Hi,
ich habe ein Problem... mit dem ich nicht so recht fertig werde.
Es ist eine ziemlich lange Geschichte:
Vor ca. 6 Monaten rief mich meine Ex an und verlangte von mir, das ich nach über 20 Jahren den Kontakt zu meiner Tochter wieder aufbaue, da das Mädchen nach ihren Angaben nur S**** baue und mit einem Bein im Knast stehen würde.
Ich war wie "gegen die Wand gelaufen"! Nach rund 20 Jahren meldet sich die Frau, die mir damals den Umgang verboten bzw. extrem erschwert hatte.
Zwei Stunden lang musste ich mir Anschuldigungen anhören, wie "Deine Tochter ist genauso wie du" (natürlich nur die negativen Seiten)
Sie hätte mit der Erziehung (Tochter ist jetzt 22 Jahre alt) versagt und nun wäre ich an der Reihe, es wieder zu richten!
Ich habe mich darauf eingelassen..... und damit begann der Horror aus Lügen und Intrigen.
Nachdem die ersten 2 Telefonate mit meiner Tochter nicht so wirklich gut verliefen, da ich mir auch von ihr (Tochter) so einiges anhören musste wie, ich hätte nicht um sie gekämpft usw.
Dazu muss ich weiter ausholen und in die Vergangenheit reisen:
Meine damalige Freundin wurde von mir schwanger. Nachdem sie es ihren Eltern erzählte, beendete sie die Beziehung.
Meine Tochter durfte ich damals so gut wie nie sehen oder sie verweigerte mir trotz vorheriger Zusage den Besuch.
Als ich mal erfahren hatte, das meine Tochter, da war sie ca. 4 Monate alt, im Krankenhaus war, hatte ich sie dort besucht, ohne das meine Ex davon wusste.
Es war ein sehr schöner Tag für mich, bis meine Ex mit ihrer Mutter auftauchte und mir das Kind aus den Armen riss und sagte, ich hätte nicht das Recht meine Tochter zu sehen, nur das Recht zu zahlen!
Daraufhin bin ich eine Stadt weiter gezogen und war dabei, meine Vergangenheit zu vergessen.
Diese holte mich aber recht schnell wieder ein. Anscheinend gab es damals ein Babysitter, welche mir sagte, ich könnte meine Tochter sehen, wenn sie auf das Kind aufpasste.
Dies stellte sich aber als eine ganz üble Intrige heraus. Zum vereinbarten Treffen kam sie nicht und lies mich stundenlang warten und jedes Mal eine Ausrede parat, warum es nicht klappte.
Dieses Spielchen und ähnliche ging über mehrere Monate. Irgendwann konnte ich nicht mehr und zog diesmal noch weiter weg. Da war meine Tochter 3 Jahre alt.
Ich versuchte meine Vergangenheit zu vergessen, mit ihr Abzuschließen. Und es gelang mir… bis zu dem Tag, als sich meine Ex nach über 20 Jahren wieder bei mir meldete.
Und damit wären wir wieder in der Gegenwart.
Meine Ex stellte beim ersten Gespräch klar, das meine „Tochter“ eine Lügnerin und Diebin sei.
Meine Tochter hingegen sagt, dass es überhaupt nicht stimmt.
Wem soll man jetzt glauben? Ich hatte das Gefühl, das beide es nicht so mit der Wahrheit haben.
Nach ein paar Telefonaten mit meiner Tochter, kamen wir dann zum Entschluss, das wir einen Vaterschaftstest machen sollten.
Ich schickte ihr die Unterlagen per Einschreiben zu (sie wohnte zu diesen Zeitpunkt bei ihren Großeltern), welche ein paar Tage mit dem Vermerk „Annahme verweigert“ zurück kam.
Obwohl sie wusste, das der Brief unterwegs war, bekam ich erst eine Woche später einen Anruf von ihr— da wurde nicht nach dem Test gefragt.. obwohl sie wusste das ich ihr einen schicken wollte. Das kam mir sehr verdächtigt vor und ich beendete den Kontakt genauso schnell wie er begonnen hatte.
Seit der Geschichte mit dem Vaterschaftstest, ist meine Freundin regelrecht dagegen, dass ich Kontakt mit meiner Tochter habe.
Sie traut der ganzen Geschichte nicht, weil sie denkt, dass zu viele Lügen bzw. Unstimmigkeiten in dieser „Sache“ stecken.
Auch ist sie der Meinung, dass wenn ein Kind seinen Vater finden will, kann man es auch schaffen, zumal sie ab dem 12. Lebensjahr wusste, wie ihr richtiger Vater hieß und das sie am Telefon den Eindruck erweckte, es ginge ihr um Geld!
