S
Steph82
Gast
Mein persönlicher Lichtblick ist mein Schatz! :herz:
Im Juni vor 5 Jahren haben wir uns durch sehr schwierige Umstände kennengelernt, haben uns eine sehr gute, vertrauenswürdige Freundschaft aufgebaut. Es liegen schöne, aber auch schwierige Zeiten hinter uns und es war immer wieder eine Bewährungsprobe, ob unsere Freundschaft diesen Balast aushalten würde.
Er hat eine ca. 20 jährige, sehr schwierige, Beziehung hinter sich, oft mit Streitereien, Schimpfereien und auch Handgreiflichkeiten haben ihn sehr zugesetzt.
Ich habe eine Vergewaltigung hinter mir und als ich mich ihm damals geöffnet hatte, hatte ich Angst, er würde mich nicht mehr mögen, geschweige denn eine Freundschaft halten. Doch weit gefehlt. Als er erfahren hat, was mir passiert ist, war er noch mehr für mich da, hat immer ein Ohr für mich gehabt und hat Verständnis für meine Problem gehabt. Seiner damaligen Partnerin war das natürlich gar nicht recht, doch er hat es sich nicht nehmen lassen, mit mir Kontakt zu halten.
Wir hatten zu dem Zeitpunkt eine räumliche Entfernung von rund 350km und hatten eigentlich nur per Chat oder Handy Kontakt.
Irgendwann haben wir gemerkt, dass da noch mehr ist. Da war mehr als Freundschaft. Dann war die Frage: Eine sehr gute Freundschaft aufgeben und eine Beziehung eingehen, die sehr viele Sorgen und Probleme beinhaltet?
Mit seiner Partnerin hat es dann nun wirklich nicht mehr funktioniert, weil die Handgreiflichkeiten zugenommen haben und der Hass aufeinander zugenommen hat. Schließlich hat er sich endlich ein Herz genommen und sich von ihr getrennt. Das war jedoch noch nicht der "Startschuss" für unsere Beziehung. Ich wollte nicht gleich eine Beziehung mit ihm eingehen, sondern ihm einfach Zeit lassen. 20 Jahre kann man schließlich nicht so einfach wegschieben...
Auch wenn Gefühle füreinander da waren und ich mich bei ihm sicher gefühlt habe, doch die "rosarote Brille" war mir zu markant. Ich bin ein Realist und natürlich waren auch noch die 350km da.... die eine Beziehung zusätzlich belastet hätte.
Vor 2 Jahren dann war mir klar, dass ist der Mann, mit dem ich mein Glück gefunden habe. Letztes Jahr war es dann so, dass wir uns klar waren und die Beziehung eingehen wollte. Dadurch das wir immer offen und ehrlich zueinander waren, kannte jeder die Problem des anderen und hatten gegenseitiges Verständnis.
Und jetzt, seit gut einem 3/4 Jahr wohnen wir zusammen, wir harmonieren, wir sind Partner, Freunde und gegenseitige Seelentröster. Das es immer wieder zu Problemen kommt, war uns klar, aber damit können wir umgehen und je mehr wir von uns erzählen, um so besser lernen wir uns kennen.
Dafür, dass ich nach meiner Vergewaltigung keinen Mann mehr sehen wollte, geschweige denn eine Beziehung haben wollte und mir gedacht habe, ich könnte niemandem mehr vertrauen, bin ich in den letzten 5 Jahren eines besseren belehrt worden und könnte heute kaum glücklicher sein!
Ich möchte mit dieser Geschichte anderen Menschen Mut machen. Auch wenn es schlimme Geschichten gibt, mit denen man zu kämpfen hat, gibt es immer ein "nach vorne schauen", wie mein Schatz immer gesagt hat.
Es gibt immer irgendwo Hoffnungen, Träume, Wünsche und an Hand dessen sollte man nach vorne schauen und den Kopf nicht in den Sand stecken! Auch wenn das Leben manchmal nicht einfach ist, es gibt immer einen Ausweg, man muss sich selbst nur einen Ruck geben. Andere Leute stehen nicht vor deiner Tür und nehmen dich an die Hand. DU musst einen Schritt wagen. Und wenn man dazwischen immer mal wieder hinfällt, aufstehen lohnt sich immer!!
