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Machtlos gegen das Jugendamt?

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Gast
Erstmal danke an alle die das lesen. Meine Geschichte ist nun etwas länger und beginnt im jahre 2003, damals wurde uns das Jugendamt zum erstenmal geschickt. damals gab es immer wieder Hinweise das wir unsre Kinder schlagen würden. diese Vorwürfe konnten wir zum Glück 2009 endlich ausmerzen und zwar durch die Familienhilfe des Jugendamtes selber.Im Oktober 2009 wurde unser Leben innerhalb von Minuten komplett übern Haufen geworfen. Mein Mann ist , auf dem Weg zur Arbeit, tödlich verunglückt. 3 Tage später fand der (gemeinsam geplante) Umzug statt.Als ob es nicht schon schwer genug ist plötzlich mit 2 Kindern allein dazustehn kam der Chef meines Mannes auf die Idee mir , zur Kontrolle, das Jugendamt erneut zu schicken!Ich muß dazusagen das wir in einem alten Bauernhof gewohnt haben und der war ziemlich runtergekommen, so das seine Kollegen (meines Mannes , die haben uns geholfen) ziemlich entsetzt waren.Nach 14 Tagen im neuen Zuhause stand das Jugendamt erneut vor der Tür.Das Haus selber stellte sie erstmal zufrieden da es sauber hell und ordentlich ist. Jedes kind hat sein eigenes Zimmer und genug Platz.Da meine große aber durch den Tod ihres Stiefvater in der Schule abgerutscht war und teils die Schule verweigerte , war das Amt nun der Meinung das sie im Heim besser aufgehoben sei. Dem haben ihr leiblicher Vater und ich , nach sehr viel Druck vom Amt, nun zugestimmt.Jetzt geht es aber so weiter das das JA nun auch , auf längere Sicht, die kleine auch noch ins Heim stecken möchte weil ich ihr angeblich keine ausreichende Struktur im Alltag bieten kann und auch nicht den Halt den sie bräuchte. Erst verliert das Kind seinen Vater und nun soll es auch noch von mir weg???? Soll das wirklich der richtige Weg sein?Im Haus ist es sauber, die Kinder gehn ordentlich gekleidet und sauber regelmäßig zur Schule. arbeiten muß ich , dank guter finanzieller Absicherung, auch nicht. Ich bin also jederzeit für meine Kinder da!Ich liebe meine Kinder über alles aber langsam weiß ich echt nicht weiter.Ich überlege schon mit dem Fall an die Öffentlichkeit zu gehn.DANKE FÜRS LESEN!
 
Hallo,
erst einmal tut mir sehr leid, was euch widerfahren ist.
Auch tut es mir leid, wenn Kinder nicht bei ihren Eltern aufwachsen können.
Leider muss ich auch eingestehen, dass ich der Ansicht bin, dass das Jugendamt Kinder nicht einfach auf Verdacht von ihren Eltern trennt, sondern dass dann schon gravierende Umstände dazu geführt haben müssen, und dieses nicht unberechtigt geschieht.
Insofern kann ich dir nur wünschen, in jeglicher Hinsicht am Ball zu bleiben und das Jugendamt zu überzeugen, ein gutes zu Hause für deine Kinder bieten zu können.
Gruß,
Zitrone
 
Danke dir, aber die Umstände waren vor dem Umzug wirklich nicht die besten. Jetzt ist das anders und das weiß das Jugendamt durch Kontrollbesuche auch selber.Egal ob angmeldete oder unangemeldete Besuche , es ist immer sauber und ordentlich. Man sieht das hier eine Familie (zumindest der restliche Teil) lebt und es ist nicht "kliniksteril" ist aber es ist sauber und ich habe keinerlei Bedenken jederzeit jemanden reinzulassen.
 
Hallo,

warum hast du er Heimunterbringung für das erste Kind zugestimmt, wenn doch alles so prima läuft?

Viele Grüße

Monarose
 
Es ist doch überall das Gleiche -.- in meinem Familienkreis ist ein ähnliches Problem. Die Frau meines Schwagers ist an Leukemie gestorben kurz nachdem die Diagnose festgestellt wurde. Prombt stand das JA vor der Tür -was ich persönlich ziemlich dreist finde- ... nun wird meinem Schwager gedroht, die Kinder kämen in ein Heim, weil er als Mann nicht fähig wäre seine zwei Kinder (9 & 5) zu erziehen. Das ist doch ein Witz.
 
Hallo,
du hast schon den ersten richtigen Schritt getan und bist hier im Forum an die Öffentlichkeit gegangen.

Lass dich von denen nicht unter Druck setzen.
Als aller erstes (sofern noch nicht geschehn) solltest du dir einen Anwalt zulegen, der sich auf Familienrecht spezialisiert hat. Spätestens, wenn das JA mit gerichtlichen Schritten droht, weil du der "Fremdunterbringung" deines Kindes nicht "freiwillig" zustimmst, wird er nötig sein.

Grüße...
 
Es ist ja kein Geheimnis, dass der illegale, aber auch der legale Kinderhandel neben dem Handel mit Drogen weltwirtschaftlich Spitzenpositionen belegen. Davon auszugehen, dass ausgerechnet in unserem Land alles o.k. ist, halte ich für fadenscheinig und die Kriminialität begünstigend.
 

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