Ich musste ihr da in allen Dingen Recht geben und zog einen Schlussstrich unter diese Angelegenheit, zumal die Geschichte mit meiner EX + Tochter sehr viel Unfrieden in unsere Beziehung gebracht hatte.
Ich telefonierte darauf hin mit ihrer Mutter (meiner Ex) und sie war über dieses Verhalten ihrer Tochter nicht überrascht. Ganz im Gegenteil. Sie zog regelrecht über ihre Tochter her.. man könne ihr nicht Vertrauen, sie würde die Menschen nur ausnutzen, bis sie ihren Zweck erfüllt hätten. Auf deutsch gesagt, ein richtiges Missstück.
Vor drei Wochen (quasi nach ca. 5 Monaten Sendepause) rief mich meine Tochter unerhofft an und wollte den Kontakt wieder herstellen.
Sie hätte nie ein Einschreibebrief erhalten, bzw. nie die Annahme verweigert.
(Laut DHL kann nur die Person, an der der Einschreibebrief gerichtet ist, die Annahme verweigern… also z.B. nicht die Großeltern. Es sei denn, der Postbote hätte einen Fehler gemacht!!)
Wir telefonierten 6 Stunden lang, wobei zu 95% meine Tochter redete.
Meine Freundin bekam das alles mit und nach dem Telefonat krachte es richtig. So einen Streit hatten wir noch nie gehabt. Sie warf mir vor, ich würde nicht zu meinem Wort stehen (kein Kontakt mit meiner Tochter) Der Streit ging bis in die frühen Morgenstunden, sodass auch ihre Tochter (9 Jahre) davon war wurde. Ich muss dazu sagen, dass ich ihre Tochter wie mein eigenes Kind ansehe, da ich es vor 6 Jahren in mein Herz geschlossen habe.
Zwei Tage später rief mich meine Tochter erneut an und bat mich, einem Treffen zuzustimmen. Es wäre halt ihr Recht, wenigstens einmal in ihren Leben ihren richtigen Vater zu treffen.
Nach einiger Überlegung stimmte ich dem zu, obwohl ich wusste, dass es wieder Ärger mit meiner Freundin gibt. Und so war es auch! Ich erklärte ihr, dass es nur ein Treffen ist und dass das Kind irgendwo ein Recht darauf hat. Danach wollte ich definitiv keinen weiteren Kontakt.
So, dieses Treffen war gestern gewesen!
Aber es kam alles anders als gedacht.
Für uns beide war es so, als ob wir uns schon eine Ewigkeit kennen würden. Wir gingen hand in hand über den Weihnachtsmarkt und alberten so rum.
Es war ein schöner Tag und eine ganz andere Tochter als wie per Telefon.
Sie verlängerte ihren Aufenthalt um 2 Stunden (insgesamt waren wir 7 Stunden zusammen).
Als ich wieder zuhause war, fing der Zoff mit meiner Freundin von vorne an. Sie ist der Meinung, meine Tochter hätte mir den Kopf verdreht. Ich hätte am Morgen noch gesagt, das es nur eine einmalige Sache wird.
Man könne mir nicht mehr glauben, was ich sage. Und viele andere Dinge musste ich mir an den Kopf schmeißen lassen. Auch Sprüche wie, Blut ist dicker als Wasser—in Bezug auf ihre Tochter, die alles mitbekommen hat! Auch von Trennung war die Rede!
Dabei weiß ich selber nicht wie ich mich jetzt verhalten soll.
Breche ich den Kontakt diesmal endgültig ab und bringe so wieder Frieden im meine Familie oder gebe ich meiner Tochter eine Chance, wo sie die Anschuldigungen ihrer Mutter widerlegen kann?
Meine Freundin hat tierische Angst, dass meine Tochter einen Keil in unsere Familie treiben könnte und wirkt teilweise auch recht agresiv dabei. Auch Sprüche wie, wir können uns kein zweites Kind leisten usw… gab ja auch Zoff, weil ich meiner Tochter 50 Euro gegeben habe.
Und meine Freundin ist jetzt der Meinung, dass meine Tochter jetzt immer etwas haben will.
Oh Mann, ich komme mir momentan so vor, als ob ich auf einem brennenden Seil über einer Schlucht stehen würde und dieses Seil bald reißen wird.
Brauche dringends einen Rat, weil mit meinem Latein bin ich am Ende……Hilfe von meiner Freundin kann ich dabei nicht erwarten. Sie will oder kann es nicht verstehen!
[FONT="]So, ich hoffe man kann die Zusammenhänge sehen. Bin momentan so ziemlich down… habe mir halt diese Geschichte von der Seele geschrieben🙁[/FONT]
ich habe ein Problem... mit dem ich nicht so recht fertig werde.
