P
Paperback
Gast
Mit aller Sensibilität, allem mir gegebenen Einfühlungsvermögen muss ich jetzt etwas sagen, was mir sehr schwer fällt.
Wenn sich jemand an mich wendet und mit mir in Kontakt treten möchte, dann bin ich da sehr offen und in der Regel auch immer bereit, ein Gespräch, ein Telefonat oder einen Email-Austausch zuzulassen.
Dafür und deshalb bin ich eigentlich hier, damit ich mich mit anderen Betroffenen austauschen kann. Manchmal haben wir ja doch sehr unterschiedliche Erfahrungen und können auch als Betroffene voneinander profitieren.
Aber, und das sage ich mit großem Ernst, das Gegenüber muss auch wollen. Was nicht geht, absolut nicht geht, ist das, was ich als emotionale Erpressung bezeichnen möchte. Wenn ich jemanden, der mit mir in Kontakt treten möchte, meine Telefon-Nummer anbiete, meine Email-Adresse, meinen Skype-Namen, dann denke ich, dass das schon sehr viel ist.
Außerdem haben wir ja auch hier die Möglichkeit via Privat-Chat miteinander zu reden.
Nein, telefonieren möchte mein Gegenüber nicht. Und Skype kennt man nicht, hat man nicht.
Ok. Aber, da gibt es doch noch... Ich sage, dass mein Lap ausgelastet sei und wahrscheinlich völlig in die Knie gehe, wenn ich dieses Programm auch noch aufspiele.
Dann die Reaktion: Ich lese wenige Minuten später hier, dass man nicht mehr sein möchte. Im Grunde ist das eine Suizid-Drohung. Ich muss sie, und da fühle ich mich emotional an der Grenze, auf die Probleme im Zusammenhang mit unserer Kontaktaufnahme beziehen.
Und das überfordert mich, das bringt mich selbst in eine Lage, die ich für mich unerträglich finde. Noch nie habe ich, wenn ich mich in einer akuten Krise befand, umgehend und sofort einen Termin beim Therapeuten bekommen, vielleicht ein Telefonat.
Mehr, als das, was ich meinem Gegenüber hier in den letzten Stunden angeboten habe, ging nicht. Und ich spreche mich ausdrücklich frei von einer Verantwortung, die ich ohnehin nicht übernehmen kann.
H. alias Paperback
Wenn sich jemand an mich wendet und mit mir in Kontakt treten möchte, dann bin ich da sehr offen und in der Regel auch immer bereit, ein Gespräch, ein Telefonat oder einen Email-Austausch zuzulassen.
Dafür und deshalb bin ich eigentlich hier, damit ich mich mit anderen Betroffenen austauschen kann. Manchmal haben wir ja doch sehr unterschiedliche Erfahrungen und können auch als Betroffene voneinander profitieren.
Aber, und das sage ich mit großem Ernst, das Gegenüber muss auch wollen. Was nicht geht, absolut nicht geht, ist das, was ich als emotionale Erpressung bezeichnen möchte. Wenn ich jemanden, der mit mir in Kontakt treten möchte, meine Telefon-Nummer anbiete, meine Email-Adresse, meinen Skype-Namen, dann denke ich, dass das schon sehr viel ist.
Außerdem haben wir ja auch hier die Möglichkeit via Privat-Chat miteinander zu reden.
Nein, telefonieren möchte mein Gegenüber nicht. Und Skype kennt man nicht, hat man nicht.
Ok. Aber, da gibt es doch noch... Ich sage, dass mein Lap ausgelastet sei und wahrscheinlich völlig in die Knie gehe, wenn ich dieses Programm auch noch aufspiele.
Dann die Reaktion: Ich lese wenige Minuten später hier, dass man nicht mehr sein möchte. Im Grunde ist das eine Suizid-Drohung. Ich muss sie, und da fühle ich mich emotional an der Grenze, auf die Probleme im Zusammenhang mit unserer Kontaktaufnahme beziehen.
Und das überfordert mich, das bringt mich selbst in eine Lage, die ich für mich unerträglich finde. Noch nie habe ich, wenn ich mich in einer akuten Krise befand, umgehend und sofort einen Termin beim Therapeuten bekommen, vielleicht ein Telefonat.
Mehr, als das, was ich meinem Gegenüber hier in den letzten Stunden angeboten habe, ging nicht. Und ich spreche mich ausdrücklich frei von einer Verantwortung, die ich ohnehin nicht übernehmen kann.
H. alias Paperback