Mein Leben?...eine Winzigkeit!
Mein Leben ist ganz klein geworrden. Eine Winzigkeit, in der ich mich kaum wiederfinde. Allerdings scheint fast alles Nötige untergekommen zu sein: Herz, Blut, Gednkengänge, Gefühlsausbrüche, nachdem sie offenbar erst bis zur Unkenntlichkeit auseinander genommen und säuberlich zertrümmert und dann - vielfach ineinander verbissen und verzahnt - neu eingedickt und fest zusammengepresst wurden in miteinander verscgweißte Informationskettchen und -tunnel.
Ich weiß nicht genau, wann diese Wandlung stattgefunden hat, über welchen Zeitraum sie sich hingezogen hat. Ich weiß nur, dass es jetzt so ist, dass ich eine lebende Winzigkeit bin. Ich frage mich aber auch, wie ich das aushalten soll, so auf kleinstem Raum zusammengepfercht zu sein.
Oft zum Beispiel ist da neuerdings ein plötzliches Flocken und Aufwallen in meinen Eingeweiden, das mir Sekunden später zu Kopf steigt und sich dann sogleich teilt in eine unter der Schädeldecke verbleibende Gallertmasse einerseits und einen vor meine Augen tretenden Schwindel andererseits, der wiederum alles vor mir sich befindende in eine wolkige Tanz- und Taumelbewegung versetzt, so dass mein Kopf sich immer mitdrehen und wenden muss. Oft tut mir auch das Herz so weh, als säßen alle meine Lieblingswesen und -menschen, als Kinder zusammengepfercht und weinend, ja ununterbrochen aufschluchzend, in ihm und beutelten es aus, und ihre Tränenflüssigkeit ätze die ohnehin schon abgewetzte Innenhaut weg und sickere dann allmählich durch bis auf die Knochen.
Dabei fasst schon ein normales, ausgewachsenes, ungeschrupftes Herz nur etwa soviel wie eine ausgewachsene Faust.
Mein Leben ist ganz klein geworrden. Eine Winzigkeit, in der ich mich kaum wiederfinde. Allerdings scheint fast alles Nötige untergekommen zu sein: Herz, Blut, Gednkengänge, Gefühlsausbrüche, nachdem sie offenbar erst bis zur Unkenntlichkeit auseinander genommen und säuberlich zertrümmert und dann - vielfach ineinander verbissen und verzahnt - neu eingedickt und fest zusammengepresst wurden in miteinander verscgweißte Informationskettchen und -tunnel.
Ich weiß nicht genau, wann diese Wandlung stattgefunden hat, über welchen Zeitraum sie sich hingezogen hat. Ich weiß nur, dass es jetzt so ist, dass ich eine lebende Winzigkeit bin. Ich frage mich aber auch, wie ich das aushalten soll, so auf kleinstem Raum zusammengepfercht zu sein.
Oft zum Beispiel ist da neuerdings ein plötzliches Flocken und Aufwallen in meinen Eingeweiden, das mir Sekunden später zu Kopf steigt und sich dann sogleich teilt in eine unter der Schädeldecke verbleibende Gallertmasse einerseits und einen vor meine Augen tretenden Schwindel andererseits, der wiederum alles vor mir sich befindende in eine wolkige Tanz- und Taumelbewegung versetzt, so dass mein Kopf sich immer mitdrehen und wenden muss. Oft tut mir auch das Herz so weh, als säßen alle meine Lieblingswesen und -menschen, als Kinder zusammengepfercht und weinend, ja ununterbrochen aufschluchzend, in ihm und beutelten es aus, und ihre Tränenflüssigkeit ätze die ohnehin schon abgewetzte Innenhaut weg und sickere dann allmählich durch bis auf die Knochen.
Dabei fasst schon ein normales, ausgewachsenes, ungeschrupftes Herz nur etwa soviel wie eine ausgewachsene Faust.