Es ist eine ziemlich lange Geschichte:
Vor ca. 6 Monaten rief mich meine Ex an und verlangte von mir, das ich nach über 20 Jahren den Kontakt zu meiner Tochter wieder aufbaue, da das Mädchen nach ihren Angaben nur S**** baue und mit einem Bein im Knast stehen würde.
Ich war wie "gegen die Wand gelaufen"! Nach rund 20 Jahren meldet sich die Frau, die mir damals den Umgang verboten bzw. extrem erschwert hatte.
Zwei Stunden lang musste ich mir Anschuldigungen anhören, wie "Deine Tochter ist genauso wie du" (natürlich nur die negativen Seiten)
Sie hätte mit der Erziehung (Tochter ist jetzt 22 Jahre alt) versagt und nun wäre ich an der Reihe, es wieder zu richten!
Ich habe mich darauf eingelassen..... und damit begann der Horror aus Lügen und Intrigen.
Nachdem die ersten 2 Telefonate mit meiner Tochter nicht so wirklich gut verliefen, da ich mir auch von ihr (Tochter) so einiges anhören musste wie, ich hätte nicht um sie gekämpft usw.
Dazu muss ich weiter ausholen und in die Vergangenheit reisen:
Meine damalige Freundin wurde von mir schwanger. Nachdem sie es ihren Eltern erzählte, beendete sie die Beziehung.
Meine Tochter durfte ich damals so gut wie nie sehen oder sie verweigerte mir trotz vorheriger Zusage den Besuch.
Als ich mal erfahren hatte, das meine Tochter, da war sie ca. 4 Monate alt, im Krankenhaus war, hatte ich sie dort besucht, ohne das meine Ex davon wusste.
Es war ein sehr schöner Tag für mich, bis meine Ex mit ihrer Mutter auftauchte und mir das Kind aus den Armen riss und sagte, ich hätte nicht das Recht meine Tochter zu sehen, nur das Recht zu zahlen!
Daraufhin bin ich eine Stadt weiter gezogen und war dabei, meine Vergangenheit zu vergessen.
Diese holte mich aber recht schnell wieder ein. Anscheinend gab es damals ein Babysitter, welche mir sagte, ich könnte meine Tochter sehen, wenn sie auf das Kind aufpasste.
Dies stellte sich aber als eine ganz üble Intrige heraus. Zum vereinbarten Treffen kam sie nicht und lies mich stundenlang warten und jedes Mal eine Ausrede parat, warum es nicht klappte.
Dieses Spielchen und ähnliche ging über mehrere Monate. Irgendwann konnte ich nicht mehr und zog diesmal noch weiter weg. Da war meine Tochter 3 Jahre alt.
Ich versuchte meine Vergangenheit zu vergessen, mit ihr Abzuschließen. Und es gelang mir… bis zu dem Tag, als sich meine Ex nach über 20 Jahren wieder bei mir meldete.
Und damit wären wir wieder in der Gegenwart.
Meine Ex stellte beim ersten Gespräch klar, das meine „Tochter“ eine Lügnerin und Diebin sei.
Meine Tochter hingegen sagt, dass es überhaupt nicht stimmt.
Wem soll man jetzt glauben? Ich hatte das Gefühl, das beide es nicht so mit der Wahrheit haben.
Nach ein paar Telefonaten mit meiner Tochter, kamen wir dann zum Entschluss, das wir einen Vaterschaftstest machen sollten.
Ich schickte ihr die Unterlagen per Einschreiben zu (sie wohnte zu diesen Zeitpunkt bei ihren Großeltern), welche ein paar Tage mit dem Vermerk „Annahme verweigert“ zurück kam.
Obwohl sie wusste, das der Brief unterwegs war, bekam ich erst eine Woche später einen Anruf von ihr— da wurde nicht nach dem Test gefragt.. obwohl sie wusste das ich ihr einen schicken wollte. Das kam mir sehr verdächtigt vor und ich beendete den Kontakt genauso schnell wie er begonnen hatte.
Seit der Geschichte mit dem Vaterschaftstest, ist meine Freundin regelrecht dagegen, dass ich Kontakt mit meiner Tochter habe.
Sie traut der ganzen Geschichte nicht, weil sie denkt, dass zu viele Lügen bzw. Unstimmigkeiten in dieser „Sache“ stecken.
Auch ist sie der Meinung, dass wenn ein Kind seinen Vater finden will, kann man es auch schaffen, zumal sie ab dem 12. Lebensjahr wusste, wie ihr richtiger Vater hieß und das sie am Telefon den Eindruck erweckte, es ginge ihr um Geld!
