G
Gast
Gast
hallo liebes forum,
jetzt, wo ich das schreibe kostet mich das sehr viel überwindung - zumal ich von einem problem wie ich es habe noch nie in meinem leben gehört habe.
außerdem ist es eine sache, über die ich nie mit jemandem geredet habe.
es steht im zusammenhang mit der selbstbefriedigung (ich bin übrigens männlich, falls das etwas zur sache tut).
2002 fing ich, im alter von 11 jahren an mich selbst zu befriedigen. nicht, dass meine familie besonders christlich oder ablehnend in hinsicht auf sexuallität gewesen wäre, aber es verursachte bei mir große schuldgefühle, auch wenn ich nicht wusste warum. darum hörte ich im herbst 2002 (mit 12) auf, zu masturbieren.
die schuldgefühle hielten sich einge zeit lang, aber im sommer von 2003 gingen sie weg. ich fühlte mich seit längerer zeit (eigentlich das letzte mal in meinem leben) eine weile lang vollkommen unbeschwert.
im herbst 2003 dann tat ich es wieder - bis dahin hatte ich ein jahr lang "pause" gehabt. hier jedoch kam das, womit ich nie gerechnet hätte... ich wollte nicht kommen, und es geschah trotzdem. auf einmal brachen die ganzen schuldgefühle über mich ein, die verzweiflung dass ich jetzt wieder mehrere monate brauchen würde, um damit klarzukommen? und ich fühlte mich lange zeit lang sehr schlecht. natürlich hörte ich nach diesem eregnis wieder auf, mich selbst zu befriedigen. während dieser zeit war ich sehr depressiv; hatte sogar hin und wieder den gedanken, mich umzubringen und eigentlich gab es nichts, was mir in der zeit so etwas wie trost oder erlösung hätte geben können.
ohne jetzt das leid von leuten, die schlimmeres wie ich erlebt haben runterspielen zu wollen, hatte ich dennoch den eindruck, mich selbst vergewaltigt zu haben (so krank das auch klingen mag. wie gesagt will ich damit niemandes leid herunterspielen - es war schlichtweg das unabdingbare gefühl, das ich hatte...)
ich lebte in enthaltsamkeit, und zwar bis heute 2010 - also annähernd 7 jahre lang - eher unnormal für einen heute 20 jährigen mann...
nun hab ich es heute wieder getan. ich weiß nicht genau wie, oder warum.
und hier beginnt mein problem: im moment weiß ich nicht genau, wie ich mich fühle. es ist so eine art "schwebezustand", den ich aber weder als ruhig, noch als angenehm bezeichnen würde.
ich habe angst dass heute, nach fast 7 jahren meine welt erneut zusammenfällt, und ich von meinen schuldgefühlen aufgefressen werde.
ich habe so lange an mir gearbeitet, versucht mein kaputtes selbstwertgefühl wieder auf die reihe zu kriegen und depressionen, die mich all die jahre lang verfolgt haben abzulegen. und nun ist es wieder passiert.. ich glaub, diesmal empfinde ich es nicht ganz so schlimm als mit 13, und ich weiß ja dass an sich an der masturbation nichts schlimmes dabei ist, aber trotzdem verursacht es bei mir wieder schuldgefühle... ich habe momentan auch keine lust auf mich, ekle mich vllt ein bisschen vor mir selbst...
kennt jemand das problem? oder bin ich damit tatsächlich vollkommen alleine auf der welt?
wie soll es für mich weitergehen? bin ich evtl wieder besser "ohne" dran?
und vor allem: wo kann ich mir hilfe suchen? ich habe doch grade erst mit meinem studium begonnen; das soll laut vielen die beste zeit im leben sein, und für mich soll es die hölle aus 2003 und 2004 werden?
ich habe einfach viel zu viel in meinem leben gestrampelt, als dass ich mich jetzt meinen problemen ergeben könnte, und mich einfach auffressen lasse.
wenn jemand rat weiß, dann helft mir bitte!
ich war gut 7 jahre lang nicht an einem so empfindlichen punkt wie heute gestanden....
jetzt, wo ich das schreibe kostet mich das sehr viel überwindung - zumal ich von einem problem wie ich es habe noch nie in meinem leben gehört habe.
außerdem ist es eine sache, über die ich nie mit jemandem geredet habe.
es steht im zusammenhang mit der selbstbefriedigung (ich bin übrigens männlich, falls das etwas zur sache tut).
