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Mein Sohn beklaut mich. Ich habe keine Nerven mehr...

Dilldappchen

Neues Mitglied
Mein Sohn ist 17 jahre alt ( bald18 ) und er beklaut mich. Er nimmt mehr oder weniger oft Geldbeträge aus meiner Geldbörse, die sich in meiner Handtasche befindet und diese Handtasche hat einen festen Platz in unserer Wohnung, allerdings für jedermann zugänglich. Warum auch nicht in einer Familie? Die Beträge sind so bei 10 oder 20 Euro, manchmal auch nur 5 Euro. Dabei ist er so dreist, dass er auch Beträge nimmt, die mir auffallen müssen, zb wenn nur noch 1 Schein drin ist.
Wir haben ihn schon oft zu Rede gestellt und früher hat er es mal zugegeben, hat sich entschuldigt und schien auch unsere Darstellungen aktzeptiert und begriffen zu haben. Aber dem ist wohl nicht so. Mittlerweile gibt er es nicht mehr zu und wird stinkesauer und schreit uns an wenn er beschuldigt wird und er ist tief beleidigt und kommt nicht mehr aus seinem Zimmer und redet tagelang kein Wort mit uns - so dass man sich fast selbst schuldig fühlt .
Wir haben wenig Geld zur Verfügung und er weiß das. Warum tut er uns das an? Egal ob wie wir reagieren ob ruhig oder böse... egal. Ich hatte gedacht mit 17 könnte man vernünftig reden und argumentieren und könnte erwarten, dass er sein Unrecht einsieht. Ich bin verzweifelt und wir haben echt finanzielle Sorgen genug... Es geht mir so an die Nerven,diese Konfrontation.
Hört das irgendwann auf? Ist das eine Phase?Ist verstecken die einzige Lösung? Manchmal hoffe ich sogar dass er sonstwo was stiehlt, damit er mal sieht welche Konsequenzen sowas hat, wenn man eine Anzeige bekommt.
 
Entschuldige bitte, aber gibt es noch andere Personen im Haushalt oder ist es sicher, dass es nur dein Sohn sein kann und weil er es schon einmal getan hat und es damals zugegeben hatte, muss er das nun jedes mal sein?
 
Verstecken halte ich für keine gute Lösung - es gibt immer Mittel und Wege.

Der junge Mann braucht Geld, auch sind kleinere Delikte in diesem Alter nicht unüblich. Wenn ihr wenig Geld zur Verfügung habt, erklärt das ja auch einiges diesbezüglich.

Auf legalem Wege zu mehr Geld kommen, darüber reden und umsetzen. Aber wie weiß ich auch nicht, vielleicht mittels eines Nebenjobs.
 
Es gibt im haushalt noch meine Tochter, die ist 20 und in Ausbildung. hat ihr eigenes Geld. und es gibt meinen Lebensgefährten. das er es ist, der das geld nimmt, ist leider ganz sicher !

Er verdient sein geld mit zeitung austragen und wir haben ihm oft erklärt, dass er zu uns kommen soll wenn er was braucht und das wir es irgendwie möglich machen. Auch meine Tochter hat ihm schon angeboten ihm was zu geben oder zu leihen. er muss nur mit uns reden, aber dies tut er nicht.
 
Es gibt im haushalt noch meine Tochter, die ist 20 und in Ausbildung. hat ihr eigenes Geld. und es gibt meinen Lebensgefährten. das er es ist, der das geld nimmt, ist leider ganz sicher !

Er verdient sein geld mit zeitung austragen und wir haben ihm oft erklärt, dass er zu uns kommen soll wenn er was braucht und das wir es irgendwie möglich machen. Auch meine Tochter hat ihm schon angeboten ihm was zu geben oder zu leihen. er muss nur mit uns reden, aber dies tut er nicht.

Sorry, aber das hört sich für mich nun endgültig so an als würdest du ihn Vorverurteilen.

Du hast Entschuldigungen dafür parat, warum alle anderes es nicht gewesen sein können, sondern nur dein Sohn.

