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Mein Leben ist so leer....

G

Gast

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Wie es der Titel schon sagt ist mein voller Leere. Es vergeht kein Tag, wo ich keine Unzufriedenheit in mir spüre und unendlich traurig bin. Oft unterdrücke ich diese Gefühle und sage mir, das es anderen noch viel schlechter geht, die z.B. krank sind usw., aber ich bin nicht glücklich. Alles erscheint mir momentan sinnlos und nicht veränderbar. Mir fehlt ein kleiner Freundeskreis, wo ich mich mit Leuten treffen kann, die mich verstehen. Ausser einer Freundin, mit der ich mich nur selten treffe, ist so keine weibliche Gesprächspartnerin in meinem Leben vorhanden. Meine einst beste Freundin ist vor vielen Jahren zu meinem Bedauern nach Spanien ausgewandert und ohne sie ist was wertvolles weggebrochen. Wir haben früher zu zweit so viel Spaß gehabt und ich weiss, das es nie wieder so sein wird. Ich leide sehr darunter. Das sie jemals wieder nach Deutschland zurückkehrt ist ausgeschlossen, denn sie hat einen Partner und ihre ganze Familie lebt dort. Mein ständiger Begleiter, Freund, Lebenspartner ect. ist mein einziger Halt, mit ihm verbringe ich die meiste Zeit. Seit ein paar Monaten bin ich auch noch arbeitslos geworden. Ehrlich gesagt hat es mich erlöst von dem, was ich Jahre dort ertragen musste. Ich merke aber auch, das es doch recht langweilig ist und ich nicht weiss was ich mit mir anfangen soll. Ich finde schon Beschäftigung, aber ich kann mich nicht so recht dazu aufraffen. Ich habe das Gefühl immer weiter in ein Loch hinein zu fallen, wo ich nicht mehr allein herauskomme. Irgendwie möchte ich was verändern, aber die Angst, die ich in mir habe, hindert mich daran. Auf der anderen Seite ist mir alles so egal geworden. Ich habe bis heute nicht eine einzige Bewerbung verschickt, weil ich keine Lust auf Arbeit habe und mich nicht den ganzen Tag rumkommandieren lassen will. Mein Freund und ich haben beide das Gefühl mit der Gesellschaft nicht mehr klar zu kommen und gehen kaum vor die Tür, zumindest in der Woche und teilweise am W-ende. Manchmal ist mir danach garnicht mehr aufzustehen. Habe ja immer geglaubt, das, wenn ich arbeitslos werde, das es mir besser gehen würde, doch das ist nicht ganz so. Man lebt sehr in den Tag hinein und schafft dadurch nichts, ist motivationslos dazu und fragt sich wie es mal in der Zukunft aussehen wird. Ich stecke in einer Zwickmühle und bin total verzweifelt. Wie schaffe ich es mir positive Energie zu holen?
 
Ich finde es gut, dass du einen Lebenspartner hast, mit dem du augenscheinlich gut harmonierst, das gibt es nicht so oft und ist schonmal ein guter Ausgangspunkt für dich.

Ich weis ja nicht, was du in deiner alten Stelle aushalten musstest, aber vielleicht liegt genau darin der Knackpunkt, warum du nicht in die Puschen kommst. Die Angst es wieder erleben zu müssen.

Vielleicht kannst du darin ein wenig konkreter werden.
 
Ich finde es gut, dass du einen Lebenspartner hast, mit dem du augenscheinlich gut harmonierst, das gibt es nicht so oft und ist schonmal ein guter Ausgangspunkt für dich.

Ich weis ja nicht, was du in deiner alten Stelle aushalten musstest, aber vielleicht liegt genau darin der Knackpunkt, warum du nicht in die Puschen kommst. Die Angst es wieder erleben zu müssen.

Vielleicht kannst du darin ein wenig konkreter werden.

