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Lieber FSJ oder BFD und wo bewerben ?

Träumelinchen

Aktives Mitglied
Habe gerade mein Abi gemacht und will jetzt erstmal ein Jahr ein FSJ oder BFD machen. Hat da jemand Erfahrungen, was die Vor- und Nachteile von Beidem sind ? Ich weiß, dass es jetzt etwas kurzfristig ist, aber hatte auf meine FÖJ-Bewerbungen leider nur Absagen gekriegt, sodaß ich imm noch am Suchen bin. Irgendwelche Tipps ?
 
Da gibt es viele Portale, zB. das hier oder dies. Und für den BfD das Aber Du bist etwas spät dran. Einfach suchen. Es gibt so viele Stellen. Meine Tochter macht gerade ihr FSJ in einer Musikschule. Es gibt viele Stellen, mit denen man erst nicht rechnet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Idee ist doch super. Wo hast du dich denn schon so alles beworben? Ich kenne einige Freunde meiner Kinder, die das auch gemacht haben, u.a. im Nationalpark Wattenmeer/Cuxhaven.
Hast du es da mal versucht? Die suchen eigentlich immer Leute.
 
Vielleicht noch eine Anmerkung: wenn möglich, suche Dir eine Stelle, die wirklich zu Dir passt und wofür Du stehst. Der Job meiner Tochter besteht aus "niederen Arbeiten" und das ist so oft nervige Zeitverschwendung, denn sie hat keinerlei Einfluss darauf und wird an manchen Tagen z.B. mehrfach zur Post geschickt. Sie lernt, wie man es nicht machen sollte und dafür ein Jahr auf den Kopf zu hauen, ist echt schade.
 
Die Idee ist doch super. Wo hast du dich denn schon so alles beworben? Ich kenne einige Freunde meiner Kinder, die das auch gemacht haben, u.a. im Nationalpark Wattenmeer/Cuxhaven.
Hast du es da mal versucht? Die suchen eigentlich immer Leute.
Ich habe mich bei ein paar Stellen für ein FÖJ beworben, aber wie gesagt nur Ablehnungen bekommen. Wollen anscheinend sehr viele machen, obwohl es nicht so viele Stellen gibt. Ich möchte möglichst was machen, was mit Menschen zu tun hat. Also weiß nicht, ob das bei der Sache mit dem Wattenmeer so wäre. Aber danke für den Tipp !
 
Vielleicht noch eine Anmerkung: wenn möglich, suche Dir eine Stelle, die wirklich zu Dir passt und wofür Du stehst. Der Job meiner Tochter besteht aus "niederen Arbeiten" und das ist so oft nervige Zeitverschwendung, denn sie hat keinerlei Einfluss darauf und wird an manchen Tagen z.B. mehrfach zur Post geschickt. Sie lernt, wie man es nicht machen sollte und dafür ein Jahr auf den Kopf zu hauen, ist echt schade.
Ja. Sowas wäre wirklich nicht toll.
 
Meiner Meinung nach ist das eine so eine Zeitverschwendung wie das andere. Mit einem Minijob verdienst du mehr (538€ vs. 438€), bei deutlich weniger Arbeitszeit (10 Stunden vs. 40). Überleg mal, was du in den 30x52=1560 Stunden für dich selbst tun kannst. Das reicht beispielsweise durchschnittlich aus um zwei Fremdsprachen bis zum Niveau C1 zu lernen.

Sowohl FSJ als auch FÖJ und BFD setzen auf die Naivität junger Menschen die glauben, damit etwas Gutes zu tun. In Wahrheit geht es nur darum Personalkosten zu drücken. Arbeitszeit ist vor allem Lebenszeit, die solltest du nicht einfach verschenken. Selbst wenn du freiwillige Arbeit leisten willst, dann nimm trotzdem den Minijob und arbeite die 30 Stunden irgendwo ehrenamtlich. Dann hast du immer noch mehr Geld als beim FSJ etc.

Insofern
Vorteile für dich: keine
Vorteile für die Organisation: gespartes Geld für die Eigentümer

Nachteile für dich: Verlust von Lebenszeit ohne Gegenwert
Nachteile für die Organisation: keine
 
Insofern
Vorteile für dich: keine
Nachteile für dich: Verlust von Lebenszeit ohne Gegenwert

Es gibt junge Menschen, die keinen Ausbildungsplatz bekommen haben. Und um nicht sinnlos zu Hause rum zu oxydieren, möchten sie sich lieber irgendwo sinnvoll einsetzen.
Es gibt junge Menschen, die noch nicht wissen wie ihre zukünftige Berufswünsche/Interessen sind und nutzen ein FSJ oder BFD um in der Zeit sich weiter zu entwickeln, raus zu finden was will ich.
Und dann gibt es junge Leute, die wollen sich grundsätzlich sozial einsetzen, und nutzen die Möglichkeiten von FSJ und BFD

Einer mein Jungs war beim Roten Kreuz, einer bei der Diakonie, einer in Afrika, ich in einem Haus für geistig und körperlich behinderte Kinder.

Keiner von uns käme auf die Idee zu sagen, es sei sinnos und nachteilig gewesen.
 
Insofern
Vorteile für dich: keine
Vorteile für die Organisation: gespartes Geld für die Eigentümer

Nachteile für dich: Verlust von Lebenszeit ohne Gegenwert
Nachteile für die Organisation: keine

Das stimmt natürlich nicht zwangsläufig und kommt stark auf die Organisation an. Ich betreue manchmal bis zu 3 FSJler im politischen Bereich und wir werden selbsredend jährlich geprüft. Davon abgesehen nutzt nicht jede Orga automatisch FSJler als billige Arbeitskräfte aus, im Gegenteil. Ich kann durchaus behaupten, dass unsere FSJler eine super Zeit bei uns haben.

@Träumelinchen wenn du dich mit einem FSJ im politischen Bereich anfreunden kannst, da gibt es immer mehr Stellen als Bewerber und man macht in den Seminaren ganz spannende Sachen, wie das EU-Parlament, den Bundestag, Medienhäuser und Abgeordnete zu besuchen. Je nach Stelle macht man vielleicht nicht so viel mit Menschen. Wenn dir das wichtig ist, müsstest du dir die Anbieter genau anschauen. Auch FSJs im kulturellen Bereich gibt es, vielleicht auch eine Option?
Lass ansonsten vielleicht deine Bewerbungsunterlagen nochmal gegenchecken. Für dieses Jahr sind die Bewerbungsfristen allerdings größtenteils schon verstrichen. Es gibt aber immer ein wenig Spielraum, wenn du doch noch eine Stelle findest, könntest du vermutlich auch im September anfangen.
 

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