G
Gast
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Guten Morgen,
ich benötige mal Eure Meinung und Tipps:
Ich teile mir einen Aufgabenbereich mit einer Kollegin. Im großen und ganzen können wir uns gegenseitig vertreten, bis auf einen Punkt. Meine Kollegin verschiebt die Einarbeitung hier seit Jahren! Da sie sehr häufig krank ist, kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten. Der Kunde muss vertröstet werden, etc.
Was mich wundert ist auch, dass unserer Chef wenn sie da ist und alles läuft mich auch nicht in dieses Projekt involviert. Es scheint ganz ihres zu sein. Auf der anderen Seite erwartet er aber, dass ich mich -wenn Not am Mann ist (Krankheit der Kollegin) - damit beschäftige. Er hat dann Druck durch den Kunden logischerweise. In einem persönlichen Gespräch habe ich ihn und natürlich die Kollegin darauf angesprochen. Ich werde jedoch vertröstet oder es wird mir sehr schwammig darauf geantwortet (müssen mal schauen, etc.).
Als ich vor 2 Wochen aus dem Urlaub gekommen bin, habe ich die Kollegin erneut auf das Thema Einarbeitung angesprochen. Sie antwortete mir, dass der Kunde großen Druck gemacht hätte und sie jetzt dieses Projekt ganz schnell und alleine bearbeiten möchte. Es wäre keine Zeit für die Einarbeitung. Sie hat vorgeschlagen, dass wir dieses im nächsten Quartal am Besten machen sollen. Am nächsten Tag war sie krank. Der Chef kam erneut auf mich zu und fragte mich, wie weit ich mit der Einarbeitung sei. Ich reagierte wahrscheinlich zu heftig, indem ich ihm erzählte, dass ich jetzt wieder erneut meine Kollegin danach gefragt hätte und ich immer noch nicht eingearbeitet sei. Ich könne diese Arbeit nicht erledigen. Er rollte mit den Augen und verließ das Zimmer.
Am nächsten Tag fand unsere Teambesprechung statt und eine Kollegin meint, ich solle das Thema Einarbeitung da mal ansprechen..... was für ein Fehler! Ich erklärt dort, wahrscheinlich erneut zu emotional, dass mich dieses Thema beschäftigt und mich auch unter Druck setzt. Das Projekt sei anhand der Aufzeichnung nicht durchzuführen und einfach zu erarbeiten. Es gibt viele Absprachen mit dem Kunden und es müsse auf viele Details geachtet werden. Ich bat um einen Plan wie und wann man dieses (Einarbeitung) durchführen könnte. Auch sollte dieses, wenn möglich, nicht zwischen Tür und Angel passieren, etc.
Mein Chef lachte mich regelrecht aus und meinte, dass dieses daneben sei und kein Thema für eine Teambesprechung! Dieses könnte ich in einem vier Augen Gespräch mit ihm und der Kollegin besprechen. Wenn meine Kollegin jetzt dabei sei, würde sie sich verletzt fühlen. Was ich dadurch erwarten würde.... Dieses Thema soll auch nicht in das Protokoll kommen. Es gab durchaus Kollegen die mich in dem Teamgespräch unterstützten, andere die sich zurückgehalten haben und wahrscheinlich meine Kollegin alles erzählen. Mein Chef meinte, dass er sich da bisher rausgehalten hat weil er davon ausgeht, wenn er mit der Kollegin besprochen hat mich einzuarbeiten würde es wohl auch funktionieren... Tut es aber seit Jahren nicht! Jetzt sieht er sich gezwungen durch mich, sie gleich nach ihrer Krankmeldung darauf anzusprechen.
Jetzt habe ich wahrscheinlich durch dieses Aktion das Betriebsklima mit meiner Kollegin so richtig gestört. Soll ich es ihr von mir aus erzählen? Die Einarbeitung wird (wenn überhaupt) jetzt bestimmt nicht optimal laufen. Am liebsten würde ich alles rückgängig machen (klar geht nicht) und wieder wie bisher meinen Mund halten. Dann kann ich es halt nicht. Dieses Thema ist aber ein rotes Tuch für mich und ich habe über reagiert. Ich kann mich auch schlecht abgrenzen.
Mir ist richtig elend zu Mute, was kann ich jetzt überhaupt tun um die Wogen zu glätten?
