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Liebeskummer - Polizeieinsatz - Vorladung

Rennradqueen

Neues Mitglied
Hey,
meine Güte - wie soll ich anfangen? Ich hatte mich mit meiner damaligen Bekanntschaft gestritten bzw. sie war schon am Ende - wir hatten eines Abends telefoniert - ich war deutlich betrunken und habe den Satz geäußert, dass ich mich auf die Gleise lege. Ja, ich weiß, sowas sagt man nicht leichtfertig - ich schien mir nicht anders zu helfen - wollte Aufmerksamkeit. Nun gut, der besagte Herr am Telefon hat daraufhin die Polizei verständigt und sie kamen prompt bei mir vorbei und wollten sehen, ob es mir gut geht. Ich ließ sie natürlich nicht in meine Wohnung - habe immer wieder betont, es ginge mir gut und ich möchte keinen Stress haben. Sie haben immer weiter gebohrt. Daraufhin wollten sie mich ärztlich untersuchen .. und mir wurde es langsam zu bunt. Und daraufhin hab ich alles verweigert und sogar die Polizisten wohl weggestoßen?! Ich weiß es nicht genau ...auf jeden Fall - lag ich im nächsten Moment auf dem Boden - und bekam Handschellen an. Daraufhin habe ich mich gewehrt - merkte aber schnell, dass dies nichts brachte. Ich durfte wieder aufstehen, behielt aber die Handschellen an.. bis wir dann auf den zweiten Amtsarzt gewartet haben ... Denn sie wollten mich tatsächlich einweisen!! - Dann kam endlich der besagte Amtsarzt - ich habe die Situation noch einmal geschildert und sie gingen alle davon ... Es war zu Ende.
Dachte ich. Bis ich nun diese Woche einen Brief in meinem Briefkasten gefunden hatte. Oha ..eine Vorladung als Beschuldigte - Tätlicher Angriff eines Vollstreckungsbeamten...bitte was????? Was soll das????? Daraufhin habe ich einen Anwalt eingeschaltet..der jetzt Alteneinsicht fordert und darum bittet das Schreiben direkt an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten.... Jetzt muss ich abwarten. Aber es ist die Hölle. Ich bin so betäubt.... Ich kann nichts machen - an nichts anderes mehr denken.... Hilfe!!!!
 
Ich denke auch, man sollte Suizidankündigungen ernst nehmen und wirksame Hilfe anfordern. Tot ist man nur einmal, dann lieber (sorry, Rennradqueen) einmal unnötigen Stress.

Wegen der Vorladung: Einfach ganz sachlich bleiben und ehrlich eingestehen, dass du einen Fehler gemacht hattest. Und die Strafe akzeptieren. Du hättest auch tot sein können.
 
Du wirst für die Tätlichkeit zur Rechenschaft gezogen. Außer deinem Anwalt wird dir dazu hier niemand helfen können. Das ist auch richtig, denn du bist vermutlich erwachsen und dann eben auch für die Konsequenzen deines Handelns verantwortlich. Da würde ich eher mal kleine Brötchen backen... ganz kleine.. Einsicht zeigen und Reue.

Vielleicht kann man dir hier aber bzgl. anderer Probleme helfen - ohne Grund wirst du die Suizidabsicht ja kaum geäußert haben. Magst du dazu etwas erzählen?
 
@Marisol ich würde es nicht ganz so als kostbare Lektion sehen, weil ich mir denke, in dem Moment, @Rennradqueen, hast du das nicht einfach leichtfertig ausgesprochen. Es ist gut, dass es ein System gibt, das reagiert, aber ja, du musst jetzt natürlich mit Konsequenzen leben, so ist es nun mal. Und ja er hat alles richtig gemacht.
 
Tja, so ist dass wenn man mit leeren Drohungen das Gegenüber zwingen will, Verantwortung zu übernehmen und persönlich vorbei zu kommen um sich davon zu überzeugen, dass du dir nichts antust..... Denn das war ja scheinbar die Idee dahinter, dass du ihn angerufen hast und diese unsägliche Drohung ausgesprochen hast.

Er hat absolut professionell reagiert, sich nicht in die Pflicht nehmen lassen, sondern die empfohlene Informationskette angestoßen und sich selbst raus gehalten.

Du hättest einfach den Polizisten im Einsatz freundlich öffnen können, dich verwundert zeigen und von einem Missverständnis sprechen können. Du hättest zwar Liebeskummer und versucht, nochmals ins Gespräch mit dem Ex zu kommen, aber würdest keine Gedanken hegen, dir etwas anzutun. Das hätte der Ex im Eifer des Gefechts wohl falsch interpretiert und es täte dir leid, daß sie sich umsonst auf den Weg gemacht hätten, bedankst dich jedoch für die Aufmerksamkeit.

Auf Polizisten loszugehen, die nur ihren Job machen, zeigt ganz schlechten Stil und wie aggressiv du bist. Es ist absolut richtig, dass dieses Verhalten nun ein Verfahren nach sich zieht. Ein Anti-Aggressionstraining sollte das Mindeste sein, was dir aufgebrummt wird. Dein Verhalten gegenüber diesen Menschen in Ausübung ihrer Pflicht, ist unentschuldbar.
 
Ja leider ist das so, du warst betrunken und hast den Polizisten weggestossen und das zählt als Angriff. Im nüchternen Zustand hättest du das sicher nicht gemacht.
Auch wenn das mit den Handschellen brutal klingt, ich verstehe das.
Woher soll die Polizei denn wissen, wie du tickst und ob du nicht gewalttätig wirst.
Dein bekannter hat das schon richtig gemacht, ich würde auch die Polizei rufen, wenn mir jemand Suizidabsichten äussert. Lieber einmal zuviel als einmal zuwenig.
 

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