Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kündigung nach 35 Jahren

Eine Abfindung steht doch ohnehin nur zur Debatte, wenn man dich loswerden wollte. Davon lese ich hier nichts. Da gibt es also auch nichts mitzunehmen, du müsstest wohl regulär kündigen und im neuen Job auch erst einmal die Probezeit überstehen. Wenn du aber so unglücklich bist in der aktuellen Position, könnte das dennoch eine Überlegung wert sein. Man verbringtviel Lebenszeit bei der Arbeit, da sollte es schon mindestens einigermaßen stimmen. Vielleicht wäre ja auch eine interne Bewerbung noch eine Option? Wie lange musst du denn insgesamt noch arbeiten?

Der attraktive neue Job ist sicherlich reizvoll; allerdings ist eine Jobbeschreibung auch erst mal nur ein Wort auf Papier. Hast du dich über den Arbeitgeber schon aufgeschlaut und weißt auch von den Arbeitsverhältnissen dort als da wären Betriebsklima, Führungskultur u.v.m.?

Das, was du von deinem aktuellen Arbeitgeber beschreibst, ist mittlerweile in vielen Unternehmen so. Bin seit >40 Jahren im Unternehmen und kann das sehr gut nachvollziehen, was du beschreibst. Nicht, dass du vom Regen in die Traufe kommst und dann tatsächlich wertvolle Ansprüche aufgegeben hast. Du kannst z.B. bei Kununu.de mal schauen, ob da etwas zum neuen Arbeitgeber steht.

Was die neue Aufgabe als Solche angeht wirstdu bestimmt klarkommen, wenn du Lust hast und lernwillig bist. Überall wird am Ende nur mit Wasser gekocht; man kann alles lernen und traut es dir ja offenbar zu. Wirst du eingearbeitet? Wo liegen deine Bedenken?
 
A

Anzeige

Re: Kündigung nach 35 Jahren
Die Frage ist ja, was Du für Vorteile hast in der Firma.
Altersabsicherung? Lange Kündigungsfrist? Aussicht auf Vorruhestand?
Auch das kann ein Argument sein zu bleiben, wenn die andere Firma das nicht hat.
In dem Fall kann man sich schon überlegen zu bleiben und sein Arbeitspensum auf ein Minimum herunterzufahren, weil man quasi eh nicht mehr kündbar ist.
 
Ich habe jetzt ein Angebot von einer Firma bekommen und könnte nochmal ganz von vorne anfangen. Ich habe da richtig Lust dazu, aber mit fällt es auch schwer nach so langer Zeit zu kündigen.
Verständlich.
Und natürlich ist das Gras auf der anderen Seite des Zaunes immer Grüner.
Wenn du im aktuellen Job unglücklich bist und ein alternatives Angebot hast, dann wird dir niemand die Entscheidung abnehmen können.
Ich kann dir auch nicht sagen was richtig ist.

Im anderen Job kann es auch "Ungleichheit" hinsichtlich Homeoffice oder Aufgabenverteilung geben und ganz sicher werden dir da auch irgendwann Prozesse ins Auge fallen, die dir nicht gefallen.
Einziger Unterschied.
Dort bist du nicht der "alte Hase" mit jahrzehntelangem Standing usw. sondern lediglich "der Neue", der wenn er zu frech wird, noch nicht mal die Probezeit überlebt.
Verdammt schwierige Situation.
Und vielleicht ein "Rollentausch" dessen emotionalen Impact du dir noch nicht mal im Ansatz vorstellen kannst.
Aus eigener Berufserfahrung weiß ich, dass es die "neuen" Kollegen usw. einen feuchten Dreck juckt, wieviel Jahre man vorher woanders die vermeintlich große Nummer war. Der Schuss geht oft sogar eher noch nach hinten los.

Wenn du tatsächlich über das von dir erwähnte "Wissen" verfügst, + 35 Jahre massive Berufserfahrung dann wird es woanders nicht nur wegen eines vielleicht anderen Computerprogrammes scheitern.
Wenn sowas für dich aber eine unüberwindbare Hürde ist (ich meine das nicht böse) dann bleib lieber da wo du bist und schau das du dich dort halbwegs arrangierst.

Solltest du tatsächlich das Jobangebot annehmen, dann würde ich da erstmal, zumindest solange ich in der Probezeit bin, absolut demütig auftreten. Auf keinen Fall den großen Zampano spielen.
 
Ich finde es kommt auf die Umstände an.
Wenn es nicht mehr so viele Jahre zu arbeiten sind, mit Aussicht auf Altersteilzeit, würde ich bleiben.
Abgesehen davon kann man sich ja durchaus mal anhören, was der andere AG zu sagen hat und dann auch Bedingungen stellen.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
Wintergewitter Fristlose Kündigung nach 3 Wochen Beruf 86
SchweigStillmeinHerz Bildungsgutschein Kündigung Gefühle Beruf 2
E Kündigung - Gesetzliche Frist Beruf 5

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben