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Mein "Kumpel" ist ein Psychopath

G

Gast

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Hi
Ich brauche dringend Hilfe, denn ich leide wie ein Tier und niemand sieht es.
Und zwar ist es so, dass ein "Kumpel" X von mir ein Kommilitone von mir ist. Nach anfänglicher Freundschaft wurde X immer unfreundlicher. Ich war total naiv was Freundschaften anging. Ich bin ziemlich sensibel und möchte es allen recht machen. Schliesslich wollte X mich mehr und mehr besitzen, da er eigentlich keine Freunde hat. Er ist anderen gegenüber sehr abweisend, beleidigt sie, wo er nur kann. Und ich bin so etwas wie sein Besitz, der jegliche Selbstbestimmung verloren hat. Er hat mich absichtlich in der Uni von den anderen Leuten isoliert, er lässt mich auch nicht mt anderen Leuten reden, ohne dass er eifersüchtig starrt. Er will auch, dass ich mich ihm angleiche, die gleichen Interessen habe wie er.
Ich denke, er ist eigentlich sehr einsam. Ich habe mir schon x Diagnosen überlegt, was da zwischen uns nicht stimmen kann: Liegt es an mir oder an ihm? Bilde ich mir alles nur ein? Ist er Autist? Ist er ein Psychopath? Warum hängt er so an mir?
Es ist kein Wunder, dass so etwas extreme psychische Schmerzen bei mir verursacht. Ich weiss wirklich nicht mehr weiter. Eigentlich meide ich den Kontakt mit X wenn immer möglich. Dann aber bin ich beschämt über mich selber, was für ein Weichei ich eigentlich bin, der sich nicht seinen Ängsten stellen kann. Bei mir ist deswegen viel kaputt gegangen. Ich brauche wirklich Hilfe, weil ich nicht den Mumm habe, mich irgendwie zu wehren (wobei ich sagen muss, dass X als Psychopath ja vielleicht gar nicht weiss, was er überhaupt anrichtet). Wehre ich mich, zeige ich auch nur ein bisschen Abneigung gegenüber X, wird dieser sehr aggressiv reagieren und mir alle Übel zufügen, denke ich. Es wäre wie Gotteslästerung. Darum habe ich eigentlich die Wahl zwischen Vermeiden, Leiden oder sich wehren. Was soll ich tun?
 
Meide ihn. Versuche es langsam auszutreten. Du bist ein selbstbestimmter Mensch und niemand ausser Dir hat Macht über Dich.
Du bist auch in keinem rechtsfreien Raum und könntest Dich wehren wenn er Dich bedroht.
Vielleicht fühlst Du das auch nur und denkst er könnte gefährlich werden?
Versuche ihm immer mehr aus dem Weg zu gehen.
 
Ich habe aber irgendwie das Gefühl, dass Vermeiden nicht die richtige Verhaltensweise ist... es kann ja nicht sein, dass ich mich wegen X ständig wie gejagt fühle. Für meine Karriere ist es nicht gerade gut, wenn ich nicht in die Vorlesungen gehe, um X zu meiden. Das Schlimme ist auch, dass ich im Moment sogar tatsächlich die Möglichkeit hätte, mich so zu organisieren, dass ich ihn nicht sehen muss. Ich habe die Wahl, und das quält mich.
Es ist schwer zu erklären, aber irgendwie passen X und ich wie die Faust aufs Auge, was Täter und Opfer-Konstellation angeht. Sozusagen hat der perfekte Täter das perfekte Opfer gefunden.
Irgendetwas in mir sagt, dass ich entweder X total vermeiden soll, oder aber dann schon so richtig feste unter ihm leiden soll. Kein Mittelweg...nur Schwarz oder Weiss.
Möchte eigentlich ihm am liebsten sagen, dass es zwischen uns aus ist. Aber ich habe weder den Mut dazu noch jemanden der mich vor ihm schützen könnte. Ich weiss nicht, wie er reagieren würde, und das macht mir Angst.
 
Ich würde sagen, such Dir als erstes Hilfe, Leute, die um Dich herum in Deiner Nähe sind, vielleicht Personen, die mit dem Betreffenden auch schon schlechte Erfahrungen gemacht haben und wissen, wie er tickt. Allein wirst Du nie ganz sicher sein vor ihm, aber wenn Du Dir andere "Kumpel" zulegst - irgendwelche Personen, mit denen Du gemeinsame Interessen hast, die mit Dir in die gleichen Vorlesungen gehen und mit denen Du auch privat was unternehmen könntest - dann hast Du im Notfall Hilfe und Schutz und jemand, der Dir den Rücken stärkt, wenn Du mit Deinem "Kumpel" in persönlicher Aussprache klipp und klar Schluß machst. Sich mit solch einer Person einzulassen war von Anfang an ein Fehler, aus dem Du gelernt hast und den Du hoffentlich auch nicht wiederholen wirst.
 

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