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Mein Leben ist vorbei!

G

Gast

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Dieser Satz spuckt seit langem in mir rum. Ich meine das so wie das ist. Es geht in meinem momentanen Leben nichts was mich anders denken lassen könnte. Mich zieht alles runter, bin total depressiv und habe das Gefühl, das es immer schlimmer wird. Seit längerer Zeit arbeitslos, Hartz 4 Empfänger, keine Zukunftsperspektiven was meinen Beruf angeht, persönliche Probleme, keine Vorfreude auf irgendwas usw. Die Liste ist endlos lang. Würde so gerne das Leben um mindestens fünf Jahre zurückgehen, obwohl es mir in gewissen Situationen auch nicht gut ging, aber ich hatte da noch einen gewissen Lebensstandard, konnte mir trotz meines geringen Verdienstes drei Urlaube ( darunter auch Kurztrips) im Jahr leisten, habe Dinge unternehmen können und heute sitz ich zu Hause rum und mir fällt die Decke auf den Kopf. Habe zu nichts Lust, wirklich zu garnichts, kann mich kaum zu was bewegen und könnte nur heulen. An andere Leuts Glück kann ich mich nicht erfreuen, so traurig das auch klingen mag, aber ich stecke seit längerem in der Krise meines Lebens. Mich kostet jeder einzelne Tag soviel Kraft und Durchhaltevermögen, das ich manchmal denke, das ich es nicht mehr lang schaffe. Nicht, das ich mir das Leben nehmen will. Dazu bin ich viel zu feige, aber ich habe manchmal das Gefühl, das ich irgendwann durchdrehe und zusammenbreche vor lauter Kummer und Sorgen. Weiß nicht wie es weitergehen soll???
 
Versuche es mal mit einer Psychotherapie! Klingt sehr depressiv! Und dafür gibt es gute Therapie!

Wenn dazu nicht bereit, dann mit Hausarzt reden! Das kann auch schon mal ein guter Anfang sein!

Aber irgendwas machen, auch wenn es vielleicht anfangs nicht ohne Pillen mehr geht.

Aber viele Menschen erleben zwischendurch mal Depressionen bzw. depressive Episoden. Und wenn sie gut behandelt werden, dann gehen sie auch wieder weg, allerdings nicht sofort. Also nicht nur einmal einnehmen oder nur einmal reden.

Viel Erfolg!
 
Hallo, Gast,
was genau deprimiert Dich besonders?
Geht Deine Umgebung, Freunde, schlechter mit Dir um? Hat sich hauptsächlich Dein Lebensstandard verändert bzw. verschlechtert? Woran machst Du "schlechter" fest?

LG, Nordrheiner
 
Hallo, Gast,
was genau deprimiert Dich besonders?
Geht Deine Umgebung, Freunde, schlechter mit Dir um? Hat sich hauptsächlich Dein Lebensstandard verändert bzw. verschlechtert? Woran machst Du "schlechter" fest?

LG, Nordrheiner


Durch die Arbeitslosigkeit hat sich natürlich vieles verändert, ganz besonders das Finanzielle. Das wird sich ja jeder denken können. Mich depremiert diese Eintönigkeit im Leben. Es passiert nichts spannendes, es gibt keine besonderen Erlebnisse oder Momente, wo ich mich mal richtig gut fühle. Die beste Freundin habe ich aus meinem Leben gestrichen, weil ich sie nicht weiter anlügen wollte, das ich keine Arbeit habe. Bin auch nicht traurig drum, weil unsere Interessen schon sehr auseinander gegangen sind usw. Schlechte Erfahrungen mit Menschen, Enttäuschungen ect. tragen zum Unwohl,- und depressiv sein dazu.
 
Bitte nicht missverstehen, aber warum nutzt du deine Arbeitslosigkeit nicht erst einmal, um etwas für dich zu tun. Du meintest doch, dass es dir trotz Beruf und dem damit verbundenen Wohlstand auch nicht immer gut ging. Wie einige hier schon erwähnt haben, könntest du eine Therapie machen. Vielleicht eine in Form der Tagesklinik, damit du wieder einen Sinn bzw. ein Ziel und vor allem einen geregelten Tagesablauf hast. Vielleicht erreichst du somit auch wieder an Motivation und bist später wieder greifbarer für den Arbitsmarkt, wenn vielleicht auch nicht für deinen gewohnten Beruf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du brauchst eine neue Arbeit.
Dann verschwinden auch die "Depressionen".
Bemühe dich intensiv um eine neue Arbeitsstelle.
Nutze die Arbeitslosigkeit auch zur Weiterbildung.
 
