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Letzter Wille.....

Vermisst

Aktives Mitglied
Ich komme damit nicht klar....
Der letzte Wille einer alten Dame war, dass ich
sie in der Erinnerung halten soll, wie sie vor ihrem Tode noch war...
das bed., dass sie möchte, dass ich nicht bei ihrer Beerdigung anwesend
bin.
Das macht mich sehr traurig.
Leider erfuhr ich erst davon, als sie nun verstorben war....
Was ist, wenn das nicht die Wahrheit ist und das nur einer
der Angehörigen möchte, dass ich nicht anwesend bin??
Angeblich möchte sie nur ihren Sohn und die Geschwister ihres verstorb.
Mannes bei der Beerdigung.
Aber ich gehe doch auch in die Beerdig. damit ich Angehörige trösten
kann, oder wie seht ihr das?
Ich komme mit diesem letzten Willen, wenn es denn so war, echt nicht klar....
Mir wurde gesagt, ich könnte ja in den Ferien mit meinem Kind kommen und
Abschied nehmen....aber das ist doch nicht dasselbe, als wenn ich
zur Beerdigung käme...:wein:
Was denkt ihr?
Soll ich den letzten Willen respektieren?
Warum hat jemand, den man sehr mochte einen solchen Willen?
Ich würde niemals Jemanden verbieten auf meine Beerdig. zu gehen...
Ich weiß, als ihr Ehemann verstarb, bat sie mich auch, erst Wochen später zu
kommen....Mein Sohn kam damals nur sehr schwer damit klar, dass er ihren Mann
nicht mehr sehen durfte....Am liebsten hätte er ihn wieder
ausgebuddelt...
 
Ist ein Enkelkind kein Angehöriger?
Es werden 8 Personen erwartet...
Was, wenn Nachbarn etc. auch auf die Beerdigung gehen, weil
sie erfuhren, wann und wo sie beerdigt wird?
Schicken die Leute dann die Nachbarn nach Hause?
Sorry, so etwas hab ich das erste Mal überhaupt erst 2005 erlebt, als ihr Mann verstarb..
Da waren wir dann ein paar Wochen später dort...
Mein Sohn hat bis heute nicht verstanden, warum er damals nicht
auf die Beerdig. durfte....wie oben schon beschrieben, am liebsten hätte
er Opa wieder ausgebuddelt...
 
Hallo Vermisst,

ich vermute, es geht um deine Ex-Schwiegermutter.
Vielleicht geht es der Familie oder ging es ihr weniger darum, dass der Enkel an der Beerdigung teilnimmt, sondern eher um deine Person, weil du halt nicht mehr mit dem Vater deines Sohnes zusammen bist.

Und vielleicht wollte die Ex-Schwiegermutter peinliche oder unangenehme Situationen an ihrem Grab vermeiden?

Für deinen Sohn ist das natürlich richtig blöd. 😱 Er kann ja rein gar nichts für das familiäre Desaster.

Lebten die Schwiegereltern im gleichen Ort wie du mit Sohn, oder ist die Entfernung größer?

LG Sisandra
 
Na ja mein Kind stammt aus einer Vergewalt. (Der KV ist ein guter Bekannter damals gewesen)
Die Oma wusste davon nix und ging davon aus, dass wir mal ein Paar waren und sie nix mit bekommen hat...😉
Ich denke eher, dass der KV es eben nicht möchte, dass wir dort erscheinen....
Denn es steht ja immer noch die Vergewa. im Raum...
Ich habe zugelassen, dass das Kind und der KV eben trotz der Geschichte Umgang haben, denn ich habe mich mit mein Kind etwas überfordert gefühlt...
Ich habe auch die Vergewa. versucht zu verdrängen, denn ich wollte nicht wahrhaben, dass es schon wieder passiert ist....und gerade von einem, der mir gestanden hat, dass
er sich in mich verliebt hat.🙄
Ich muss diesen Typen nicht sehen, aber mein Sohn hat die Oma geliebt....
Wir hatten viel mehr mit der Oma und Opa zu tun als mit dem leibl. Vater...die Oma
hat sich mehr Gedanken gemacht als der KV....mein Kind hat regelm. mit ihr telefoniert und sie haben auch am Telefon gespielt und so...ich fand es einfach schön, wie die Beiden
sich verstanden...Opa war auch ein lieber Mensch...hat mir sogar das Umzugsauto bezahlt etc....
Die Oma würde sich im Grab umdrehen, wenn die wüsste was damals wirklich war....

Stressfreier für mich ist tats. wenn ich in den Ferien alleine/mit mein Kind ans Grab fahre und mich verabschiede...aber mein Kind tut mir sehr leid....ich weiß, wie er unter der Situat. gelitten hat
als der Opa verstarb und er ihn nicht mehr sehen durfte...und eben nicht zur Beerdigung durfte....
 
Der letzte Wille eines Verstorbenen ist immer zu respektieren, auch dann wenn es uns schwer fällt.
Wenn wir sterben erwarten wir dieses auch,jeder.
 
Hallo Vermisst,

noch ein Gedanke....

Nach dem was du schilderst, ist es wahrscheinlich wirklich keine gute Idee, wenn der KV und du sich bei der Beerdigung über den Weg laufen würden.

Dein Sohn aber, der ja sehr um seine Oma trauert braucht dich, wenn er an ihr Grab tritt. Deshalb ist es vielleicht wirklich besser auch für dich, wenn ihr zu einem Zeitpunkt Abschied nehmt, wenn die ander Verwandtschaft nicht dabei ist.

Dir und deinem Sohn viel Kraft dafür.

Alles Gute
Sisandra
 
Ich habe nun erfahren, dass alle dort waren nur wir haben uns
an den letzten Willen gehalten....
Alle die nicht dorthin gehen sollten, waren nachher eben nicht
beim Brunch aber wie gesagt, es hat sich keiner nehmen lassen,
bei der Beerdigung anwesend zu sein.
Wollte euch das nur mal berichten...
Habe meinem Kind versprochen, dass wir gemeinsam uns von
Oma verabschieden werden und ich Blumen mitnehmen werde...
Mein Kind war von der Nachricht allg. sehr traurig...
was ja sehr verständlich ist....
 
Ich finde es gut, dass du den Willen der alten Dame respektiert hast.
Verabschieden kann man sich auch anders.

Kinder sind nicht scharf auf Beerdigungen. Du hast deinem Sohn sicher nichts genommen.
 

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