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Manche Träume bringen mich zuweilen zum "Schäumen"

Grisu

Aktives Mitglied
Grundsätzlich kann ich gut mit Träumen umgehen, bin auch in der Lage durch bewusstes "Loslassen" Lösungen von Alltagsproblemen durch Träume zu erzielen. Besser gesagt: ich war es früher - derzeit habe ich keine Probleme mehr, die lösbar wären durch Eigeninitiative sondern lediglich gesundheitliche Einschränkungen, an denen ich selber nichts ändern kann (bspw. Sehbehinderung).

Nun passiert es mir dennoch regelmässig dass ich von Personen träume, an die ich nicht denken will, zu denen ich den Kontakt abgebrochen habe. Gedanken an diese Person-/en sind unangenehm und nicht erwünscht. Es handelt sich um Situationen, die im realen Leben vorgekommen sind. Zwar nicht 1🤐 aber selbige Thematik wie Chaos im Haus, Aggressive Konversation und unangenehme Geschehnisse.

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob das immer noch (nach zwei Jahrzehnten) der Bearbeitungsprozess ist, es war eine schlimme Zeit, oder ob das dem Abschluss dient. Da ich heute nacht in Verbindung mit dieser unangenehmen Person von einem Eiskratzer fürs Auto geträumt habe (das Auto steht ja für eine Weiterentwicklung bzw. das Forwärtskommen) möchte ich es für mich als ein "Sich(t) frei kratzen" betrachten. Zumal bei meinem Auto gerade bei Schnee die Scheiben eingefroren sind 😎

Dennoch passt es mir so gar nicht, dass diese Situationen in meinen Träumen erscheinen. Kennt Ihr das und habt Ihr entsprechende Bearbeitungswege gefunden?

Ich selber versuche ab jetzt ganz bewusst täglich zu realisieren dass es manchmal unangenehme Träume gab/gibt die auf einer unangenehmen Person beruhen. Diese Person gibt es in meinem Leben nicht mehr - auch keinerlei andere Probleme mehr - somit freue ich mich über die länger werdenden Tage, die kommenden wärmeren Temperaturen und den Frühling. Immer aber ganz bewusst daran denkend, dass diese Träume mich kurzzeitig an Entspannung hindern wollen.

Vielleicht machen mich Eure Erfahrungen klüger?

Gruß von Grisu
 
Grundsätzlich kann ich gut mit Träumen umgehen, bin auch in der Lage durch bewusstes "Loslassen" Lösungen von Alltagsproblemen durch Träume zu erzielen. Besser gesagt: ich war es früher - derzeit habe ich keine Probleme mehr, die lösbar wären durch Eigeninitiative sondern lediglich gesundheitliche Einschränkungen, an denen ich selber nichts ändern kann (bspw. Sehbehinderung).

Nun passiert es mir dennoch regelmässig dass ich von Personen träume, an die ich nicht denken will, zu denen ich den Kontakt abgebrochen habe. Gedanken an diese Person-/en sind unangenehm und nicht erwünscht. Es handelt sich um Situationen, die im realen Leben vorgekommen sind. Zwar nicht 1🤐 aber selbige Thematik wie Chaos im Haus, Aggressive Konversation und unangenehme Geschehnisse.

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob das immer noch (nach zwei Jahrzehnten) der Bearbeitungsprozess ist, es war eine schlimme Zeit, oder ob das dem Abschluss dient. Da ich heute nacht in Verbindung mit dieser unangenehmen Person von einem Eiskratzer fürs Auto geträumt habe (das Auto steht ja für eine Weiterentwicklung bzw. das Forwärtskommen) möchte ich es für mich als ein "Sich(t) frei kratzen" betrachten. Zumal bei meinem Auto gerade bei Schnee die Scheiben eingefroren sind 😎

Dennoch passt es mir so gar nicht, dass diese Situationen in meinen Träumen erscheinen. Kennt Ihr das und habt Ihr entsprechende Bearbeitungswege gefunden?

Ich selber versuche ab jetzt ganz bewusst täglich zu realisieren dass es manchmal unangenehme Träume gab/gibt die auf einer unangenehmen Person beruhen. Diese Person gibt es in meinem Leben nicht mehr - auch keinerlei andere Probleme mehr - somit freue ich mich über die länger werdenden Tage, die kommenden wärmeren Temperaturen und den Frühling. Immer aber ganz bewusst daran denkend, dass diese Träume mich kurzzeitig an Entspannung hindern wollen.

