G
Gast
Gast
Vorab:
Von mir gewählter Weg ist Feige! Na und? Es ist der letzte, der für mich noch übrig ist.
An meine Eltern:
Es tut mir leid!! Aber Leere finde ich besser als ständiges Leiden. Ihr tragt keine Schuld! Sehr bewusst habe ich euch nie erzählt, wie es mir geht! das ist der Vorteil, dass man am anderen Ende des Landes wohnt, man muss nur ein paar Mal im Jahr so tun, als wäre man glücklich um dann, wenn man wieder alleine zu Hause ist, die Maske absetzen.. Ich wollte nie, dass ihr euch Sorgen macht oder enttäuscht von mir seid! Ihr hättet mir nicht helfen können. Ich helfe mir nun selbst.
An meine Schwester:
danke für dein Bemühen, mir andere Wege zu zeigen. Diese Wege wären aber nicht mein Charakter gewesen. Ich möchte mich nicht verstellen, verbiegen, verdrehen um eventuell glücklicher zu sein und Lebensmut zu finden. Ich habe viel versucht und bin IMMER gescheitert. Manche nennen es Weiterentwicklung, ich nenne es: Ich bin wie ich bin, ich dachte gut zu sein. Aber damit kam ich nicht weiter. Mich in einen anderen Menschen zu verwandeln? Damit hätte ich mich sowieso aufgegeben. Mit fast 34 Jahren kann man da nicht mehr derart viel bewegen, dass man seine Erfahrungen vergisst, anders handelt, ohne sich einzugestehen: So, wie ich bin, habe ich versagt.
An XY:
Du warst die gefühlt 100ste, die ich liebte, die meine Gefühle nicht erwiederte und mir anbot, Freunde zu sein. In meiner endlosen Dummheit ging ich mal wieder darauf ein. Ich war mir der Konsequenzen bewusst, aber die Hoffnung ist ein listiges Ding. Ich möchte nicht bestreiten, dass ich viele schöne Momente in fast 5 Jahren mit dir erlebt habe. Aber mindestens genauso viele Momente leitete ich tiefe Qualen, wollte dich nicht verletzten, mich nicht entfernen, dir trotzdem zur Seite stehen und habe gehofft, irgendwann mit dem Laufpass leben zu können und drüber zu stehen. Nunja, gescheitert...wie so oft vorher schon. Meine Schuld, ich hätte nie erwartet, dass du mir meine Entscheidungen abnimmst. Ich habe ja auch dir anscheinend sehr gut vorgemacht damit klarzukommen, dass ich deine Anlaufstelle für Probleme und Sorgen bin, zurückzutreten bin bei jeder Beziehung, die du eingegangen bist, um dir mit Rat oder Tat zur Seite zu stehen, obwohl es mich innerlich zerfraß, Andere das bekommen zu sehen, was ich selbst immer wollte.
Einer deiner Gründe, die du mir nanntest waren 150 Kilometer, die dir zu weit waren, eine zu große Entfernung um eine Liebesbeziehung zu führen. Und nun darf ich mich hinten anstellen, werde ignoriert, vernachlässigt für jemanden, den du ein paar Wochen flüchtig kennst und der 400 km weit entfernt lebt?
Ständig sehe ich mit an, wie du anderen das gibst, was ich mir jahrelang wünschte, es dir gönnte, mich dabei aber immer hinten anstellen musste. Denn Freunde tun das so.. Na okay!
Ich habe die Nase voll davon. Von Allem! Freunde? Wozu? Enttäuschen einen eh immer. Beziehungen? Wenn man nach spätestens 12 Wochen mit dem Satz "ich habe nur noch freundschaftliche Gefühle für dich" abserviert wird, ist das sicher sehr bestätigend. Irgendwas mache ich falsch. Ich weiß nur nicht, was. Nungut, ich finde die Gründe nicht, sie werden mir nicht genannt.. Auch gut.. Ich scheine überflüssig für die Welt zu sein (mit Ausnahme der Familie, die ich sehr um Entschuldigung bitte). Ich sehe keine Alternative mehr. Keine, die mich verändert. Denn eigentlich mochte ich mich. Aber wenn dies sonst niemand tut, außer sie sind genetisch dazu veranlagt, was soll ich dann noch hier? Mich weiter quälen bis ich 90 bin und alleine am Fenster sitze um die Falschparker zu beschimpfen? NEIN! Einduetig NEIN!
Ich gebe auf. Leben 1 - Ich 0.. ich möchte nicht einsam mein Leben verbringen, ständig enttäuscht werden, obwohl ich immer nur gutes tun wollte, mich dafür hinten anstellte, sehr oft, viel zu oft, ein Mal zu viel..
