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Kontakt zur Telefonseelsorge - Email

Frage85

Aktives Mitglied
Ich hatte immer sehr gute erfahrungen mit der Telefonseelsorge (Anruf) - aber aufgrund einer Email, die ich vor kurzen geschrieben hatte, habe ich etwas zweifel was der Mann mir mitteilen wollte.

Ich hatte geschrieben
"Guten Morgen,
ich bekam von einem Bekannten eine Hotelübernachtung mit Bahn geschenkt. Ich fahre allerdings aktuell selten Zug, weil ich große Angst aufgrund meiner Sicherheit habe. Es geht um die Gewalt in Deutschland.
Wie könnte ich damit umgehen, dass das besser wird?

seine Antwort war darauf.

"Ich arbeite hier für eine Seelsorgeberatung, aber nicht für die Höflichkeitsregeln des Vereins zur Anstandspflege. Ich will dennoch auf Ihre Frage antworten. Es gibt ein Sprichwort: "Wer zahlt, schafft an!" Das bedeutet, dass derjenige, der etwas bezahlt auch bestimmt, was und wie es gemacht wird, in diesem Fall also wie die Anreise sein soll. Sie müssen sich natürlich nicht danach richten. Als Geldgeber und Spender würde ich dann aber mein Angebot zurück ziehen. Soll der andere doch Urlaub machen wie er will, aber nicht mit meinem Geld.
Sinnvoll geantwortet habe ich allerdings schon, was Ihr Verhalten angeht.


-
Warum schreibt er von Höflichkeitsregeln? Was habe ich bitte falsch geschrieben?
Ich habe doch nie geschrieben, das ich diese Reise nicht angehen möchte. Es ging mir jeglich nur um meine Angst mit dem Zug zu fahren.
 
Ich finde seine Antwort anmaßend, frech und sehr unempathisch. Tut mir leid, dass du so eine Reaktion bekommen hast! Deine Frage ist total verständlich und eigentlich kann ich mir kaum erklären, wie man das so missverstehen kann. Ich hätte da auch z.B. gar nicht rausgelesen, dass dein Bekannter da mitkommt. Vielleicht hättest du dann ja sogar weniger Angst in der Bahn, wenn du nicht alleine fahren müsstest.
Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, ist dass du unwissentlich einen wunden Punkt des Antwortenden getroffen hast und er deshalb so unpassend reagiert hat.
 
Ist das immer die selbe Person, mit der Du bei der Seelsorge schreibst? Wenn nicht: die Leute dort sind sehr unterschiedlich. Manche sind es gut drauf, zeigen Interesse, denken mit, können sich einfühlen,...und andere...sind scheinbar genervt, gelangweilt, haben bestimmte Ansprüche, an die Hilfesuchenden, haben Schwierigkeiten, sich in Situationen reinzudenken und -zu fühlen, etc. .
Wenn es immer unterschiedliche Leute sind, schlage ich vor: Vergiss die eine Situation und wenn Du magst, schreib nochmal jemand Anderen an.
Wenn es immer die selbe Person ist, kommt es darauf an, wie Du bisher mit ihr gut zurecht kamst. Wenn es ansonsten gut ging, kannst Du die Sache nochmal ansprechen und dann sein lassen. Vielleicht läuft es beim nächsten Mal besser. Bist Du eh mit der Person nicht ganz so gut klar gekommen, schlage ich vor, den Kontakt mit ihr nun ganz zu lassen und anderweitig weiter zu suchen.

Apropos:
Bekommt man da immer von der selben Person und bei jedem Text antworten oder ist es wirklich mehr wie ein Tagebuch, wo ab und zu mal jemand was (außer einem selbst) schreibt?

Nachtrag: Das sieht aus, als wäre das eher für Jugendliche. Ist das richtig?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe deine Frage ehrlich gesagt auch nicht ganz verstanden. Auf mich wirkte das so, als wolltest du wissen, was du gegen die Gewalt in Deutschland tun kannst. Vielleicht hat der Mitarbeiter das auch so interpretiert, dass du eine abstrakte und keine konkrete Frage gestellt hast. Dann hätte er aber nachfragen können, wie du deine Frage meinst. Ich finde seine Antwort sehr schräg und unverständlich und arrogant - Letzteres geht mE gar nicht für so eine Beratung.
 
Sorry, ich finde dass es kein Thema für die Seelsorge, sondern für ein Forum wie dieses hier.
Du hättest auch nur schreiben können, was man gegen die Angst macht, ohne das Drumherum.
 
Ich hatte immer sehr gute erfahrungen mit der Telefonseelsorge (Anruf) - aber aufgrund einer Email, die ich vor kurzen geschrieben hatte, habe ich etwas zweifel was der Mann mir mitteilen wollte.

Ich hatte geschrieben
"Guten Morgen,
ich bekam von einem Bekannten eine Hotelübernachtung mit Bahn geschenkt. Ich fahre allerdings aktuell selten Zug, weil ich große Angst aufgrund meiner Sicherheit habe. Es geht um die Gewalt in Deutschland.
Wie könnte ich damit umgehen, dass das besser wird?

seine Antwort war darauf.

"Ich arbeite hier für eine Seelsorgeberatung, aber nicht für die Höflichkeitsregeln des Vereins zur Anstandspflege. Ich will dennoch auf Ihre Frage antworten. Es gibt ein Sprichwort: "Wer zahlt, schafft an!" Das bedeutet, dass derjenige, der etwas bezahlt auch bestimmt, was und wie es gemacht wird, in diesem Fall also wie die Anreise sein soll. Sie müssen sich natürlich nicht danach richten. Als Geldgeber und Spender würde ich dann aber mein Angebot zurück ziehen. Soll der andere doch Urlaub machen wie er will, aber nicht mit meinem Geld.
Sinnvoll geantwortet habe ich allerdings schon, was Ihr Verhalten angeht.


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Warum schreibt er von Höflichkeitsregeln? Was habe ich bitte falsch geschrieben?
Ich habe doch nie geschrieben, das ich diese Reise nicht angehen möchte. Es ging mir jeglich nur um meine Angst mit dem Zug zu fahren.
Mir fehlen gerade fast die Worte. Unfassbar!

Dein Anliegen war klar verständlich formuliert.

Die Person, die dir da geantwortet hat, als sozial inkompetent zu bezeichnen, wäre eine glatte Untertreibung.
Wenn es da einen Admin o.ä. gibt, würde ich mich beschweren.
Da sitzt jemand an der vollkommen falschen Stelle, und sollte sich schleunigst nach einem anderen Ehrenamt umsehen, bzw. sich erstmal dringend um sich selbst kümmern.
 

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