Hallo,
vielleicht hat jemand eine Tipp für meine Situation oder auch schon ähnliches miterlebt.
Ich bin Anfang 30 und habe Probleme.
Bin seit meiner Geburt schwerbehindert (Goldenhar Syndrom, optisch sehr schwer deformiert, kann wenig hören und sehr schlecht sprechen) und diese Behinderung schränkt mich in meinem Leben extremst ein, psychisch und physisch.
Ich bin über 30 und wohne noch bei meinen Eltern. Komme wahrscheinlich auch niemals aus meinem Elternhaus heraus, weil es in meiner völlig überteuerten und überbewohnten Stadt um dem Umkreis keine Wohnungen zur Verfügung gibt, die das Amt mir vermitteln könnte und ich mir nicht zutraue, alleine in eine weit entfernte Stadt oder gar ein anderes Bundesland zu ziehen. Auch zu meinem Freund kann ich nicht umziehen, da mir in dem Fall dank "Bedarfsgemeinschaft" die Bezüge gestrichen würden und der in dem Fall für mich alleine aufkommen müsste und er selbst eher wenig verdient.
Ich finde seit Jahren und hunderten bis tausenden Bewerbungen keinen Job, obwohl ich eine gute Schul- und Ausbildung habe. Aber eben kaum Arbeitserfahrung. Und klar, wer will schon jemanden, der nicht richtig reden kann. :nerv:
Für eine Behindertenwerkstätte bin ich in Augen des Jobcenter zu wenig behindert, worüber ich ehrlich gesagt aber auch ganz froh bin, vom dem, was ich davon gehört habe. Für normale Arbeitgeber zu stark behindert. Integrationsfachdienste und Sozialverbände haben mir bisher null weitergeholfen!
Dank meiner Behinderung (und anderweitigen Erkrankungen) hatte ich bereits einige mehr oder wenige große Operationen, die mich immer wieder Wochen bis Monate ins Krankenhaus/Bett fesseln, weitere werden folgen und das macht die Arbeitssuche natürlich noch schwerer.
Für eine Arbeitsunfähigkeitsrente/Erwerbsminderungsrente etc. komme ich leider nicht infrage, da ich laut Bescheid zu wenig behindert bin! 😀😀
Ich stecke also irgendwie in einer Nische fest und weiß einfach nicht weiter! Will mich auch nicht selbst bemitleiden, aber der Gedanke, mit ü30 bei den Eltern zu wohnen und womöglich nie Geld zu verdienen, ist einfach bescheiden.
Kann mir jemand etwas raten? Deutschland gilt ja als soo behindertenfreundlich, aber ich merke davon leider sehr, sehr wenig.
(Ich hoffe, das hier ist das passende Unterforum für meinen Thread)
Viele Grüße,
Ju
vielleicht hat jemand eine Tipp für meine Situation oder auch schon ähnliches miterlebt.
Ich bin Anfang 30 und habe Probleme.
Bin seit meiner Geburt schwerbehindert (Goldenhar Syndrom, optisch sehr schwer deformiert, kann wenig hören und sehr schlecht sprechen) und diese Behinderung schränkt mich in meinem Leben extremst ein, psychisch und physisch.
Ich bin über 30 und wohne noch bei meinen Eltern. Komme wahrscheinlich auch niemals aus meinem Elternhaus heraus, weil es in meiner völlig überteuerten und überbewohnten Stadt um dem Umkreis keine Wohnungen zur Verfügung gibt, die das Amt mir vermitteln könnte und ich mir nicht zutraue, alleine in eine weit entfernte Stadt oder gar ein anderes Bundesland zu ziehen. Auch zu meinem Freund kann ich nicht umziehen, da mir in dem Fall dank "Bedarfsgemeinschaft" die Bezüge gestrichen würden und der in dem Fall für mich alleine aufkommen müsste und er selbst eher wenig verdient.
Ich finde seit Jahren und hunderten bis tausenden Bewerbungen keinen Job, obwohl ich eine gute Schul- und Ausbildung habe. Aber eben kaum Arbeitserfahrung. Und klar, wer will schon jemanden, der nicht richtig reden kann. :nerv:
Für eine Behindertenwerkstätte bin ich in Augen des Jobcenter zu wenig behindert, worüber ich ehrlich gesagt aber auch ganz froh bin, vom dem, was ich davon gehört habe. Für normale Arbeitgeber zu stark behindert. Integrationsfachdienste und Sozialverbände haben mir bisher null weitergeholfen!
Dank meiner Behinderung (und anderweitigen Erkrankungen) hatte ich bereits einige mehr oder wenige große Operationen, die mich immer wieder Wochen bis Monate ins Krankenhaus/Bett fesseln, weitere werden folgen und das macht die Arbeitssuche natürlich noch schwerer.
Für eine Arbeitsunfähigkeitsrente/Erwerbsminderungsrente etc. komme ich leider nicht infrage, da ich laut Bescheid zu wenig behindert bin! 😀😀
Ich stecke also irgendwie in einer Nische fest und weiß einfach nicht weiter! Will mich auch nicht selbst bemitleiden, aber der Gedanke, mit ü30 bei den Eltern zu wohnen und womöglich nie Geld zu verdienen, ist einfach bescheiden.
Kann mir jemand etwas raten? Deutschland gilt ja als soo behindertenfreundlich, aber ich merke davon leider sehr, sehr wenig.
(Ich hoffe, das hier ist das passende Unterforum für meinen Thread)
Viele Grüße,
Ju