The far side
Mitglied
Hi Leute.
Hat jemand von euch mal etwas ähnliches erlebt?
Also ich komme aus der Jugendhilfe, da dort standartmäßig das Kindergeld mit dem ALG2-Bezug den man als jugendlicher arbeitsloser Schulgänger bekommt mit verrechnet wird, gabs eine zeit lang kein Kindergeld.
Da ich mir natürlich zunächst keine Uni leisten kann, habe ich zusätzlich zum meinem Abschluss ein schulisches Praktikum gemacht, bzw. bin noch am Machen.
Wärend dieser 12 Monate steht mir Kindergeld zu.
Unangenehm war in dieser Geschichte für mich das meine Mutter zu der ich dann wieder Kontakt aufnehmen musste, einige Zettel zu unterschreiben hatte.
Ich lebe allein, daher ist mein Buget knapp berechnet. Um bei meinem Arbeitgeber konkurrenzfähiger zu sein habe ich meinen Lohn recht niedrig gehalten und voll und ganz aufs Kindergeld gesetzt.
Also gut. September letzten Jahres alle Unterlagen bei Ma fertig gemacht, eingereicht. Abzweigungsantrag gestellt.
Nie wieder was von gehört.
Zwei Monate später, mal angerufen, wie's denn so aussieht.
Keine Auskunft erhalten, da ich immernoch die höchste Auskunftssperre des Zeugenschutzes habe.
Also gut.
Perso gefaxt, Wiederaufhebungsantrag gefaxt, mit Briefen gerechnet.
Zwei Monate später wieder angerufen.
Es fehlten wohl noch einige Unterlagen über Nachweiß der Wohnung, ect.
Also alle erwähnten Nachweise gefaxt.
Nie wieder was von gehört.
Zwei Monate später mal wieder angerufen, wie's denn so aussieht.
Es fehlten wohl noch einige Unterlagen welche genau konnten mir nicht benannt werden.
Da es langsam knapp wurde mit meinem Geld und ich auf der letzten Reserve lief, nen Rundumschlag gefaxt.
Mein ganzes Leben, Ausbildungsvertrag, Einkommensnachweiß, Mietvertrag, ja sogar alle sonst gestellten Anträge inklusive zweiseitigem Anschreiben mit Erklärung der Situation in einem 24-seitigen Fax zur Kindergeldstelle geschickt.
Keine Reaktion.
Mal angerufen - Auskunft gekriegt, das der Antrag bearbeitet wird, zuständige Sachbearbeiterin würde mich in den kommenden zwei Wochen informieren. Telefonnummer hinterlassen, obwohl die eigentlich auf meinem Briefkopf steht. Egal.
Inzwischen hatte sich das Geld zur Notsituation entwickelt, also habe ich meine Bank veranlasst, fürs erste für die Kindergeldstelle in Vorkasse zu treten. Haben sie gerne, als Dispo-Kredit getarnt, gemacht.
Nach einem weiteren Monat kam tatsächlich ein Brief. Nicht an mich, sondern an meine Mutter.
Inhalt: Ihrem Sohn steht seit September 09 Kindergeld zu, und deswegen erhällt er es auf seinem Konto.
Klang gut, hab mich gefreut, nen Monat abgewartet. NICHTS.
Gestern hat mir meine Bank nun den den Kredit gekündigt. Da ich überkeine Barschaften mehr verfüge ist es nun unglaublich schwer an Geld zu kommen, geschweige denn noch irgentwas zu machen.
Heute morgen mal bei der Kindergeldstelle angerufen:
Ergebnis: Zuständiger Sachbearbeiter ruft mich in spätestens zwei Wochen zurück.
Ich bin einfach nur sauer und entäuscht von mir, das ich echt so dumm war mal wieder auf diesen Staat zu bauen und nun am Ende mit einem Haufen Schulden als dummer Idiot darstehe.
Ich habe keine Ahnung wie ich das jetzt deichseln soll.
Eine Anwältin hat sich den Fall mal angesehen, und ist bereit ihn zu übernehmen.
Warum wollen diese Leute das ich einen Prozess gegen Sie führe?
Das dauert ja nochmal...Den Lohn von nächstem Monat frisst erstmal komplett die Bank. Wie soll ich denn bitte meine Miete bezahlen? Leider ist mein Vermieter nicht so dumm wie ich und akzeptiert nicht leere Versprechungen als Zahlungsmittel.
Wie würdest Ihr mit sowas weiter verfahren. Eigentlich will ich die Sache selbst regeln. Meint Ihr ein persönlicher Auftritt bei der Familienkasse bringt etwas? Ich fürchte ich bin mit dem Thema zu emotional aufgeladen und nehme ihnen den Laden auseinander. Wer bezahlt mir die Kosten die durch diesen neun Monate langen Zahlungsausfall entstanden sind?