2002 fing ich, im alter von 11 jahren an mich selbst zu befriedigen. nicht, dass meine familie besonders christlich oder ablehnend in hinsicht auf sexuallität gewesen wäre, aber es verursachte bei mir große schuldgefühle, auch wenn ich nicht wusste warum. darum hörte ich im herbst 2002 (mit 12) auf, zu masturbieren.
die schuldgefühle hielten sich einge zeit lang, aber im sommer von 2003 gingen sie weg. ich fühlte mich seit längerer zeit (eigentlich das letzte mal in meinem leben) eine weile lang vollkommen unbeschwert.
im herbst 2003 dann tat ich es wieder - bis dahin hatte ich ein jahr lang "pause" gehabt. hier jedoch kam das, womit ich nie gerechnet hätte... ich wollte nicht kommen, und es geschah trotzdem. auf einmal brachen die ganzen schuldgefühle über mich ein, die verzweiflung dass ich jetzt wieder mehrere monate brauchen würde, um damit klarzukommen? und ich fühlte mich lange zeit lang sehr schlecht. natürlich hörte ich nach diesem eregnis wieder auf, mich selbst zu befriedigen. während dieser zeit war ich sehr depressiv; hatte sogar hin und wieder den gedanken, mich umzubringen und eigentlich gab es nichts, was mir in der zeit so etwas wie trost oder erlösung hätte geben können.
ohne jetzt das leid von leuten, die schlimmeres wie ich erlebt haben runterspielen zu wollen, hatte ich dennoch den eindruck, mich selbst vergewaltigt zu haben (so krank das auch klingen mag. wie gesagt will ich damit niemandes leid herunterspielen - es war schlichtweg das unabdingbare gefühl, das ich hatte...)
ich lebte in enthaltsamkeit, und zwar bis heute 2010 - also annähernd 7 jahre lang - eher unnormal für einen heute 20 jährigen mann...
nun hab ich es heute wieder getan. ich weiß nicht genau wie, oder warum.
und hier beginnt mein problem: im moment weiß ich nicht genau, wie ich mich fühle. es ist so eine art "schwebezustand", den ich aber weder als ruhig, noch als angenehm bezeichnen würde.
ich habe angst dass heute, nach fast 7 jahren meine welt erneut zusammenfällt, und ich von meinen schuldgefühlen aufgefressen werde.
ich habe so lange an mir gearbeitet, versucht mein kaputtes selbstwertgefühl wieder auf die reihe zu kriegen und depressionen, die mich all die jahre lang verfolgt haben abzulegen. und nun ist es wieder passiert.. ich glaub, diesmal empfinde ich es nicht ganz so schlimm als mit 13, und ich weiß ja dass an sich an der masturbation nichts schlimmes dabei ist, aber trotzdem verursacht es bei mir wieder schuldgefühle... ich habe momentan auch keine lust auf mich, ekle mich vllt ein bisschen vor mir selbst...
kennt jemand das problem? oder bin ich damit tatsächlich vollkommen alleine auf der welt?
wie soll es für mich weitergehen? bin ich evtl wieder besser "ohne" dran?
und vor allem: wo kann ich mir hilfe suchen? ich habe doch grade erst mit meinem studium begonnen; das soll laut vielen die beste zeit im leben sein, und für mich soll es die hölle aus 2003 und 2004 werden?
ich habe einfach viel zu viel in meinem leben gestrampelt, als dass ich mich jetzt meinen problemen ergeben könnte, und mich einfach auffressen lasse.
wenn jemand rat weiß, dann helft mir bitte!
ich war gut 7 jahre lang nicht an einem so empfindlichen punkt wie heute gestanden....