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Mein freund kifft zu viel und ich kann es nicht akzeptieren

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Gast

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Hallo zusammen,

Ich (w/21) bin nun seit fast 2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er hat vor unserer Beziehung ab und zu, aber eher selten gekifft. Als wir zusammen gekommen sind, hat er fast ein Jahr gar nicht gekifft und dann fing er wieder damit an. Mittlerweile kifft er mehrmals die Woche, manchmal sogar täglich. Das stört mich total und er weiß auch, dass es mich stört. Ich kiffe und rauche nicht. Ich habe ihm schon mehrmals gesagt, wie sehr es mich stört, dass er so oft kifft. Hauptsächlich stört mich daran, dass ich ihm dann egal bin und dass er auch immer häufiger Sachen vergisst und dass er so oft kifft. Auch wenn es mich so stört, würde ich nie von ihm verlangen damit komplett aufzuhören. Ich habe ihn darum gebeten, es etwas einzuschränken, aber er ist nicht mal zu diesem Kompromiss bereit. Er meinte, es macht ihm Spaß und ich soll es als sein Hobby ansehen. Wenn er nur ab und zu kiffen würde, fände ich das gar nicht so schlimm und würde das akzeptieren. Ich liebe ihn und er ist mir sehr wichtig. Deshalb möchte ich mich eigentlich nicht trennen, aber ich weiß nicht mehr, was ich tun soll. Mit ihm reden bringt nichts und auch zu einem Kompromiss ist er nicht bereit, obwohl er weiß, wie sehr ich kiffen hasse. Letztes Jahr ging es sogar so weit, dass er selber was in seinem Zimmer angebaut hat. Ich weiß echt nicht mehr weiter. Ich will ihn nicht verlieren, aber ich kann auch nicht akzeptieren, dass er so viel kifft. Habt ihr einen Rat für mich? Was soll ich eurer Meinung nach tun? Ich freue mich auf eure Antworten.
 
Hallo Gast,

also ich kann, ehrlich gesagt, nicht verstehen, warum dich das Kiffen stört. Dass du ihm egal wirst, fände ich auch doof. Darüber würde ich mit ihm auf jeden Fall reden, weil es einfachh verletzend ist, wenn der eigene Partner gleichgültig wird. Da soll er sich bitte auch fragen, warum du ihm dann egal wirst. Wobei ich mich frage, wie sich das äussert und ob ihm, wenn er bekifft ist, nicht alles grundsätzlich am Allerwertesten vorbei geht, also die Gleichgültigkeit nicht gegen dich geht.
Seine Vergesslichkeit ist bestimmt nervig und das würde ich ihm auch mitteilen. Vllt kann er sich bei wichtigen Dingen eine Erinnerung in seinem Handy setzen?

Deinerseits zu verlangen, dass er nicht kifft, finde ich etwas überzogen. Er ist ein freier Mensch und kann selbst entscheiden, was er macht. Du bist ja nicht sein Vormund. Auch wenn ich es schon ein bissel krass finde, das Kiffen als Hobby zu haben, kann ich deine Eintstellung nicht teilen. Wenn er nicht so gleichgülig dabei dir gegenüber werden würde und dich nicht mehr vergisst, wenn er kifft, würde dich das Kiffen immer noch stören?

Ich glaube, man kifft nicht einfach so. Das ist eher ein Anzeichen für andere Probleme. Vllt kann dein Freund Mal einen Psychologen aufsuchen?

LG
 
Was genau hasst du denn am Kiffen?

Kifft er rund um die Uhr, bereits morgens oder mittags, oder eher nur abends um den Tag ausklingen zu lassen?
 
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so genau, warum ich es so hasse. Für mich ist er einfach eine andere Person, wenn er gekifft hat. Ich bin ihm dann egal. Ich finde es auch hauptsächlich so schlimm, dass er so oft kifft. Morgens kifft er eigentlich nicht, meistens eher mittags/Nachmittags/abends. Ich habe auch einfach Angst, dass er davon abhängig wird..
 
Wenn er sich zum Dauerkiffer entwickelt hat und zu keinen Kompromissen bereit ist, dann stell ihm die Trennung in Aussicht.
Entweder er wird dann einsichtig oder er behält sein Hobby "kiffen " uneingeschränkt bei.
Bei letzterem weißt du ja dann, wie unwichtig ihm eure Beziehung ist.
 
Schon mal danke für eure Antworten 🙂
Naja von verbieten war ja nicht die Rede. Ich habe nie von ihm verlangt damitkomplett aufzuhören. Ich möchte ja quasi nur, dass er es nicht so übertreibt und etwas weniger kifft. Also wenn ich ihm nicht so gleichgültig wäre, wenn er kifft, dann würde es mich glaube ich auch nicht so stören. Ich habe einfach auch das Gefühl, dass ich ihm nicht vertrauen kann, wenn er gekifft hat.
 

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