ich eigentlich garnicht so schlecht fand!meine ma ist ziemlich früh mutter geworden und ein wunschkind war ich auch nicht!das hat sie zwar immer versucht zu verbergen aber man hätte es alein schon daran merken können das sie mir nie liebe gab sie hat mich sozusagen weggebissen und wenn sie mich mal umarmt hat dann nur um ihr gewissen zu beruhigen oder sich selbst zu trösten sie hat von mir erwartet das ich das süße kleine kind aus der alete werbung bin und immer wenn ich das zufällig mal gerade war und lieb war, fand sie mich "toll" und sonst war ich "blöd" wie ein haustier!aber das hat mich nie so wirklich gestört, da meine mutter aufgrund dessen nie meine bezugsperson war sondern mein dad!was sie mir auch übel genommen hat und sogar meinte ich würde ihr meinen vater wegnehmen und all so schrott aber das hat sie mir damals nie gesagt!naja wie gesagt es war eigentlich soweit alles in ordnung bis die beiden sich haben scheiden lassen!ich bin natürlich bei meinem dad geblieben!scheiß idee!!!hab erstmal gemerkt das er doch nicht so toll ist!hat sich nicht mehr für mich interessiert konnte machen was ich wollte 4-5 tage wegbleiben ohne das er es gemerkt hat da er nie da war und nur bei seiner neuen freundin war!(war da übrigens 14)hat mich schon ganz schön getroffen so knallhart vorn kopf geschmettert zukriegen wie egal man doch seiner hauptbezugsperson ist!naja zu dem zeitpunkt hab ich mich auch noch mt meiner besten freundin gestrtten war also ganz allein!scheiß gefühl kann ich nur sagen!habs letztendlich nicht mehr ausgehalten und bin doch zu meiner ma gegangen die heutzutage nichts anderes mehr zu tun hat als mich schlecht zu machen und mich zu verteufeln das ich an der trennung schuld bin weil ich ja angeblich immer so schwierig war und ihr meinen vater weggenommen hätte und sowieso und generell in allem ich könnte ja garnix und wäre ja so faul und so unfähig usw. halt rund um S****! tja meine frage ist was soll ich bloß tun ich brauche meine familie einersets wie jeder mensch sich nach einem zuhause mit einer familie die einem halt gibt(zumindest wäre es schön wenn sie das mal tun würde,aber ich kann die hoffnung einfach nicht aufgeben ich hab ja nur die eine familie *leider*) anderseits macht sie mich aber so fertig und stresst mich nur und macht mich unglücklich!was soll ich machen?

PS:sorry aber ich hab jetzt nicht auf sie rechtschreibung geachtet!
 
an deiner stelle wäre ich glaube ich schon längst explodiert, tu das auch, also nciht irgendwie sie angreifen, beleidigen oder mit stühlen werfen. schrei einfach all deine gefühle aus deinem körper, ssag ihr, was du kacke findest, wie das ist, nicht erwünscht zu sein und keine liebe zu bekommen. sag ihr das!
 
Hallo fieselchen,

an sich bist du in einem Alter, in dem die Familie langsam in den Hintergrund tritt und du dich eher für andere Menschen interessieren solltest...Freunde oder Freundinnen suchen und finden, Hobbies ausserhalb des Elternhauses pflegen etc.
Du bist ein fast erwachsener Mensch, der sich langsam abgrenzen kann und sollte und zu einem eigenen und selbständigen Bewusstsein gelangen sollte.

Ich hatte selber ein schwieriges Elternhaus und habe mich sehr früh dort hinausgelöst, denn die Probleme der Elternteile sind im Grunde deren Probleme...du selber wirst genug Energie dafür aufbringen müssen dir ein selbständiges Leben aufzubauen...d.h. nen einigermaßen guten Schulabschluss basteln, anschliessend ne Berufsausbildung und hoffentlich ne erfolgreiche Suche nach ner passenden Arbeitsstelle...
DAs dürften deine Hauptaufgaben sein....

Ich selber hab sehr früh gemerkt, dass es nix bringt sich auf Nebenkriegsschauplätzen auszupowern oder in familiäre oder sonstwelche Kleinkriege zu verzetteln, seine Eltern erziehen zu wollen etc...oder darauf zu warten, dass sie einen endlich mal so wahrnehmen, wie man es von ihnen erwartet....Das erreicht man im Grunde erst dadurch, dass man sich ablöst, ein eigenes Leben auf die Füße stellt und erst dann als JEMAND wahrgenommen wird...war jedenfalls meine Erfahrung...
Also mein Rat: konzentrier dich auf das Wesentliche und geh deinen eigenen Weg....dann lösen sich auch schiefgewickelte oder schwierige Abhängigkeitsverhältnisse und man kann dadurch unter Umständen auch wieder besser mit der Familie klarkommen.

In HInsicht auf dein Mutter-Problem: Abstand gewinnen, mal in Ruhe mit ihr reden...wenn es nix bringt, den Kontakt minimieren...irgendwann ausziehen und wenn genügend Abstand da ist, und auch die Möglichkeit für eine andere Sichtweise und Bewertung....dann kann man wieder was aufbauen....Und nimm dir nix an von den mütterlichen Vorwürfen, für ihre Ehe und die Trennung wird sie + dein Vater wohl selber die Hauptverantwortliche sein und bleiben...nicht provozieren lassen, aus dem Weg gehen, dein eigenes Ding machen, und v.a. es später mal besser machen!

Gruss
Tyra
 
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