Ich musste ihr da in allen Dingen Recht geben und zog einen Schlussstrich unter diese Angelegenheit, zumal die Geschichte mit meiner EX + Tochter sehr viel Unfrieden in unsere Beziehung gebracht hatte.
Ich telefonierte darauf hin mit ihrer Mutter (meiner Ex) und sie war über dieses Verhalten ihrer Tochter nicht überrascht. Ganz im Gegenteil. Sie zog regelrecht über ihre Tochter her.. man könne ihr nicht Vertrauen, sie würde die Menschen nur ausnutzen, bis sie ihren Zweck erfüllt hätten. Auf deutsch gesagt, ein richtiges Missstück.
Vor drei Wochen (quasi nach ca. 5 Monaten Sendepause) rief mich meine Tochter unerhofft an und wollte den Kontakt wieder herstellen.
Sie hätte nie ein Einschreibebrief erhalten, bzw. nie die Annahme verweigert.
(Laut DHL kann nur die Person, an der der Einschreibebrief gerichtet ist, die Annahme verweigern… also z.B. nicht die Großeltern. Es sei denn, der Postbote hätte einen Fehler gemacht!!)
Wir telefonierten 6 Stunden lang, wobei zu 95% meine Tochter redete.
Meine Freundin bekam das alles mit und nach dem Telefonat krachte es richtig. So einen Streit hatten wir noch nie gehabt. Sie warf mir vor, ich würde nicht zu meinem Wort stehen (kein Kontakt mit meiner Tochter) Der Streit ging bis in die frühen Morgenstunden, sodass auch ihre Tochter (9 Jahre) davon war wurde. Ich muss dazu sagen, dass ich ihre Tochter wie mein eigenes Kind ansehe, da ich es vor 6 Jahren in mein Herz geschlossen habe.
Zwei Tage später rief mich meine Tochter erneut an und bat mich, einem Treffen zuzustimmen. Es wäre halt ihr Recht, wenigstens einmal in ihren Leben ihren richtigen Vater zu treffen.
Nach einiger Überlegung stimmte ich dem zu, obwohl ich wusste, dass es wieder Ärger mit meiner Freundin gibt. Und so war es auch! Ich erklärte ihr, dass es nur ein Treffen ist und dass das Kind irgendwo ein Recht darauf hat. Danach wollte ich definitiv keinen weiteren Kontakt.
So, dieses Treffen war gestern gewesen!
Aber es kam alles anders als gedacht.
Für uns beide war es so, als ob wir uns schon eine Ewigkeit kennen würden. Wir gingen hand in hand über den Weihnachtsmarkt und alberten so rum.
Es war ein schöner Tag und eine ganz andere Tochter als wie per Telefon.
Sie verlängerte ihren Aufenthalt um 2 Stunden (insgesamt waren wir 7 Stunden zusammen).
Als ich wieder zuhause war, fing der Zoff mit meiner Freundin von vorne an. Sie ist der Meinung, meine Tochter hätte mir den Kopf verdreht. Ich hätte am Morgen noch gesagt, das es nur eine einmalige Sache wird.
Man könne mir nicht mehr glauben, was ich sage. Und viele andere Dinge musste ich mir an den Kopf schmeißen lassen. Auch Sprüche wie, Blut ist dicker als Wasser—in Bezug auf ihre Tochter, die alles mitbekommen hat! Auch von Trennung war die Rede!
Dabei weiß ich selber nicht wie ich mich jetzt verhalten soll.
Breche ich den Kontakt diesmal endgültig ab und bringe so wieder Frieden im meine Familie oder gebe ich meiner Tochter eine Chance, wo sie die Anschuldigungen ihrer Mutter widerlegen kann?
Meine Freundin hat tierische Angst, dass meine Tochter einen Keil in unsere Familie treiben könnte und wirkt teilweise auch recht agresiv dabei. Auch Sprüche wie, wir können uns kein zweites Kind leisten usw… gab ja auch Zoff, weil ich meiner Tochter 50 Euro gegeben habe.
Und meine Freundin ist jetzt der Meinung, dass meine Tochter jetzt immer etwas haben will.
Oh Mann, ich komme mir momentan so vor, als ob ich auf einem brennenden Seil über einer Schlucht stehen würde und dieses Seil bald reißen wird.
Brauche dringends einen Rat, weil mit meinem Latein bin ich am Ende……Hilfe von meiner Freundin kann ich dabei nicht erwarten. Sie will oder kann es nicht verstehen!
[FONT="]So, ich hoffe man kann die Zusammenhänge sehen. Bin momentan so ziemlich down… habe mir halt diese Geschichte von der Seele geschrieben🙁[/FONT]