Kleine Kinder fallen auch immer wieder hin, wenn die Laufen lernen, doch irgendwann stehen sie auf ihren sicheren Füssen..... (mag ein blöder Vergleich sein, aber stimmt irgendwie)
Ich hoffe, meine Geschichte ist ein wenig unterhaltsam, ein wenig ermutigend und regt zum Nachdenken an, was man aus SEINEM Leben alles machen kann.....wenn man nur will..... :daumen:
Im Juni vor 5 Jahren haben wir uns durch sehr schwierige Umstände kennengelernt, haben uns eine sehr gute, vertrauenswürdige Freundschaft aufgebaut. Es liegen schöne, aber auch schwierige Zeiten hinter uns und es war immer wieder eine Bewährungsprobe, ob unsere Freundschaft diesen Balast aushalten würde.
Er hat eine ca. 20 jährige, sehr schwierige, Beziehung hinter sich, oft mit Streitereien, Schimpfereien und auch Handgreiflichkeiten haben ihn sehr zugesetzt.
Ich habe eine Vergewaltigung hinter mir und als ich mich ihm damals geöffnet hatte, hatte ich Angst, er würde mich nicht mehr mögen, geschweige denn eine Freundschaft halten. Doch weit gefehlt. Als er erfahren hat, was mir passiert ist, war er noch mehr für mich da, hat immer ein Ohr für mich gehabt und hat Verständnis für meine Problem gehabt. Seiner damaligen Partnerin war das natürlich gar nicht recht, doch er hat es sich nicht nehmen lassen, mit mir Kontakt zu halten.
Wir hatten zu dem Zeitpunkt eine räumliche Entfernung von rund 350km und hatten eigentlich nur per Chat oder Handy Kontakt.
Irgendwann haben wir gemerkt, dass da noch mehr ist. Da war mehr als Freundschaft. Dann war die Frage: Eine sehr gute Freundschaft aufgeben und eine Beziehung eingehen, die sehr viele Sorgen und Probleme beinhaltet?
Mit seiner Partnerin hat es dann nun wirklich nicht mehr funktioniert, weil die Handgreiflichkeiten zugenommen haben und der Hass aufeinander zugenommen hat. Schließlich hat er sich endlich ein Herz genommen und sich von ihr getrennt. Das war jedoch noch nicht der "Startschuss" für unsere Beziehung. Ich wollte nicht gleich eine Beziehung mit ihm eingehen, sondern ihm einfach Zeit lassen. 20 Jahre kann man schließlich nicht so einfach wegschieben...
Auch wenn Gefühle füreinander da waren und ich mich bei ihm sicher gefühlt habe, doch die "rosarote Brille" war mir zu markant. Ich bin ein Realist und natürlich waren auch noch die 350km da.... die eine Beziehung zusätzlich belastet hätte.
Vor 2 Jahren dann war mir klar, dass ist der Mann, mit dem ich mein Glück gefunden habe. Letztes Jahr war es dann so, dass wir uns klar waren und die Beziehung eingehen wollte. Dadurch das wir immer offen und ehrlich zueinander waren, kannte jeder die Problem des anderen und hatten gegenseitiges Verständnis.
Und jetzt, seit gut einem 3/4 Jahr wohnen wir zusammen, wir harmonieren, wir sind Partner, Freunde und gegenseitige Seelentröster. Das es immer wieder zu Problemen kommt, war uns klar, aber damit können wir umgehen und je mehr wir von uns erzählen, um so besser lernen wir uns kennen.
Dafür, dass ich nach meiner Vergewaltigung keinen Mann mehr sehen wollte, geschweige denn eine Beziehung haben wollte und mir gedacht habe, ich könnte niemandem mehr vertrauen, bin ich in den letzten 5 Jahren eines besseren belehrt worden und könnte heute kaum glücklicher sein!
Ich möchte mit dieser Geschichte anderen Menschen Mut machen. Auch wenn es schlimme Geschichten gibt, mit denen man zu kämpfen hat, gibt es immer ein "nach vorne schauen", wie mein Schatz immer gesagt hat.
Es gibt immer irgendwo Hoffnungen, Träume, Wünsche und an Hand dessen sollte man nach vorne schauen und den Kopf nicht in den Sand stecken! Auch wenn das Leben manchmal nicht einfach ist, es gibt immer einen Ausweg, man muss sich selbst nur einen Ruck geben. Andere Leute stehen nicht vor deiner Tür und nehmen dich an die Hand. DU musst einen Schritt wagen. Und wenn man dazwischen immer mal wieder hinfällt, aufstehen lohnt sich immer!!
Kleine Kinder fallen auch immer wieder hin, wenn die Laufen lernen, doch irgendwann stehen sie auf ihren sicheren Füssen..... (mag ein blöder Vergleich sein, aber stimmt irgendwie)
Ich hoffe, meine Geschichte ist ein wenig unterhaltsam, ein wenig ermutigend und regt zum Nachdenken an, was man aus SEINEM Leben alles machen kann.....wenn man nur will..... :daumen: