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Gast
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Hallo zusammen!
Ich bin neunzehn Jahre alt und in der 32. Woche schwanger. Mir geht es so schlecht, ich weiß nicht mehr weiter. Ich muss mir einfach alles mal von der Seele schreiben. Am besten ich schreibe alles nach der Reihe auf.
Ich wurde im April 2009 ungeplant schwanger. Erstmal war es ein Schock für mich und ich wusste nicht, was ich machen soll. Meine Eltern sagten mir, ich soll das Kind auf jeden Fall bekommen(Anmerkung: Ich wohne noch zu Hause bei meinen Eltern). Mein 20-jähriger Freund (der Vater des Kindes) war von Anfang an gegen das Kind. Er hat immer wieder auf mich eingeredet, ich soll eine Abtreibung machen lassen. Ich war hin- und hergerissen, habe mich aber letztendlich für das Kind entschieden.
Mein Freund ist total durchgedreht, als feststand, dass ich das Kind bekommen werde. Danach folgte ein extremer Psychoterror. Mein Freund wollte unbedingt, dass die Schwangerschaft beendet wird. Er hat meine Eltern und mich monatelang massiv terrorisiert, sodass wir sogar die Polizei zu Hilfe holen mussten. Meine Eltern erteilten ihm Hausverbot, weil er sich in dieser Zeit wie ein Psychopath aufführte und meine Eltern Angst um mich hatten.
Mitte Juli hatte sich das Ganze dann ein kleines bisschen beruhigt und meine Eltern erlaubten meinem Freund, dass er wieder in unser Haus kommen kann. Unter der Bedingung, dass er sich normal benimmt. Leider verlor mein Freund immer wieder die Beherrschung und mein Vater hat ihn dann ein paar Mal aus unserem Haus geworfen.
Um es kurz zu fassen: Seit April 2009 erlebe ich die Hölle auf Erden und das Schlimme ist, dass es nicht besser wird. Es ist alles so hoffnungslos.
Das riesengroße Problem ist, dass mein Freund unser Kind nicht will. Deswegen scheitert alles. Mein Freund ist zurzeit sehr depressiv und er macht mir immer wieder Vorwürfe, weil ich mich für das Kind entschieden habe. Seine neue Idee ist, dass ich das Kind zur Adoption freigeben soll, das kommt aber für mich nicht in Frage. Ich liebe mein Kind und will es behalten.
Mein Freund sagt immer wieder, dass ich sein Leben zerstöre. Ich sei Schuld, dass es ihm so schlecht geht und er nicht mehr leben will. Er macht mir immer wieder Vorwürfe, ich kann es nicht mehr hören!
Seine Aussagen sind: Er hasst unser Kind und würde sich freuen, wenn es stirbt. Er wird unser Kind niemals akzeptieren und sich niemals drum kümmern.
Er wird mir mit dem Kind nicht helfen, wenn wir zusammen wohnen und mir genüsslich dabei zusehen, wenn das Kind und ich am Hungertuch nagen.
Ich sage ihm immer wieder, dass er mit diesem Terror aufhören soll. Aber er hört niemals endgültig damit auf. Circa zwei Tage kann er sich zusammenreißen und dann fängt er wieder damit an. Es ist ein ewiger Teufelskreis.
Das Verhältnis zwischen meinen Eltern und meinem Freund kann man sowieso vergessen. Mein Freund hasst meine Eltern.
Meine Eltern hassen meinen Freund. Sie wollen, dass ich mit ihm Schluss mache. Aber es ist so, dass ich trotz allem meinen Freund über alles liebe. Ich will ihn nicht verlieren.
Wenn er so gemein zu mir ist, denk ich mir schon, dass ich ohne ihn besser dran wäre. Aber dann sind auch wieder Tage dabei, an denen er so lieb zu mir ist und mir jeden Wunsch von den Augen abliest. Er kann ein richtiger Schatz sein.
Seit Januar 2008 sind mein Freund und ich ein Paar und in dieser Zeit ist er ein Teil von meinem Leben geworden. Obwohl ich wegen ihm leide, komme ich nicht los von ihm.
Ein anderes Problem ist, dass mein Freund meine Schwangerschaft vor jedem verheimlicht. Er sagt, niemand darf von unserem Kind erfahren. Seine Eltern und seine Geschwister wissen nicht, dass ich schwanger bin. Mein Freund wohnt noch zu Hause bei seinen Eltern, aber er sagt ihnen nichts. Er will ihnen auch nach der Geburt nichts davon sagen.
Es ist alles so schrecklich, ich kann nicht mehr. Ich will doch nur glücklich sein.
