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Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen!

Aelona

Neues Mitglied
ich werde in 3 wochen 30 jahre alt und mein leben ist ein einziger scherbenhaufen.mit 5 jahren kam ich nach der scheidung meiner eltern zu meinem vater,erlebte dort nur häusliche gewalt,mit 16 nahm ich drogen extasy-amphetamine und alkohol und brach meine ausbildung ab.seit dem ging mein leben nicht mehr in normalen bahnen weiter,ich lebe zwar seit 10 jahren frei von illegalen drogen aber erholt habe ich mich von meiner vergangenheit nicht mehr so richtig!dazu kommt das ich seit 10 jahren nasenspray abhängig bin und es fast keinen tag gibt an dem es mir mal so richtig gut geht.meine mum ist vor 2 jahren an schilddrüsenkrebs erkrankt und ihr mann hat sie verlassen wegen einer jüngeren.
letztes jahr verlor ich meinen job und kurz darauf meinen führerschein weil ich betrunken auto gefahren bin.ich lebe in einer welt ohne freunde und familie deswegen habe ich mich in die cyberwelt geflüchtet und spiele auschließlich nur noch mmorpg oder schaue filme an.es tut so weh allein zu sein,meinen leiblichen vater und schwester habe ich seit 10 jahren nicht mehr gesehen.ich fühl mich nur noch leer und ausgebrannt,zerfressen von selbsthass und zweifel augegrenzt von der gesellschafft.mein leben ist nur noch scheiße,ich spiele 12-15 stunden am tag pc um der realität zu fliehen weil das leben nichts gutes für mich bereit hält.ich habe es so satt auf der verliererstraße zu fahren und mir nicht zu helfen wissen.ich komm nicht mehr aus mir raus habe mir mein eigenes gefängnis gebaut und schreie aber keiner hört oder sieht wie schlecht es mir geht!ich bin das leben nur noch leid und möchte endlich einschlafen und nicht mehr aufwachen.

ich wünsche euch allen viele freunde,glück und gesundheit

gruß Aelona
 
Hi,

mir geht es ganz ähnlich, wie Dir. Meine Vergangenheit ist ein Ort, an den ich nicht zurück schauen mag. Die Zukunft sieht leider noch düsterer aus. Ein selbstgewähltes Exil aus dieser Welt, derer Spielregeln ich niemals mächtig geworden bin bestimmt ein leeren, monotonen Alltag. Langsam zerfällt auch mein Netz aus Beziehungen. Das ist keine lebenswerte Existenz.

mfg,
 
Ja, das eigene Gefängnis. Sowas beherbergt mich auch :S

Ich denke du solltest dich mehr bewegen, weil mit nur rumsitzen geht dein Körper langsam kaputt. Erst das Herz-Kreislaufsystem und dann die Wahrnehmung. Wieso gehst du nicht und holst dir deine Glückshormone beim Sport?

Beschreib doch mal bitte mehr deinen Alltag. Ich wette da lässt sich was finden, wo es auch mal bergauf geht 😉
 
Hallo Aelona,

vieles von dem, was du schreibst kenne ich selbst. Ich habe zwar Arbeit, aber ich habe gerade selbst ein bisschen Probleme mit dem sogenannten gesellschaftlichen Leben noch Schritt zu halten. Freunde habe ich auch nicht wirklich und ständig Angst, so wie ich bin abgelehnt zu werden. Ich sehe auch oft, wie vermeintlich glücklich die Menschen doch sind, und verstehe in dem Moment nie, wie sie das hinbekommen. Ich glaube, wenn ich stolpern sollte werde ich auf der Nase liegen, was mir aber momentan sogar egal ist. Ich will mal auf deine Spielsucht eingehen.

Was du tun solltest, ist erstmal zu versuchen von diesen MMORPGs los zu kommen. Das wäre schon ein wichtiger Schritt. Auch wenn ich mir vorstellen kann, wie schwer das ist. Wenn man in der Welt draußen nichts hat, was einen stützen kann, ist die Gefahr groß, dass man in so eine Fantasywelt flüchtet. Ich war davon auch schon einmal betroffen ist allerdingt schon einige Jahre her, und es war hart, damit aufzuhören.
Heute würde ich jede Sekunde als Zeitvergeudung sehen, die ich in diese Spiele gesteckt habe.
So hart die Realität auch manchmal ist, oder so karg und hässlich sie sein kann, sie bietet dennoch Schlupfwinkel und Dinge, die diese Spielsucht kompensieren können. Das mit den 15 Stunden täglich lähmt dich auch in anderen Bereichen, man tut sich keinen Gefallen damit. Bei mir war immer der Kopf total leer, wenn ich gespielt habe und mich hat gar nichts mehr aussenrum interessiert, wie bei einem Zombie. Da hätte bei mir ne Bombe einschlagen können und ich hätte vielleicht einfach weitergespielt.

Hast du schon einmal versucht, eine Umschulung zu bekommen in Sachen Ausbildung, oder dich schulisch weiterzubilden ?
Was würde dich denn überhaupt interessieren ?
Sicher ist das hart am Anfang, etwas zu ändern ich weiß nicht ob du überhaupt die Kraft hast ohne Hilfe, aber ich wünsche es dir.
Auf keinen Fall solltest du dir Vorwürfe machen und solltest du Rückschritte haben, keine Veränderung geht ohne Rückschläge von statten.
Du solltest dir alle Zeit lassen auf die Beine zu kommen und dich nicht irgendeinem Druck von außen beugen.
Ich wünsche dir auf jeden fall die Kraft, dass Ruder rumzureisen und dein Leben zum positiven zu wenden. Mit 30 ist es sicher noch nicht zu spät, noch etwas für sich zufriedenstellendes zu machen oder zu erreichen.

liebe Grüße

Leylath
 
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