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Liebe auf unbestimmte Zeit

  • Starter*in Starter*in désolée
  • Datum Start Datum Start
D

désolée

Gast
Hallo.

Ich bin seit einem Jahr überglücklich vergeben. Mein Freund hat Mukovizidose. Er war von Anfang an ehrlich zu mir und hat mir von seiner Krankheit erzählt. Er meinte auch, dass er es verstehen würde, wenn ich nicht damit klar käme. Aber ich habe mir das einfacherer vorgestellt, zumal mein Bruder an einer Niereninzuffisenz leidet.

Abends habe ich mich im Internet genauer über diese unheilbare Krankheit informiert und ich bekam es mit der Angst zu tun. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wenn man einen Menschen liebt, liebt man ihn so wie er ist; mit seinen positiven sowie negativen Charakterzügen und seiner Krankheit. Ich habe sehr viel Respekt, wie er mit alledem umgeht.

Mittlerweile redet er gar nicht mehr mit mir darüber. Wenn ich ihn frage, wie es ihm geht sagt er gut. Wenn er aus dem Krankenhaus, nach einer Routineuntersuchung, zurück kommt, und ich ihn frage, was die Ärzte meinen sagt er mir auch nichts. Obwohl er weiß, dass ich ihn bei allem unterstützen werde!

Er hat sehr viel abgenommen, nach fast jeder Mahlzeit erbricht er wieder, durch den Hustreitz. Er hat immer Gummibärchen gegessen und ab und zu mal einen über den Durst getrunken.

Letzte Woche war er wieder zur Kontrolle im KH und war abends sehr verändert wollte mir aber wiedermal nichts erzählen. Am darauffolgenden Tag gingen wir mit paar Freunden raus und ich bestellte ihm ein Bier. Ich brachte ihm es und er schüttete es wütend aus und rannte raus. Ich wollte ihm hinterher gehen, jjedoch hielt mich sein bester Freund zurück. Er bat mich um ein Gespräch. Anscheinend hatte mein Freund mit ihm geredet. Denn dieser erzählte mir, dass mein Freund stärkere Medikamente verschrieben bekommen hatte und deswegen kein Alkohol mehr trinken dürfte. Außerdem sind seine Werte was den Zucker betrifft, grenzwertig sind. Das heißt, dass er kurz vor Diabetis steht.

Ich habe Angst um ihn und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich will mit ihm nicht darüber reden, da ich für ihn stark sein will. Ich will ihm helfen und ihn unterstützen. Ich will soviel Zeit wie möglich mit ihm verbringen, er bedeutet mir so viel und keiner von uns beiden weiß, wieviel Zeit uns rsp ihm noch gegeben ist.

ps. Ich bin 20 und er ist 23.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal meinen Respekt daß du trotz seiner Krankheit bei ihm geblieben bist, da hätten einige sicher schon das Weite gesucht. Finde ich toll daß du ihn weiterhin unterstützen und für ihn da sein willst.
Auch verständlich daß er nach der Medikamentenerhöhen sauer, wütend, traurig ist, wahrscheinlich alle Gefühlslagen auf einmal und selber grad selbst nicht weiß was er fühlen und wie er sich verhalten soll.
Er will die negativen Gefühle von dir fernhalten, aber das geht nunmal leider nicht. Er muss mit dir über seine Krankheit und seine Ängste sprechen, sonst schliesst er dich aus seinem Leben aus und ihr lebt nicht miteinander , sondern nebeneinander her. Du musst auch nicht immer stark sein sondern darfst ihm ruhig auch mal zeigen daß du Angst um ihn hast und es dürfen auch mal ein paar Tränen fliessen- sowas kann auch zusammenschweissen. Steh einfach an seiner Seite, damit ist ihm schon viel geholfen,. Er muss deine Hilfe und Nähe allerdings auch annehmen
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Timmymama:
Ich finde es traurig, dass manche Leute Menschen aufgrund ihrer Krankheit verurteilen. Seine Krankheit ist nicht ansteckend und schränkt sein rsp unser Leben auch nicht wirklich ein. Die Therapien sind zwar sehr zeitintensiv, aber es gibt nur wenige Dinge, die er nicht machen kann.

Indem er versucht, seine negativen Gefühle von mir fernzuhalten, macht er mir nur noch mehr Angst. Ich habe ihm so oft gesagt, dass ich für ihn da bin und dass seine Krankheit samt Konsquenzen für mich überhaupt kein Grund darstelllt, einen Schlussstrich unter unsere gemeinsame Zeit zu ziehen. Nach diesen Worten meinte er nur, ich solle mir das Geschnulze sparen....
 
Ich denke er hat totale Angst doch mal von dir verlassen zu werden und baut deshalb ne Mauer um sich auf. Zeig und sag ihm wie sehr dich sein Verhalten verletzt und daß er so einen Keil zwischen euch schiebt- es ist nicht seine Krankheit die eine Gefahr für eure Beziehung bedeutet, sondern sein Verhalten
HAt er vor dir schonmal seine Ängste und seine Wut gezeigt, oder macht er alles mit sich alleine aus ? Du kannst einen MEnschen leider nicht zwingen sich dir zu öffen, entweder es kommt von ihm aus... oder leider nicht.

ICh wünsch dir viel Glück daß du bald mal zu ihm durchdringst
 

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