Ragnarok
Mitglied
Hallo,
mein Vater ist ein A*******, das mal vorweg. Er hat mich verprügelt, hat vertuscht, dass ich sexuell missbraucht wurde, hat alles getan, um mein Leben in den Dreck zu ziehen.
Und jetzt stirbt das Schwein.
Ich bin total fix und fertig, weiß weder, wo oben noch unten ist und versuche die ganze Zeit die Tränen drinnen zu behalten.
Mein Problem ist, dass es mir schlecht geht mit dem Gedanken, dass es ihm schlecht geht. Ich kann nicht glücklich sein darüber, dass er nicht nur stirbt sondern auch noch leidet, er hatte 2 sehr starke Schlaganfälle, hat Diabethes bekommen und sein allgemeiner Zustand ist ziemlich schlecht.
Warum freut es mich nicht, dass er leidet, stirbt?
Ich habe Mitleid mit seiner Frau, die ziemlich daneben ist.
Ich habe Mitleid mit ihm, obwohl er ein A******* ist.
Ich habe Mitleid mit mir, weil ich so ein Weichei bin und immernoch Dingen hinterher trauere, die ich nie gehabt habe.
Ich weiß nicht, wie ich mit meinem Vater abschließen soll.
Anscheinend schaffe ich es nicht, ihn einfach abschreiben zu können. Ich kann nicht zu ihm in die Klinik, ich würde ihm Vorwürfe machen die nicht unbedingt hilfreich sind, da er eh alles abstreiten würde und ich nichts aus einer solchen Situation ziehen kann, was mir weiter hilft, es wäre nur quälend für mich und meine Familie.
Ich kann nicht mal bei meinen Schwestern anrufen um mich über ihn zu erkundigen, bekomme alles durch 3. Hand, meiner Mutter, mit.
Hat einer von Euch Erfahrung mit einem solchen Abschied?
Ich will ihn nicht verabschieden, versteht mich da nicht falsch, ich will ihn aus mir verabschieden.
Er ist schon lange nicht mehr mein Vater, aber wann höre ich auf immernoch an ihn zu denken?
Ich will mir nicht zulassen zu weinen, weil er es nicht verdient hat, aber würde mir das eventuell doch helfen?
mein Vater ist ein A*******, das mal vorweg. Er hat mich verprügelt, hat vertuscht, dass ich sexuell missbraucht wurde, hat alles getan, um mein Leben in den Dreck zu ziehen.
Und jetzt stirbt das Schwein.
Ich bin total fix und fertig, weiß weder, wo oben noch unten ist und versuche die ganze Zeit die Tränen drinnen zu behalten.
Mein Problem ist, dass es mir schlecht geht mit dem Gedanken, dass es ihm schlecht geht. Ich kann nicht glücklich sein darüber, dass er nicht nur stirbt sondern auch noch leidet, er hatte 2 sehr starke Schlaganfälle, hat Diabethes bekommen und sein allgemeiner Zustand ist ziemlich schlecht.
Warum freut es mich nicht, dass er leidet, stirbt?
Ich habe Mitleid mit seiner Frau, die ziemlich daneben ist.
Ich habe Mitleid mit ihm, obwohl er ein A******* ist.
Ich habe Mitleid mit mir, weil ich so ein Weichei bin und immernoch Dingen hinterher trauere, die ich nie gehabt habe.
Ich weiß nicht, wie ich mit meinem Vater abschließen soll.
Anscheinend schaffe ich es nicht, ihn einfach abschreiben zu können. Ich kann nicht zu ihm in die Klinik, ich würde ihm Vorwürfe machen die nicht unbedingt hilfreich sind, da er eh alles abstreiten würde und ich nichts aus einer solchen Situation ziehen kann, was mir weiter hilft, es wäre nur quälend für mich und meine Familie.
Ich kann nicht mal bei meinen Schwestern anrufen um mich über ihn zu erkundigen, bekomme alles durch 3. Hand, meiner Mutter, mit.
Hat einer von Euch Erfahrung mit einem solchen Abschied?
Ich will ihn nicht verabschieden, versteht mich da nicht falsch, ich will ihn aus mir verabschieden.
Er ist schon lange nicht mehr mein Vater, aber wann höre ich auf immernoch an ihn zu denken?
Ich will mir nicht zulassen zu weinen, weil er es nicht verdient hat, aber würde mir das eventuell doch helfen?