Von mir gewählter Weg ist Feige! Na und? Es ist der letzte, der für mich noch übrig ist.
An meine Eltern:
Es tut mir leid!! Aber Leere finde ich besser als ständiges Leiden. Ihr tragt keine Schuld! Sehr bewusst habe ich euch nie erzählt, wie es mir geht! das ist der Vorteil, dass man am anderen Ende des Landes wohnt, man muss nur ein paar Mal im Jahr so tun, als wäre man glücklich um dann, wenn man wieder alleine zu Hause ist, die Maske absetzen.. Ich wollte nie, dass ihr euch Sorgen macht oder enttäuscht von mir seid! Ihr hättet mir nicht helfen können. Ich helfe mir nun selbst.
An meine Schwester:
danke für dein Bemühen, mir andere Wege zu zeigen. Diese Wege wären aber nicht mein Charakter gewesen. Ich möchte mich nicht verstellen, verbiegen, verdrehen um eventuell glücklicher zu sein und Lebensmut zu finden. Ich habe viel versucht und bin IMMER gescheitert. Manche nennen es Weiterentwicklung, ich nenne es: Ich bin wie ich bin, ich dachte gut zu sein. Aber damit kam ich nicht weiter. Mich in einen anderen Menschen zu verwandeln? Damit hätte ich mich sowieso aufgegeben. Mit fast 34 Jahren kann man da nicht mehr derart viel bewegen, dass man seine Erfahrungen vergisst, anders handelt, ohne sich einzugestehen: So, wie ich bin, habe ich versagt.
An XY:
Du warst die gefühlt 100ste, die ich liebte, die meine Gefühle nicht erwiederte und mir anbot, Freunde zu sein. In meiner endlosen Dummheit ging ich mal wieder darauf ein. Ich war mir der Konsequenzen bewusst, aber die Hoffnung ist ein listiges Ding. Ich möchte nicht bestreiten, dass ich viele schöne Momente in fast 5 Jahren mit dir erlebt habe. Aber mindestens genauso viele Momente leitete ich tiefe Qualen, wollte dich nicht verletzten, mich nicht entfernen, dir trotzdem zur Seite stehen und habe gehofft, irgendwann mit dem Laufpass leben zu können und drüber zu stehen. Nunja, gescheitert...wie so oft vorher schon. Meine Schuld, ich hätte nie erwartet, dass du mir meine Entscheidungen abnimmst. Ich habe ja auch dir anscheinend sehr gut vorgemacht damit klarzukommen, dass ich deine Anlaufstelle für Probleme und Sorgen bin, zurückzutreten bin bei jeder Beziehung, die du eingegangen bist, um dir mit Rat oder Tat zur Seite zu stehen, obwohl es mich innerlich zerfraß, Andere das bekommen zu sehen, was ich selbst immer wollte.
Einer deiner Gründe, die du mir nanntest waren 150 Kilometer, die dir zu weit waren, eine zu große Entfernung um eine Liebesbeziehung zu führen. Und nun darf ich mich hinten anstellen, werde ignoriert, vernachlässigt für jemanden, den du ein paar Wochen flüchtig kennst und der 400 km weit entfernt lebt?
Ständig sehe ich mit an, wie du anderen das gibst, was ich mir jahrelang wünschte, es dir gönnte, mich dabei aber immer hinten anstellen musste. Denn Freunde tun das so.. Na okay!
Ich habe die Nase voll davon. Von Allem! Freunde? Wozu? Enttäuschen einen eh immer. Beziehungen? Wenn man nach spätestens 12 Wochen mit dem Satz "ich habe nur noch freundschaftliche Gefühle für dich" abserviert wird, ist das sicher sehr bestätigend. Irgendwas mache ich falsch. Ich weiß nur nicht, was. Nungut, ich finde die Gründe nicht, sie werden mir nicht genannt.. Auch gut.. Ich scheine überflüssig für die Welt zu sein (mit Ausnahme der Familie, die ich sehr um Entschuldigung bitte). Ich sehe keine Alternative mehr. Keine, die mich verändert. Denn eigentlich mochte ich mich. Aber wenn dies sonst niemand tut, außer sie sind genetisch dazu veranlagt, was soll ich dann noch hier? Mich weiter quälen bis ich 90 bin und alleine am Fenster sitze um die Falschparker zu beschimpfen? NEIN! Einduetig NEIN!
Ich gebe auf. Leben 1 - Ich 0.. ich möchte nicht einsam mein Leben verbringen, ständig enttäuscht werden, obwohl ich immer nur gutes tun wollte, mich dafür hinten anstellte, sehr oft, viel zu oft, ein Mal zu viel..