Durch die Arbeitslosigkeit hat sich natürlich vieles verändert, ganz besonders das Finanzielle. Das wird sich ja jeder denken können. Mich depremiert diese Eintönigkeit im Leben. Es passiert nichts spannendes, es gibt keine besonderen Erlebnisse oder Momente, wo ich mich mal richtig gut fühle. Die beste Freundin habe ich aus meinem Leben gestrichen, weil ich sie nicht weiter anlügen wollte, das ich keine Arbeit habe. Bin auch nicht traurig drum, weil unsere Interessen schon sehr auseinander gegangen sind usw. Schlechte Erfahrungen mit Menschen, Enttäuschungen ect. tragen zum Unwohl,- und depressiv sein dazu.

Hallo, Gast,

Wenn es im Leben bergab geht, wenn sich berufliche oder private Niederlagen und Schicksalsschläge ergeben, dann muß man da durch. Solche negativen Ereignisse sind gewiss kein Grund für Fröhlichkeit. Hat man jahrelang und gerne gearbeitet, fühlte sich am richtigen Platz und hatte genügend Geld, um sich die kleinen Annehmlichkeiten des Lebens leisten zu können, dann ist Arbeitslosigkeit ein dunkles Loch, in welches man hineingefallen ist. Dadurch stellen sich auch depressive Gedanken ein. Das ist normal.

In dem Vorhandensein von depressiven Gedanken sehe ich alleine noch keinen Grund für irgendwelche Therapien. Ich denke, dass es vor allem wichtig ist, über die Werte nachzudenken, die Du vertrittst. Daher auch meine vorherigen Fragen. Auf Grund Deiner Antworten vermute ich einen Überhang von materiellen Werten. Es ist vor allem das Geld, was Dir fehlt. So jedenfalls wirken Deine Beiträge auf mich.

Aus meiner Sicht beeinflussen materielle Werte zu stark Deine seelische Verfassung. Anders ausgedrückt, Du scheinst immaterielle Werte über viele Jahre vernachlässigt zu haben. Denk doch mal bitte nach, was Dir Dankbarkeit, Fürsorge, Offenheit und Nächstenliebe bedeuten und wie Du diese Werte lebst.

Es gibt Eltern, die zu wenig Zeit für ihre Kinder haben und dies mit materiellen Geschenken (vom Fernseher bis zu PC-Spielen) versuchen auszugleichen. „Zeit für einander“ ist ein immaterieller Wert, den man durch materielle Werte nicht ausgleichen kann.

Mein Vorschlag: Suche Dir Menschen, die Deine Zuwendung als Bereicherung empfinden – und erkenne den Wert, der Dir zufliesst, wenn Du Dich mit warmherzigen und fürsorglichen Menschen umgibst. Liebe Deinen Nächsten und erfahre, wie Deine Selbstliebe steigt.

Es gibt Menschen, die völlig mittellos sind aber zufrieden, wenn nicht gar glücklich. Komme diesen Menschen auf die Spur. Tue etwas für Dich – jetzt und heute. Vernachlässige Deine Seele nicht länger. Das Negative ist die Arbeitslosigkeit. Das Positive ist Deine Zeit, Dich um Dein Herz und Deine Seele zu kümmern. Diese Zeit hast Du jetzt viel mehr als früher und eine Ablenkung durch materielle Dinge ist nicht gegeben. Das ist das Gute an dieser Phase. Tust Du etwas für Dein Herz und für Deine Seele, werden Seele und Herz reicht. Kümmerst Du Dich vorwiegend um materielle Dinge, wird höchstens Dein Portemonnaie dick. Bring Dich ein - und krabbel so aus Deinem Loch.

Dein Leben ist nicht vorbei. Möglicherweise stehst Du vor dem Beginn eines neuen Lebens, welches zufriedenstellender, evt. sogar glücklicher ist, als das vorherige. Du hast es in der Hand. Nur Mut !
Alles Gute, Nordrheiner
 
Zuletzt bearbeitet:
Du brauchst eine neue Arbeit.
Dann verschwinden auch die "Depressionen".
Bemühe dich intensiv um eine neue Arbeitsstelle.
Nutze die Arbeitslosigkeit auch zur Weiterbildung.

Als ich noch Arbeit hatte war ich todunglücklich, da zu wenig Verdienst, unbezahlte Überstunden, null Anerkennung usw. Kann nicht mehr unter einen Haufen Menschen arbeiten. Das macht mich krank. Mit oder ohne Arbeit bin ich depressiv, das habe ich für ich herausgefunden.
 

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