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Letzte Arbeitstage wie angehen? Sich krank melden ?

Abenteurer

Mitglied
Hallo zusammen,

ich habe in wenigen Wochen meine letzten Arbeitstage und ich grübel schon die ganze Zeit darüber wie ich meine letzten Arbeitstage angehen soll.

Ich werde wahrscheinlich vorzeitig "gehen müssen", da ich mein Studium aufnehmen werde. Wenn es online abgehalten wird, könnte ich theoretisch weiter arbeiten.
Wie würdet Ihr vorgehen?

Meine Chefin ist zugegebenermaßen nicht die netteste ... sie tut als würde Sie auf meiner Seite sein, dabei ist sie auf Seiten des Unternehmens.
Als ich ihr sagte, dass ich kündige meinte sie "Ah, dann kannst Du ja noch den und den Dienst noch machen". Also, sie hält mich für dumm - ahnt wahrscheinlich, dass ich krank machen möchte und schlag deshalb die Dienste vor.
Vor Wochen meinte Sie zudem, dass ich nicht besser als eine 3 im Arbeitszeugnis erwarten kann.

Ich bin ratlos. Mit den Kollegen habe ich sonst ein akzeptables Klima. Man versteht sich zwar einigermaßen aber wirklich dicke bin ich da nur mit einer Person.

Wie würdet Ihr agieren? Wie seid Ihr in den letzten Tagen vorgegangen? Was hat sich bewährt?
Zudem stecke ich noch ehrlich gesagt mitten im Umzug. Ich wollte noch abwarten was aus meinem Studiumbeginn wird. Online oder Präsenz und dann entscheiden.

Was rät Ihr mir ?

VG,
A.
 
Hallo zusammen,

ich habe in wenigen Wochen meine letzten Arbeitstage und ich grübel schon die ganze Zeit darüber wie ich meine letzten Arbeitstage angehen soll.

Ich werde wahrscheinlich vorzeitig "gehen müssen", da ich mein Studium aufnehmen werde. Wenn es online abgehalten wird, könnte ich theoretisch weiter arbeiten.
Wie würdet Ihr vorgehen?

Meine Chefin ist zugegebenermaßen nicht die netteste ... sie tut als würde Sie auf meiner Seite sein, dabei ist sie auf Seiten des Unternehmens.
Als ich ihr sagte, dass ich kündige meinte sie "Ah, dann kannst Du ja noch den und den Dienst noch machen". Also, sie hält mich für dumm - ahnt wahrscheinlich, dass ich krank machen möchte und schlag deshalb die Dienste vor.
Vor Wochen meinte Sie zudem, dass ich nicht besser als eine 3 im Arbeitszeugnis erwarten kann.

Ich bin ratlos. Mit den Kollegen habe ich sonst ein akzeptables Klima. Man versteht sich zwar einigermaßen aber wirklich dicke bin ich da nur mit einer Person.

Wie würdet Ihr agieren? Wie seid Ihr in den letzten Tagen vorgegangen? Was hat sich bewährt?
Zudem stecke ich noch ehrlich gesagt mitten im Umzug. Ich wollte noch abwarten was aus meinem Studiumbeginn wird. Online oder Präsenz und dann entscheiden.

Was rät Ihr mir ?


Hast du bereits gekündigt? Ich kann nicht nachvollziehen, warum du einfach blau machen willst, beziehungsweise krankfeiern. Arbeite da bis zum Ende, verabschiede dich und geh mit Anstand da raus.

Die Chefin ist dem Unternehmen Rechenschaft schuldig. Sie hält dich nicht für dumm, die möchte dich eben noch für die Dienste einsetzen, während doch noch da bist. Deine Arbeitsleistung wird nicht überragend gewesen sein, wenn du eine 3 im Arbeitszeugnis bekommen wirst. Deine Motivation und dein Ehrgeiz gehen ja auch gegen Null.

Ich weiß ja nicht, was du nach deinem Studium von der Arbeitswelt erwartest oder was du für überzogene Ansprüche du hast. Du wirst für deine Arbeit bezahlt und hast da auch anzutreten.
 
Also, sie hält mich für dumm - ahnt wahrscheinlich, dass ich krank machen möchte und schlag deshalb die Dienste vor.
Vor Wochen meinte Sie zudem, dass ich nicht besser als eine 3 im Arbeitszeugnis erwarten kann.
Etwas Besseres würde ich dir bei der Arbeitseinstellung auch nicht geben. "Krank machen" auf Kosten der Kollegen, die deine Arbeit dann miterledigen müssen - auf deine Faulheit und unsoziale Einstellung brauchst du wahrhaftig nicht stolz zu sein. Solange der Arbeitsvertrag noch läuft, bist du verpflichtet, die Arbeit auch zu erledigen. Schließlich wirst du dafür bezahlt. Schon mal was davon gehört, dass Verträge einzuhalten sind?

Auf meinen Rat, wie du deinen Arbeitgeber noch besser bescheißen kannst, wirst du hier verzichten müssen.
 
Die Entscheidung obliegt dir, werten möchte ich das auch nicht, allerdings solltest du dir Gedanken über Konsequenzen und Schlüsse aus beiden Möglichkeiten machen.

1. Du machst krank:
- Je nach Krankheitsbild musst du zuhause bleiben, um nicht noch etwas zu riskieren
- Du hast ein paar Tage frei und "für dich"
- Zeit Übergangsaufgaben zu erledigen, wie z.B. Umzug, Studienbeginn etc.
- etc...

2. Du ziehst durch
- Du sorgst evtl. für eine positive Überraschung bei deiner Chefin -> vllt besseres Zeugnis
- Du schulst deinen Charakter auch eine unangenehme Aufgabe abzuschließen
- Du hast einen gemeinsamen Abschied mit den Kollegen
- Kein schlechtes Gewissen in Zukunft, wenn man sich zufällig trifft
- etc...

Ich persönlich kann mich moralisch nicht erheben. Vor 10 Jahren hätte ich wohl Option 1 gewählt, heute Option 2, hat einfach auch mit Weiterentwicklung zu tun. Ich kann heutzutage auch unangenehme Aufgaben erledigen und mit einem positiven Gefühl abschließen statt mich zu drücken, was ich persönlich als gute Eigenschaft wahrnehme.
 
Wenn du eine Firma hättest, Chef wärst, würdest du natürlich nur auf Seiten der Angestellten stehen, wie edel!
Den Einstieg ins Berufsleben mit solchen Aktionen zu beginnen, nicht gut.
Eine vermeintliche Kleinigkeit, die in einem einzigen Moment zu einer großen Sache werden kann, in der Zukunft.
Was studierst du?
Treffen sich drei Studenten und streiten sich, wer wohl der Faulste von ihnen sei!
Sagt der Erste: "Ich bin gestern durch Frankfurt gelaufen, da lag ein Hundert-Euro-Schein vor mir und ich war zu faul ihn aufzuheben."
Sagt der zweite: "Ich hab letzte Woche im Preisausschreiben einen 7er BMW gewonnen und war zu faul ihn abzuholen!"
Lacht der Dritte nur und sagt: "Ich war gestern im Kino und habe zwei Stunden lang nur geschrien."
Die Anderen: "Was ist daran denn faul?" "
Ich hab mir beim Hinsetzen die Eier im Klappstuhl eingeklemmt und war zu faul aufzustehen."
 

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