Vielleicht machen mich Eure Erfahrungen klüger?

Gruß von Grisu

Kenne ich auch:
Ich hatte das zB mit 'ner Mathelehrerin.

Ich war mit 14 ziemlich chaotisch, und hab gerade in Mathe den Anschluß verpasst. Sie und ich haben uns wirklich leidenschaftlich nicht gemocht. Sie hat mich ihre Wut spüren lassen, und mehrfach versucht mich an der Tafel zu demütigen.
In jeden Fall hab ich noch zehn Jahre später von ihr geträumt, also auch als ich längst krank, und aus der Schule raus war. Ich denke, dass es daran lag, dass der Konflikt unverarbeitet blieb.

Aber auch belastende Situationen aus meiner Krankheit haben sich immer wieder in meine Träume geschlichen, gerade solche in denen ich mich hilflos fühlte. Ich habe sie als Inspiration genutzt, um zukünftig belastenden Situationen falls möglich früher aus dem Weg zu gehen.
Irgendwann verschwanden sie aber auch wieder.
 
Gibt's gerade mehr Belastungen in deinem Leben, eine stressigere Phase?
Unter Belastung kommt es bei mir zu unangenehmen Träumen in Verbindung mit der Vergangenheit.
Auch wenn tagsüber etwas angetriggert wird.
Seit ich das weitgehend abstellte, gibt's diese Art Träume nicht mehr.
Oder ich erinnere mich zumindest nicht daran.
 
Ich träume heute noch von einem Mann, mit dem ich 1976 zusammen war. Er war ein riesengroßes A****lo**. Heute würde man vielleicht sagen er war ein Narzist. Ist aber auch egal wie er genannt werden würde.
 
Also meine Meinung dazu - je tiefer sich was in Deine Gefühlswelt eingräbt und Dir schadet desto schwieriger wirst Du es wieder los.
Mach Dir mal etwas völlig anderes klar also ganz grundsätzlich - das Traurig sein / schlechte Laune haben und das fröhlich sein / gute Laune haben

sind genau einen Gedanken auseinander und ich erzähle Dir mal warum.

Eine Bekannte von mir hat ein Kind ,der Junge ist so 11 glaube ich , aber alles ok die kommen gut klar, nur wie das bei Müttern so ist, am WE schönes Wetter, da muss man mal raus jetzt ist da so ein Park mit Tieren und Wegen ohne Eintritt mit Streichelgehege Ziegen und so Hasen und Meerschweinchen für die kleinen. Die haben aber auch noch mehr Tiere, sehr schöne Grillplätze Riesenspielplatz mit Seilbahnen und Rutschen , Klettertürmen und Netzen etc.

Die Situation und Vorgeschichte ( ich kenn den Vater gut , der war aber nicht da ) wir kennen uns, der Junge hatte sich in meinen Pickup verliebt ......gut das Ding war auch riesig und ziemlich laut ...die Mutter und der Sohn geraten in "Streit" wo wir schon mal hier sind kannste ja ruhig mal Seilbahn fahren, auch wenn andere da sind....wir haben das alles mitbekommen( also die ca 10 Mann und Frauen etc. vom Grilltreffen wir kennen uns aber auch fast alle, wegen der Autos Us Cars halt...),
na und der Junge will nicht hat schon sozusagen Tränen in den Augen und weil ich wohl öfter mal gute Ideen hab, ein aufmerksamer Mensch bin der Mutter klar war ich hab jedes Wort gehört, schaut die mich an so mit der Frage in den Augen
Haste ne Idee ? Ich hab keine !!!

Dazu man kann oder darf langsam im Schritttempo mit dem Fahrzeug zu dem Grillplätzen fahren. Ich hatte die Möbel drauf ( Biertische / Bänke / Grill ) das andere Zeug war schon am Platz, ich hatte aber draußen geparkt.

Zurück zur Situation , der Kleine heult schon fast und dreht sich schämend weg , die Mutter schaut .....