Danke schon mal.
ich benötige mal Eure Meinung und Tipps:
Ich teile mir einen Aufgabenbereich mit einer Kollegin. Im großen und ganzen können wir uns gegenseitig vertreten, bis auf einen Punkt. Meine Kollegin verschiebt die Einarbeitung hier seit Jahren! Da sie sehr häufig krank ist, kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten. Der Kunde muss vertröstet werden, etc.
Was mich wundert ist auch, dass unserer Chef wenn sie da ist und alles läuft mich auch nicht in dieses Projekt involviert. Es scheint ganz ihres zu sein. Auf der anderen Seite erwartet er aber, dass ich mich -wenn Not am Mann ist (Krankheit der Kollegin) - damit beschäftige. Er hat dann Druck durch den Kunden logischerweise. In einem persönlichen Gespräch habe ich ihn und natürlich die Kollegin darauf angesprochen. Ich werde jedoch vertröstet oder es wird mir sehr schwammig darauf geantwortet (müssen mal schauen, etc.).
Als ich vor 2 Wochen aus dem Urlaub gekommen bin, habe ich die Kollegin erneut auf das Thema Einarbeitung angesprochen. Sie antwortete mir, dass der Kunde großen Druck gemacht hätte und sie jetzt dieses Projekt ganz schnell und alleine bearbeiten möchte. Es wäre keine Zeit für die Einarbeitung. Sie hat vorgeschlagen, dass wir dieses im nächsten Quartal am Besten machen sollen. Am nächsten Tag war sie krank. Der Chef kam erneut auf mich zu und fragte mich, wie weit ich mit der Einarbeitung sei. Ich reagierte wahrscheinlich zu heftig, indem ich ihm erzählte, dass ich jetzt wieder erneut meine Kollegin danach gefragt hätte und ich immer noch nicht eingearbeitet sei. Ich könne diese Arbeit nicht erledigen. Er rollte mit den Augen und verließ das Zimmer.
Am nächsten Tag fand unsere Teambesprechung statt und eine Kollegin meint, ich solle das Thema Einarbeitung da mal ansprechen..... was für ein Fehler! Ich erklärt dort, wahrscheinlich erneut zu emotional, dass mich dieses Thema beschäftigt und mich auch unter Druck setzt. Das Projekt sei anhand der Aufzeichnung nicht durchzuführen und einfach zu erarbeiten. Es gibt viele Absprachen mit dem Kunden und es müsse auf viele Details geachtet werden. Ich bat um einen Plan wie und wann man dieses (Einarbeitung) durchführen könnte. Auch sollte dieses, wenn möglich, nicht zwischen Tür und Angel passieren, etc.
Mein Chef lachte mich regelrecht aus und meinte, dass dieses daneben sei und kein Thema für eine Teambesprechung! Dieses könnte ich in einem vier Augen Gespräch mit ihm und der Kollegin besprechen. Wenn meine Kollegin jetzt dabei sei, würde sie sich verletzt fühlen. Was ich dadurch erwarten würde.... Dieses Thema soll auch nicht in das Protokoll kommen. Es gab durchaus Kollegen die mich in dem Teamgespräch unterstützten, andere die sich zurückgehalten haben und wahrscheinlich meine Kollegin alles erzählen. Mein Chef meinte, dass er sich da bisher rausgehalten hat weil er davon ausgeht, wenn er mit der Kollegin besprochen hat mich einzuarbeiten würde es wohl auch funktionieren... Tut es aber seit Jahren nicht! Jetzt sieht er sich gezwungen durch mich, sie gleich nach ihrer Krankmeldung darauf anzusprechen.
Jetzt habe ich wahrscheinlich durch dieses Aktion das Betriebsklima mit meiner Kollegin so richtig gestört. Soll ich es ihr von mir aus erzählen? Die Einarbeitung wird (wenn überhaupt) jetzt bestimmt nicht optimal laufen. Am liebsten würde ich alles rückgängig machen (klar geht nicht) und wieder wie bisher meinen Mund halten. Dann kann ich es halt nicht. Dieses Thema ist aber ein rotes Tuch für mich und ich habe über reagiert. Ich kann mich auch schlecht abgrenzen.
Mir ist richtig elend zu Mute, was kann ich jetzt überhaupt tun um die Wogen zu glätten?
Danke schon mal.