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Mache ich mir zu viele Gedanken?

franklin

Neues Mitglied
Hallo,

vor einem Jahr war ich Mitglied in einem Sportverein, der Kontakt untereinander war nicht so groß, aber man war nett zu einander. Auch die Trainer waren sehr freundlich. Na ja irgendwann hat es mir keinen Spaß mehr gemacht, habe mich dort nicht mehr so wohl gefühlt, aber habe auch mit keinem dort darüber geredet. Ich bin ein paar Male nicht gekommen, dazu bin ich dann noch drei Wochen im Urlaub gewesen, bis sich meine Abwesenheit so stark aufgestockt hat, dass ich mich nicht mehr getraut habe, hinzugehen, weil ich Angst davor hatte, mich dafür zu rechtfertigen.

Es sind Wochen, Monate vergangen, dass ich nicht zum Training gegangen bin. Bis jetzt (Mehr als 1 Jahr).

Seitdem habe ich ziemliche Schuldgefühle und fühle mich ziemlich mies, wenn ich daran denke. Ich fürchte mich vor Konfrontationen mit alten Mitgliedern. Generell kriege ich es aus irgendeinem Grund nicht aus dem Kopf, obwohl ich weiß, dass es sinnlos ist, sich darüber so viele Gedanken zu machen. Ich bin aber ein sehr nachtragender Mensch.

Eine Seite sagt mir, ich sollte es einfach vergessen, was passiert ist. Es war ja gegenüber niemandem persönlich gemeint und ich muss mich auch nicht ständig für Dinge rechtfertigen, die ich tue, solange ich damit anderen keinen Schaden zufüge und darf auch mal Fehler machen und sollte es einfach später anders machen und nach vorn gucken. Außerdem war es formal keine feste Mitgliedschaft, ich bin nur für längere Zeit hingegangen und habe teilgenommen. Ich habe eingesehen, dass das falsch von mir war, so zu handeln.

Die andere Seite fordert, ich sollte trotz der langen Zeit hingehen und es konfrontativ abklären. Allerdings muss ich ehrlich gestehen, dass ich es albern finde, nach einem Jahr mit so einer Geschichte aufzutauchen. Dafür ist es schon zu lange her.

Trotzdem tut es mir innerlich weh, wenn ich daran denke. Ich mag es nicht, in der Schuld der anderen zu stehen. Möchte aber so gerne einfach damit abschließen. Aber das schlechte Gefühl ist nun mal da. Besonders, wenn ich einen alten Trainer oder alte Mitglieder auf der Straße sehe.

Könnt ihr mir einen Ratschlag geben, wie ich damit umgehen könnte? Danke.

LG
 
Hallo Franklin,

bezahlst du denn noch Vereinsgebühr? Oder geht es um sowas wie abmelden?

Es ist nicht so ganz klar, was dich noch bindet.
Du hast entschieden, dass es nicht mehr dein Ding ist und fertig.
Du wirst nicht der einzige sein, der aus dem Verein auch wieder austritt.

Wenn persönlicher Kontakt noch nötig sein sollte, könntest du das auch telefonisch erledigen vielleicht?
Wenn du dich genötigt fühlst eine Begründung zu geben, dann ist ein Satz wie: Aus persönlichen Gründen kann ich leider nicht mehr kommen." doch unverfänglich und tut keinem weh.
 
Was genau möchtest du denn "konfrontativ abklären"??

Selbst wenn du nur eine Zeit lang hin gegangen bist, ohne Mitglied zu sein: Das ist ok und eine gewisse Schnupperzeit wird jedem eingeräumt.

Es war halt nicht dein Ding und genau das (wenn überhaupt) werden die anderen Mitglieder denken.
Möglicherweise erinnert man sich nicht einmal mehr an deinen Namen...

Jetzt da wieder aufzuschlagen und große Erklärungen zu bringen, wäre in der Tat ziemlich albern.
Lass es gut sein.

Alles Gute,
RFK
 
Du kannst den Trainer vielleicht auch einfach anrufen und Dich für die Probezeit bedanken. Dann sagst Du ihm, dass Du nicht mehr kommen wirst, weil ...

So schließt Du damit ab und musst nicht "konfrontativ" werden. Dinge zu einem Abschluss zu bringen ist selten verkehrt.
 
Ich wollte das ursprünglich telefonisch abklären, aber leider habe ich nirgendwo irgendwelche Kontaktdaten von jemandem gefunden, deswegen ist das irgendwann untergegangen.

Was mich eben an der Sache getrübt hat war, dass ich niemandem gesagt habe, dass ich nicht mehr komme.

Danke für eure Antworten! Ich fühle mich besser, nachdem ich es jemandem gesagt habe.
 
Also...
Rechtfertigen musst du dich grundsätzlich nicht. Ein Grund den du angeben kannst wäre ganz einfach "private Gründe".
Konfrontativ in ein Gespräch zu gehen bzw. es zu wollen ist eher negativ und wird nicht gut enden.

Wenn du dir ein abschließendes Gespräch wünscht, dann wird es nötig sein, dass du dich mit demjenigen in Verbindung setzt, d.h. du müsstest vor Ort auftauchen.

Wenn du wieder damit anfangen willst, kannst du dort ja wieder auftauchen, deine Übungen machen und abschließend klären und dich entschuldigen.

Erwachsene Menschen nehmen eine Entschuldigung an und somit hat sich das Thema erledigt (bei banalen Dingen).
Es ist niemals ein Fehler passiert.

Abschlussfragen:
Was hindert dich dort wieder aufzutauchen außer das du gefragt wirst: wo warst du denn so lange?
Was könntest du in diesem Gedankenspiel alles als Antworten geben? Egal wie banal sie sind.
Wie denkst du wird dein gegenüber reagieren?
 

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