Ich " Ey Kleiner ( hab den Spitznamen gesagt ) das ist aber jetzt total blöd "

und das laut im energischen Ton ( der für die die mich kennen klar gekünstelt laut war weil ich wollte ja das der mich hört )

Er " Ich will aber nicht auf die Seilbahn " und er weinte ( war ja nun entdeckt, da wars auch egal )...
Ich wieder laut " Komm mal her " hab ihn zur Seite genommen und folgendes gesagt
" Auch ich hab schon geweint , hör mir gut zu ...."
" Wir gehen jetzt den Pick up holen , laß sich die Mamma mal beruhigen ..." das konnten alle hören -
die Mutter " Ja macht ihr mal ...." froh aus der " Schußlinie" zu sein man darf auch mal als Mutter die Schnauze voll haben , wir gehen los er schluchzt noch......ich zu ihm ....
"Willste fahren"
genau in diesem Moment - schlagartig - traf ihn der Blitz des größten Glückes auf der Welt . so schaute der mich dann an
Weinen - grimmiges Gesicht- Schluchzen ??????????????? als hätt es nie stattgefunden .

Dann hab ich gesagt " Es gibt ne Bedingung - Du klärst das gleich mit Deiner Mutter in Ruhe, bis zum Auto denkst Du drüber nach oder rede mit mir drüber. "

Das Problem war , er wollte nicht alleine da hin , da kenne ich ja keinen, was soll ich denn da, die lassen mich eh nicht fahren....etc. wir einigten uns drauf
er entschuldigt sich für die Heulnummer, weil vor Freunden darf man sagen, was einen stört wenn ihm das jemals einer verbietet, kann der sich gerne bei mir melden ....
und er fährt gleich noch ne Runde Seilbahn und entweder die Mutter oder irgendwer kommt mit....

So und nu fuhr der also im Standgas langsam da hin .

Angekommen , die Mutter mit ihm geredet er ihr gesagt was Sache ist, sie klar komm ich mit.

Als die dann dahinkamen kam die Mutter nach 5 Minuten lachend wieder zurück - " Das der keine Autogramme gibt ist alles ...die anderen haben den direkt gefragt .....mich braucht der nicht mehr ...ich soll gehen ...."

Aber ich hab von dem Kleinen an dem Tag was gelernt so ist mir das Licht vorher noch nicht aufgegangen .....in jedem Kopf der alles steuert ist genau ein Gedanke
die Trennung zwischen Gedeih und Verderb dessen was das Nächste ist.

Es ist ein Gedanke, der Dich die Entscheidung treffen lässt, ob Du lachst oder weinst.

Wenn man nun lernt sich etwas aus dem eigenen Fokus zu befreien kann man ja vielleicht mit der Hinterfragung der eigenen Einstellung auch darüber lachen ,
dass einen der Traum an den Blödsinn das Unrecht das " Grmblfx" der Vergangenheit erinnert.

Wenn man dann drüber lachen kann ( ja gut ich öffne mich was mehr in meiner persönlichen Range mache ich Fortschritte - direkt sozusagen die Kontrolle - darfst Du das Dir erlauben - denk dran früher ist Dir das passiert / der / die / was auch immer)
und versteht das man sich mehr wohlwollend belächelt könnte so ein Traum ja auch in einer anderen Perspektive gesehen werden , als ausschließlich lästig.

nur so ein Gedanke ...
 
Ein paar interessante Ansätze.

Nein, ich habe überhaupt keinen Stress! Eher im Gegenteil, gesundheitlich hat sich keine Verschlechterung gezeigt, was lange Zeit der Fall war. Somit Entlastung! Die schlimmsten kalten Tage hier sind vorbei und es wird draussen heller und schöner! Nein, also überhaupt kein Stress und gar keine Belastung.

Auch habe ich nicht an diese Kreatur gedacht sondern daran, wie gut es mir im Gegensatz zu damals geht - und auch daran kann der Hase im Pfeffer liegen, dass ich durch dieses "jetzt besser" das "schlimme von früher" wieder im Bereich Erinnerung hatte.