Hat jemand von euch mal etwas ähnliches erlebt?
Also ich komme aus der Jugendhilfe, da dort standartmäßig das Kindergeld mit dem ALG2-Bezug den man als jugendlicher arbeitsloser Schulgänger bekommt mit verrechnet wird, gabs eine zeit lang kein Kindergeld.
Da ich mir natürlich zunächst keine Uni leisten kann, habe ich zusätzlich zum meinem Abschluss ein schulisches Praktikum gemacht, bzw. bin noch am Machen.
Wärend dieser 12 Monate steht mir Kindergeld zu.
Unangenehm war in dieser Geschichte für mich das meine Mutter zu der ich dann wieder Kontakt aufnehmen musste, einige Zettel zu unterschreiben hatte.
Ich lebe allein, daher ist mein Buget knapp berechnet. Um bei meinem Arbeitgeber konkurrenzfähiger zu sein habe ich meinen Lohn recht niedrig gehalten und voll und ganz aufs Kindergeld gesetzt.
Also gut. September letzten Jahres alle Unterlagen bei Ma fertig gemacht, eingereicht. Abzweigungsantrag gestellt.
Nie wieder was von gehört.
Zwei Monate später, mal angerufen, wie's denn so aussieht.
Keine Auskunft erhalten, da ich immernoch die höchste Auskunftssperre des Zeugenschutzes habe.
Also gut.
Perso gefaxt, Wiederaufhebungsantrag gefaxt, mit Briefen gerechnet.
Zwei Monate später wieder angerufen.
Es fehlten wohl noch einige Unterlagen über Nachweiß der Wohnung, ect.
Also alle erwähnten Nachweise gefaxt.
Nie wieder was von gehört.
Zwei Monate später mal wieder angerufen, wie's denn so aussieht.
Es fehlten wohl noch einige Unterlagen welche genau konnten mir nicht benannt werden.
Da es langsam knapp wurde mit meinem Geld und ich auf der letzten Reserve lief, nen Rundumschlag gefaxt.
Mein ganzes Leben, Ausbildungsvertrag, Einkommensnachweiß, Mietvertrag, ja sogar alle sonst gestellten Anträge inklusive zweiseitigem Anschreiben mit Erklärung der Situation in einem 24-seitigen Fax zur Kindergeldstelle geschickt.
Keine Reaktion.
Mal angerufen - Auskunft gekriegt, das der Antrag bearbeitet wird, zuständige Sachbearbeiterin würde mich in den kommenden zwei Wochen informieren. Telefonnummer hinterlassen, obwohl die eigentlich auf meinem Briefkopf steht. Egal.
Inzwischen hatte sich das Geld zur Notsituation entwickelt, also habe ich meine Bank veranlasst, fürs erste für die Kindergeldstelle in Vorkasse zu treten. Haben sie gerne, als Dispo-Kredit getarnt, gemacht.
Nach einem weiteren Monat kam tatsächlich ein Brief. Nicht an mich, sondern an meine Mutter.
Inhalt: Ihrem Sohn steht seit September 09 Kindergeld zu, und deswegen erhällt er es auf seinem Konto.
Klang gut, hab mich gefreut, nen Monat abgewartet. NICHTS.
Gestern hat mir meine Bank nun den den Kredit gekündigt. Da ich überkeine Barschaften mehr verfüge ist es nun unglaublich schwer an Geld zu kommen, geschweige denn noch irgentwas zu machen.
Heute morgen mal bei der Kindergeldstelle angerufen:
Ergebnis: Zuständiger Sachbearbeiter ruft mich in spätestens zwei Wochen zurück.
Ich bin einfach nur sauer und entäuscht von mir, das ich echt so dumm war mal wieder auf diesen Staat zu bauen und nun am Ende mit einem Haufen Schulden als dummer Idiot darstehe.
Ich habe keine Ahnung wie ich das jetzt deichseln soll.
Eine Anwältin hat sich den Fall mal angesehen, und ist bereit ihn zu übernehmen.
Warum wollen diese Leute das ich einen Prozess gegen Sie führe?
Das dauert ja nochmal...Den Lohn von nächstem Monat frisst erstmal komplett die Bank. Wie soll ich denn bitte meine Miete bezahlen? Leider ist mein Vermieter nicht so dumm wie ich und akzeptiert nicht leere Versprechungen als Zahlungsmittel.
Wie würdest Ihr mit sowas weiter verfahren. Eigentlich will ich die Sache selbst regeln. Meint Ihr ein persönlicher Auftritt bei der Familienkasse bringt etwas? Ich fürchte ich bin mit dem Thema zu emotional aufgeladen und nehme ihnen den Laden auseinander. Wer bezahlt mir die Kosten die durch diesen neun Monate langen Zahlungsausfall entstanden sind?