Liebe Grüße
Betty
Ich bin neunzehn Jahre alt und in der 32. Woche schwanger. Mir geht es so schlecht, ich weiß nicht mehr weiter. Ich muss mir einfach alles mal von der Seele schreiben. Am besten ich schreibe alles nach der Reihe auf.
Ich wurde im April 2009 ungeplant schwanger. Erstmal war es ein Schock für mich und ich wusste nicht, was ich machen soll. Meine Eltern sagten mir, ich soll das Kind auf jeden Fall bekommen(Anmerkung: Ich wohne noch zu Hause bei meinen Eltern). Mein 20-jähriger Freund (der Vater des Kindes) war von Anfang an gegen das Kind. Er hat immer wieder auf mich eingeredet, ich soll eine Abtreibung machen lassen. Ich war hin- und hergerissen, habe mich aber letztendlich für das Kind entschieden.
Mein Freund ist total durchgedreht, als feststand, dass ich das Kind bekommen werde. Danach folgte ein extremer Psychoterror. Mein Freund wollte unbedingt, dass die Schwangerschaft beendet wird. Er hat meine Eltern und mich monatelang massiv terrorisiert, sodass wir sogar die Polizei zu Hilfe holen mussten. Meine Eltern erteilten ihm Hausverbot, weil er sich in dieser Zeit wie ein Psychopath aufführte und meine Eltern Angst um mich hatten.
Mitte Juli hatte sich das Ganze dann ein kleines bisschen beruhigt und meine Eltern erlaubten meinem Freund, dass er wieder in unser Haus kommen kann. Unter der Bedingung, dass er sich normal benimmt. Leider verlor mein Freund immer wieder die Beherrschung und mein Vater hat ihn dann ein paar Mal aus unserem Haus geworfen.
Um es kurz zu fassen: Seit April 2009 erlebe ich die Hölle auf Erden und das Schlimme ist, dass es nicht besser wird. Es ist alles so hoffnungslos.
Das riesengroße Problem ist, dass mein Freund unser Kind nicht will. Deswegen scheitert alles. Mein Freund ist zurzeit sehr depressiv und er macht mir immer wieder Vorwürfe, weil ich mich für das Kind entschieden habe. Seine neue Idee ist, dass ich das Kind zur Adoption freigeben soll, das kommt aber für mich nicht in Frage. Ich liebe mein Kind und will es behalten.
Mein Freund sagt immer wieder, dass ich sein Leben zerstöre. Ich sei Schuld, dass es ihm so schlecht geht und er nicht mehr leben will. Er macht mir immer wieder Vorwürfe, ich kann es nicht mehr hören!
Seine Aussagen sind: Er hasst unser Kind und würde sich freuen, wenn es stirbt. Er wird unser Kind niemals akzeptieren und sich niemals drum kümmern.
Er wird mir mit dem Kind nicht helfen, wenn wir zusammen wohnen und mir genüsslich dabei zusehen, wenn das Kind und ich am Hungertuch nagen.
Ich sage ihm immer wieder, dass er mit diesem Terror aufhören soll. Aber er hört niemals endgültig damit auf. Circa zwei Tage kann er sich zusammenreißen und dann fängt er wieder damit an. Es ist ein ewiger Teufelskreis.
Das Verhältnis zwischen meinen Eltern und meinem Freund kann man sowieso vergessen. Mein Freund hasst meine Eltern.
Meine Eltern hassen meinen Freund. Sie wollen, dass ich mit ihm Schluss mache. Aber es ist so, dass ich trotz allem meinen Freund über alles liebe. Ich will ihn nicht verlieren.
Wenn er so gemein zu mir ist, denk ich mir schon, dass ich ohne ihn besser dran wäre. Aber dann sind auch wieder Tage dabei, an denen er so lieb zu mir ist und mir jeden Wunsch von den Augen abliest. Er kann ein richtiger Schatz sein.
Seit Januar 2008 sind mein Freund und ich ein Paar und in dieser Zeit ist er ein Teil von meinem Leben geworden. Obwohl ich wegen ihm leide, komme ich nicht los von ihm.
Ein anderes Problem ist, dass mein Freund meine Schwangerschaft vor jedem verheimlicht. Er sagt, niemand darf von unserem Kind erfahren. Seine Eltern und seine Geschwister wissen nicht, dass ich schwanger bin. Mein Freund wohnt noch zu Hause bei seinen Eltern, aber er sagt ihnen nichts. Er will ihnen auch nach der Geburt nichts davon sagen.
Es ist alles so schrecklich, ich kann nicht mehr. Ich will doch nur glücklich sein.
Liebe Grüße
Betty