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Medizinstudium und Depressionen

Fabyo

Neues Mitglied
Hallo liebe Community!

Ich heiße Fabio, bin 20 Jahre alt und habe zu diesem Wintersemester ein Medizinstudium angefangen. Jedoch merke ich wie meine Depression immer weiter an mir nagt. Selbstmordgedanken,Freudlosigkeit etc... Eigentlich wollte ich nach dem Abitur Zeit verwenden mich in Therapie zu begeben,dass ich wieder gesund werden kann, jedoch hab ich meiner, fast schon Arroganz, gemeint, dass ja alles besser werde mit dem Studienbeginn. Ist es aber nicht, ich bezweifle wirklich sehr sehr stark, dass ich das alles durchhalte und auch in der Lage bin Prüfungen,Testate etc. zu bestehen. Nun hab ich nunmal angefangen, meine Eltern haben sehr viel Zeit und Geld in meinen Umzug investiert und auch alle meine Freunde gehen davon aus, dass ich das nun studiere. Ich überlge momentan, ob es nicht vllt. besser wäre das Studium jetzt abzubrechen, es aber vllt. in einiger Zeit jenachdem wieder aufzunehmen. Ich bin in einem riesigen Konflikt momentan..

Ich hoffe ihr könnt mir vllt. bei der Entscheidungsfindung weiter helfen. Mit meinen Eltern habe ich bereits darüber gesprochen und sie würden mich auch bei jeder Entscheidung die ich treffe unterstützen.
 
Hallo liebe Community!

Ich heiße Fabio, bin 20 Jahre alt und habe zu diesem Wintersemester ein Medizinstudium angefangen. Jedoch merke ich wie meine Depression immer weiter an mir nagt. Selbstmordgedanken,Freudlosigkeit etc... Eigentlich wollte ich nach dem Abitur Zeit verwenden mich in Therapie zu begeben,dass ich wieder gesund werden kann, jedoch hab ich meiner, fast schon Arroganz, gemeint, dass ja alles besser werde mit dem Studienbeginn. Ist es aber nicht, ich bezweifle wirklich sehr sehr stark, dass ich das alles durchhalte und auch in der Lage bin Prüfungen,Testate etc. zu bestehen. Nun hab ich nunmal angefangen, meine Eltern haben sehr viel Zeit und Geld in meinen Umzug investiert und auch alle meine Freunde gehen davon aus, dass ich das nun studiere. Ich überlge momentan, ob es nicht vllt. besser wäre das Studium jetzt abzubrechen, es aber vllt. in einiger Zeit jenachdem wieder aufzunehmen. Ich bin in einem riesigen Konflikt momentan..

Ich hoffe ihr könnt mir vllt. bei der Entscheidungsfindung weiter helfen. Mit meinen Eltern habe ich bereits darüber gesprochen und sie würden mich auch bei jeder Entscheidung die ich treffe unterstützen.

Hallo Fabyo,

wenn man Depressionen hat, sollte man nicht unbedingt etwas Krasses wie Medizin studieren. Das ist eines der härtesten Studiengänge, viele hat es schon in die Depression getrieben, die vorher gesund waren.

Also, ich kann dir schon mal sagen, dass ein Studium deine Depressionen nicht besser machen wird, eher schlechter. Es geht nämlich sehr an die Nerven und das Problem ist, dass es am Ende des Tages keinen juckt. Du musst deine Arbeiten an bestimmten Deadlines abgeben, Punkt. Ob du dabei auf Schlaf oder Nahrung verzichten musst, ist dem Professor egal.

Prüfungen gehen sehr auf die Belastung. Vor allem, wenn man welche nicht besteht. Man steht unter enormen Druck. Als ich 3 Klausuren verhauen habe, hatte ich sogar mehrere Tage Albträume.
Und ich habe einen vergleichsweise "normalen" Studiengang.

Ich habe auch gedacht: Ach, das wird schon. Habe auch Depressionen. Am Anfang war es tatsächlich ziemlich gut und ich habe eine Verbesserung gespürt, aber so ab dem 3., 4. Semester ist es total abgeflacht, ich war total alleine auf einmal und stark depressiv. Mittlerweile geht's wieder, aber ja, ich würde dir raten, kümmer dich erstmal um eine Therapie. Wenn du sie jetzt nicht machst, dann musst du sie während des Studiums machen, was ich dir nicht empfehlen würde.
 
Grundstein einer Therapie gegen Depressionen ist Aktivität und Perspektivenbildung. Ein Therapeut wird dich also zunächst fragen, was du derzeit tust, bezüglich Ausbildung, Studium oder Arbeit. Und wenn du nichts von dem tust, dann wird sich die gesamte Therapie erst mal nur darum drehen, dass du anfängst zu arbeiten.

Der Abbruch wäre also vermutlich keine Lösung, sondern würde die eigentliche Therapie, die du anstrebst, nur verzögern.

Aber Studium und Therapie, das funktioniert halt nicht.

Dann verzögert sich das Studium.

Entweder man macht jetzt 'ne ordentliche Therapie und fängt sein Studium vielleicht ein halbes Jahr später an, oder man guckt, dass man das Studium ohne Therapie irgendwie durchzieht oder sich zumindest einen nicht so umfangreichen Studiengang aussucht.
 
Nein, Therapie ohne Studium (oder Arbeit, oder Ausbildung) funktioniert nicht.

Du kannst nicht vorher "'ne ordentliche Therapie" machen, sondern nur während einer Beschäftigung.

Deswegen mein Ratschlag: Studium mit Therapie durchziehen.

Du weißt schon, was Studium ist, oder?

Wie soll das denn gehen?
 
Ist das jetzt eine Depression die auf gewissen Gründen basiert oder ist das so ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn?

Wenn er sagt "Therapie", dann meint er dass er die ganze Zeit dort sein wird oder nur zu bestimmten Terminen?
Es wäre vielleicht besser es dieses Semester noch mal durchzuziehen und nebenbei eben zu den Terminen zu gehen.
Wenn er das Studium dann abgebrochen hat, dann hat er gerade gar keine Perspektive und verfällt noch tiefer in die Depression.
Abbrechen kann er es auch noch später.

Also erst mal zum Therapeuten, dabei vielleicht etwas repariert werden und dann kann man immer noch entscheiden was man mit dem Studium macht.

Das was "Johnny_B" vorgeschlagen hat ist die sinnvollere und logischerer Handlungsweise.
 
Meine erste Frage nach dem Lesen deines Eingangsthreads war: Ist Medizin/Arzt werden das, was du von ganzem Herzen tun möchtest?

Vorher würden für mich weitere Antworten - ich habe noch ein paar, auch aufgrund der Erfahrung mit einem meiner
Söhne - uU ins Leere gehen.

Magst etwas dazu sagen?
 

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