Am besten kann ich mich bei @Selbst-Bewusst77 und seiner Mathelehrerin angesprochen fühlen. Ich habe mir nie die Mühe gemacht der Kreatur zu sagen was ich von ihr halte weil ich damals viel zu viel Angst vor ihm hatte. Aber in mir drin hätte ich dem schon gerne gesagt was von ihm zu halten ist. Ja, da bin ich nun bei Gobi's Worten 🙂

Gruß von Grisu
 
Ich finde Träume sehr interessant.
Ich hab auch wiederkehrende Träume, die nicht schön sind bzgl. Sachverhalten, von denen ich weiß, dass ich noch daran kaue. Das ist nicht sehr angenehm, aber ich hab Dir da leider auch nicht direkt einen Tipp, was man "dagegen machen könnte". Vielleicht spielt es aber auch eine Rolle, wie man darauf schaut. Ich denke mir immer, dass solche Träume in irgendeiner Weise halt auch wichtig für die Verarbeitung sind und dass sie mich weiterbringen werden.

Und mit Menschen ist es komisch: ich träume manchmal auch von Leuten, die ich ewig nicht mehr sah und von denen ich gar nicht denken würde, dass sie eine so große Rolle in meinem Leben spielten.
Aber eine Sache sprang mir jetzt ins Gedächtnis, als ich Deine Zeilen las. Ich bin von einem Menschen sehr enttäuscht worden, den ich mal sehr mochte. Er hat mir auch wirklich sehr geschadet. Ich hatte einen richtigen Zorn auf ihn entwickelt (was traurig war, nachdem wir uns mal so nahe standen) und uns dann aus den Augen verloren. Dann träumte ich mal von ihm und irgendwie ging es ihm schlecht im Traum. Und ich war im Traum voller Sorge, hatte Angst um ihn. Das hat mir auch irgendwie Frieden gegeben, weil es mir gezeigt hat, dass da unter der Wut wohl auch noch sehr viel positives Gefühl begraben liegt.
 
Also ich habe angefangen über Trauma zu lesen. Vielleicht sind es wirklich noch unaufgearbeitete Gefühle, die du mit dir herumschleppst. Ich weiß nicht, was du erlebt hast. Aber sich wiederholende Alpträume sind zum Beispiel auch ein Anzeichen von Posttraumatischer Belastungsstörung. Trauma speichern sich auch im Nervensystem ab. Wenn du schreibst "Kreatur" dann ist das entmenschlichend und erweckt den Anschein, dass du diesbezüglich noch unverarbeitete Gefühle hast. Wut vielleicht oder Hass. Definitiv sitzt es ja noch in deinem Unterbewusstsein irgendwo. Vielleicht kannst du mal mit einem Therapeuten drüber reden. Auf jeden Fall weiterhin auf das konzentrieren, was dir Kraft und Freude schenkt.
 
Hallo Ihr beiden,
ja, dass sind beides Gedankengänge mit denen ich etwas anfangen kann.

Jetzt muss ich es nur noch hinbekommen, dass diese verdrängten Gedanken/Gefühle in mir verarbeitet werden und nicht meinen schönen Schlaf "antasten".

Dadurch, dass ich im Traum den Eiskratzer genommen habe denke ich ich bin dem Thema näher gekommen. Ich muss diesen Gesellen (Kreatur, richtig bemerkt: entmenschlicht durch mich) nie wieder sehen, es ist sogar fraglich, ob der überhaupt noch lebt und deshalb muss ich mal in meinem Leben "losräuchern", daß Gedanken an Menschen die nicht mehr in mein Leben passen auch in meinen Träumen nicht mehr erscheinen.

Ich hatte früher einen sehr guten und wichtigen Freund, er war niemals ein Partner, aber immer ein Freund - den ich viele, viele Jahre nicht mehr gesehen habe. Wenn es ein Problem zu lösen gab, dann habe ich entspannten Schlaf gesucht und mir vorgenommen im Traum die Lösung zu finden auf das, was mich bewegt hatte. Oftmals kam dieser Mensch - den ich zig Jahre nicht mehr gesehen hatte - in meine Träume und zeigte mir den Weg zur Lösung.

Logisch: er war für mich immer in guter Erinnerung und quasi viele Jahre ein guter Lebensbegleiter. Bei und durch ihn erwartete mich nichts schlimmes - also konnte er mich zu Lösungen führen. Durch die Bereitschaft im Traum die Lösung finden zu können - und zuvor loslassen zu können - war es wohl einfach möglich die Lösungen so zu finden; zumal er als Person ja ein positives Gefühl in mir, wie auch den Träumen, auslöste.

Gruß von Grisu
 

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