Als dummes Beispiel:

Tochter hat einen Monat auf zu großem Fuße gelebt, kommt mir Ihrem Geld nicht mehr hin und weil nun dein Sohnemann das schon einmal zugegeben hatte, dass er Geld von dir geklaut hat, ist er der perfekte Sündenbock.

Man sollte nur scharf schießen, wenn man es auch beweisen kann und wenn alle auf einen Einreden, dass man es doch zugeben sollte, ist doch klar, dass man irgendwann sauer oder gar wütend wird, weil man aus Verzweiflung nicht mehr weiter weiß, wie man es beweisen kann, dass man es tatsächlich nicht war.

Zusammenfassend kann ich zu deinem Beitrag hier sagen:

Du betitelst derzeit grundlos deinen eigenen Sohn sowohl als Dieb wie auch als Lügner, obwohl du nicht das geringste hast, was dafür spricht, dass er tatsächlich Geld aus deiner Tasche genommen hat.
 
Bekommt Dein Sohn Taschengeld ? Aus eigener Erfahrung kenne ich Geldknappheit.
Gerade deshalb hatte ich es mir zur Gewohnheit gemacht meiner Tochter, die heute 19
Jahre alt ist, gleich am Monatsanfang einen fixen Taschengeldbetrag zu geben :-
für mich ein ebensowichtiger Fixposten wie Mietzahlungen.
In der schwierigen Zeit der Pubertät ist ein angemessenes Taschengeld die
Grundvoraussetzung für Teilhabe, Clique, Aktivitäten , Tanzen, Kino etc.
Ohne Taschengeld wird er da u.U zum Aussenseiter.
Bekommt er TG, und klaut trotzdem hat er vielleicht einen "ungünstigen" +teuren
Lebenswandel.
Wenn Du und Dein Sohn eine gute Gesprächsbasis habt versuche das fehlende Geld zu
thematisieren indem Du fragst wofür er es braucht und versucht gemeinsam neue Einnahmemöglichkeiten zu finden.
 
"Zeitungen austragen", erklärt natürlich Vieles. Das ist viel Arbeit für extrem wenig Geld - reine Ausbeutung irgendwelcher Verlage.
 
Du betitelst derzeit grundlos deinen eigenen Sohn sowohl als Dieb wie auch als Lügner, obwohl du nicht das geringste hast, was dafür spricht, dass er tatsächlich Geld aus deiner Tasche genommen hat.

Also so grundlos ist das nicht, da er es ja schon öfters getan hat und auch schon zugegeben hat.

Mich würde das auch fertig machen, wenn ich von meinem eigenen Kind beklaut würde.
Manche haben einfach nicht genug Geld, um ihren Kindern Taschengeld zu geben, das ist doch nichts Neues heutzutage. Dass die Kinder sich dann unterversorgt fühlen ist schon klar, aber mit 17 sollte man doch soviel Verständnis für die Lage der Eltern aufbringen, dass es nicht dazu kommt von dem Wenigen auch noch zu stehlen.
Da man mit Reden bei ihm nicht weiter kommt, würde ich zu sehr klaren Maßnahmen greifen.
Mit einem Dieb wollte ich nicht zusammen unter einem Dach leben, Sohn hin oder her!
Denn er betreibt massiv Vertrauensmissbrauch und Vertrauensbruch.
Es ist ganz wichtig ihm das aufzuzeigen, sonst wird das eine Gewohnheit oder ist es vielleicht ja schon.
Mit 17 kann er auch besser bezahlte Ferienjobs annehmen.
 
@Never

Mit 14 oder so habe ich auch mal Geld aus der Tasche meiner Mutter genommen und es ebenfalls zugegeben. Irgendwann kam es dann wieder vor, dass meiner Mutter Geld gefehlt hatte und weil ich es damals zugegeben hatte, kam auch nur ich in Frage.