Auf meinen Lebenspartner bin ich sehr stolz. Er ist mein ganzes Glück, er versteht mich und denkt in vielen Dingen so wie ich.
Arbeitsmässig kann ich mir nicht mehr vorstellen irgendwo Fuß zu fassen. Ständiges rumkommandieren in der Arbeit, Überstunden bis zum geht nicht mehr machen, wenig Geld verdient und ne ungeduldige Chefin, der nie was schnell genug ging. Immer unter Druck gearbeitet, das ich zum Schluß nur noch ein nervliches Wrack war. Ich kann es nicht mehr.
 
Den Tag mit irgendetwas füllen was Dir Sinn, Freude, Ausgeglichenheit oder (bzw. und) Anerkennung gibt.
Das wichtige dabei ist, dass Du begreifst dass Du es für Dich tust - das Ziel also ein positiveres Gefühl ist.
Such Dir ein Hobby, etwas dass Du regelmäßig tust.
Sport, Yoga, Basteln, Zeichnen, Fotografie o.ä.
Am Besten eignet sich irgendetwas Kreatives.
Fang erstmal klein an und teste Dich aus, was Dir Spaß machen könnte und Dich interessiert.

Ich weiss, das ich mir den Tag so gestalten muß, das ich mich ablenke. Habe ein kreatives Hobby, das Nähen, was ich übrigens auch beruflich gemacht habe. Mir fehlen ein paar wenige gute Freunde. Ich habe z.B. versucht an meinen alten Klassenkamerad anzuknüpfen, mit dem ich ab und an seit Jahren Kontakt habe und habe ihm geschrieben, das man sich doch mal treffen könnte. Es hat es mir sogar selber mal getroffen, das man dies und das mal machen könnte, auch mit seinen Freunden, aber alles nur leere Versprechungen. Es passiert nichts, er vertröstet mich immer, das er sich bald ausführlicher meldet. Ich kann versuchen was ich will, ich kämpfe vergebens. Warum ist alles so schwierig???
 
So ganz verstehe ich Deine These nicht.
Natürlich liebe ich meinen Freund und ich kann sehr gut sagen, das ich stolz auf ihn bin. Warum denn nicht? Sowas wie ihn finde ich im Leben nicht mehr und das Glück halte ich ganz fest. Und das ich in liebe, das muss ich nicht betonen.

Meinen Klassenkameraden benutzte ich nicht dazu meinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Ich will versuchen etwas zu bewegen, ein paar Kontakte haben so wie es früher war. Und er hat von sich aus zuerst den Vorschlag gemacht sich zu treffen und dies und jenes zu unternehmen. Ich zwinge keinem ein Treffen auf. Warum versprechen Menschen, wenn sie es nicht ernst meinen. In dieser Hinsicht werde ich ja auch als Spielball benutzt.
Klar gibt es noch ganz viele andere Baustellen in meinem Leben, die ich jetzt nicht alle thematisieren kann und möchte.
Ich kann nur sagen, das ich nie Selbstbewusstein gehabt habe, nie mal Anerkennung bekommen habe und mich wertlos fühle. Ich nehme mir die Anderen immer als Maßstab und meine auch so ein Leben haben zu müssen wie sie. Einfach normal sein. Glücklich sein, Freunde haben/treffen und Spaß am Leben, aber das alles fällt mir schwer. Ich strebe nach etwas Neuem, nur weiss ich nicht was.
 
Moin, Moin Gast,

mir geht es derzeit genauso. Ich bin nach einem Krankenhausaufenthalt innerlich zusammen gebrochen.
Alte Strukturen sind weg und neue müssen geschaffen werden. Diese Zwischenzeit ist natürlich nicht ange-
nehm aber nicht vermeidbar.

Also bewerben um das Problem Nummer 1 zu lösen und zwar bundesweit.
In der Zwischenzeit schauen, was dir Freude machen könnte. Sportclub, Tanzen, VHS und alles, was sich sonst
noch bietet.

LG Kaffeepott🙂
 

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