Als ich 19 war, bin ich von zu Hause raus, habe 2 Jahre lang nicht die Wohnung meiner Eltern betreten und dennoch verschwand weiterhin Geld bei ihr. Ich konnte aber vorher sagen was ich wollte, ich war schuld, ohne dass ich Geld jemals wieder aus Ihrer Tasche genommen hatte.

Am Ende war es mein Vater, der ihr das Geld aus der Tasche genommen hatte, weil er vergessen hatte zur Bank zu gehen oder weil sein Konto überzogen gewesen ist oder warum auch immer, aber bis Dato war immer ich der schuldige, sobald etwas fehlte.

Genau so ist es hier auch, denn alle reden auf den Jungen ein, ohne das irgendein wirklicher Grund dafür ersichtlich wäre, dass er es auch tatsächlich getan hat, außer dem Umstand, dass er das einmal zugegeben hatte. Irgendwann ergibt sich daraus eine Gruppendynamik, wie es auch damals bei mir der Fall war und alle redeten auf mich ein, dass ich es zugeben solle etc pp.

Es wurden Entschuldigungen für meine Geschwister und meinem Vater erfunden, nur damit ich als der große Buhmann dagestanden habe und mein Vater hat bei dem ganzen mitgemacht.

Bis heute habe ich nicht ein einziges mal eine Entschuldigung von irgendwem erhalten, sondern es wird totgeschwiegen.

Daher nochmals hier die Anmerkung:

Es wird der Sohnemann als Dieb und Lügner dargestellt, obwohl weder etwas dafür spricht das er es getan hat, sondern nur Ausreden dafür gesucht, warum die anderen es nicht gewesen sein können.
 
Ich glaube Deiner Wahrnehmung. Denn er hat ja schon zugegeben, dass er öfter mal etwas entwendet hat. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass Dein Sohn so etwas nicht mehr tut und jetzt Deine Tochter Tritbrettfahrerein geworden ist. Aber wäre schon sehr merkwürdig, oder?

Ich würde das Geld immer in der Hosentasche bei mir tragen, um ganz deutlich zu machen, dass ihr ein Vertrauensproblem in der Familie habt. Ich würde das sogar ankündigen.
Denn letzlich geht es hier um etwas, was nicht sein darf.
Ich hatte eine Freundin, die mich auch beklaut hat. Auch ich habe ihr keine Chance mehr gegeben (Hosentasche) und angekündigt, dass mich wohl JEMAND beklaut, weswegen ich mich jetzt so verhalte.
Im Laufe der Zeit habe ich ihr klar gemacht, dass ich es sehr krank finde, wenn JEMAND so etwas macht. Habe mit ihr unverfänglich über Menschen gesprochen, die so einen Kick suchen oder zwanghaft sind oder einfach Aufmerksamkeit (Aufregung ist besser als gar keine Aufmerksamkeit) suchen. Und siehe da,...irgendwann hat sie bemerkt, dass ich ihre Problematik wahrgenommen habe und hat sich geoutet (sie wollte Freundschaft und Vertrauen zerstören, weil sie Schuldgefühle hatte, die krankhaft waren).

Ok., hört sich an wie ein wundersames Märchen, aber ich habe einfach nicht an das Böse in ihr geglaubt und ich habe meiner Wahrnehmung vertraut.
Und, was wichtig ist, ich habe sie nie beschuldigt, nur das Gespräch auf diese Seltsamkeiten gelenkt.
Mein Vorschlag mag vielleicht zu verständig sein oder naiv, aber Sanktionen und Beschuldigungen scheinen Dich ja auch nicht weiter zu bringen. Und Vertrauen in einer Familie ist doch so wichtig. Vielleicht musss man da mal ganz ruhig und gezielt vorgehen. Und sich darüber schlau machen, warum Menschen klauen, wenn sie es nicht nur aus krimineller Energie oder Boshaftigkeit tun. Und ich glaube, dass Dein Sohn (oder meinetwegen auch Deine Tochter) da ein ernstes Problem hat.
Liebe Grüße
 

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