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Kontakt zum Vater abbrechen

  • Starter*in Starter*in H.Z.
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H

H.Z.

Gast
Hallo,

ich weiß noch nicht, was ich mir von diesem Beitrag erhoffe. Vielleicht einfach nur Erfahrungen von anderen Menschen, oder unterstützende Worte..

Es geht darum, dass ich den Kontakt zu meinem Vater abbrechen will. Er tut mir einfach nicht gut. Ich habe eine sehr bewegte Vergangenheit (worauf ich aber nicht näher eingehen kann), es lief vieles schief in meiner Kindheit. Folge ist, dass ich so psychisch krank bin, dass ich EU-Rente wegen voller Erwerbsminderung bekomme.
Vor 3 bis 4 Jahren habe ich schon den Kontakt zu meiner Mutter erfolgreich abbrechen können. Seit dem habe ich nichts mehr von ihr gehört und ich trauere dem Kontakt auch nicht nach. Aber bei meinem Vater tu ich mich da echt schwer, ich weiß nicht mal warum. Ich hatte es schon einmal versucht, da hatten wir fast 3 Monate keinen Kontakt mehr zueinander. Aber dann kam der Kontakt doch wieder zustande..
In letzter Zeit geht es mir wieder zunehmend schlechter, mein Vater redet auf mich ein, macht mir Vorwürfe, schwärmt mir ständig von unseren "tollen" Verwandten vor, ohne daran zu denken, was mir die "tolle" Verwandtschaft alles angetan hat. Er merkt gar nicht, was er damit macht. Bin nur noch am heulen. Gespräche nutzen nichts, er hört mir nichtmal zu. Auch von Therapeutenseite wurde mir schon oft gesagt, dass ich niemals Verbesserung meiner Gesundheit verspüren werde, wenn ich es nicht schaffe, den Kontakt abzubrechen. Zumindest bin ich jetzt von meinem Heimatort über 500 km weggezogen, aber es gibt ja noch Telefonnummern und eine Postanschrift 🙁
Ich will auf keinen Fall weiteren Kontakt zu ihm, aber mein Gewissen frisst mich auf.. Warum fühle ich mich so verpflichtet, ihm alles gerecht zu machen und eine gute Tochter zu sein. Ich will mit meiner Familie nichts mehr zu tun haben.

Gibt es hier Leute, die ähnliches durchmachen und mir sagen können, wie sie es durchgestanden haben? Wie habt ihr es geschafft, den Kontakt abzubrechen und standhaft zu bleiben? Und nicht auf die Betteleien und einreden von schlechtem Gewissen einzugehen? Ich wäre für alle Tips und Ratschläge dankbar..

Liebe Grüße,
H.Z.
 
Ich hab irgendwann vor ca. 15-20 Jahren auch den Kontakt zu meinem "Erzeuger" abgebrochen und der Kontakt ist bis heute unverändert bei null, da gibt es auch keinen Weg zurück. Wobei mein "Erzeuger" wohl vollkommen anders ist als deiner und mir auf eine andere Art und Weise geschadet hat, als dir. Was aber nichts daran ändert dass wenn du dir völlig sicher bist dass wenn dir dieser Mensch nicht gut tut, du das gute Recht hast, den Empfehlungen deines Therapeuten zu folgen und den Kontakt abzubrechen. Nur weil man mit jemandem blutsverwandt ist, muss man nicht auf Biegen und Brechen bei ihm bleiben bzw. Kontakt halten oder dergleichen.

Vielleicht fällt es dir so schwer weil du dich dann "vollkommen alleine" von deiner Familie fühlen würdest, aber wenn dir diese Familie wie du schreibst auch nie gut getan hat...hast du denn Freunde die dich auffangen?

Man kann so einen Schnitt auch mit einer Art "Ritual" angehen, vielleicht schreibst du einen Abschiedbrief, entweder nur für dich alleine ohne ihn abzuschicken oder du sendest ihm den Brief. Dann hast du auf jeden Fall einen sauberen Schlussstrich gezogen und kannst dieses Kapitel für dich abhaken.

Man hat jederzeit das Recht sich von Menschen zu trennen, die einem schaden!
 
Nun ergänzend zum obigen Beitrag solltest du dir vielleicht eine neue Telefonnummer mit Geheimhaltung und wenn es geht auch eine neue Adresse zulegen und gemeinsame Bekannte um striktes Stillschweigen über die neuen Kontaktdaten bitten. So kann dein Vater nicht mehr so leicht lästig werden.
 
Ich danke euch für eure Antworten.
Unterstützung habe ich hier. Mein Lebensgefährte weiß über alle Unannehmlichkeiten meiner Vergangenheit bescheid und ist eine große Stütze für mich. Nur mein Gewissen will eben nicht mitspielen..
Aber die Idee mit dem "Ritual" klingt wirklich interessant. Das werde ich mal ausprobieren. Vielleicht hilft mir das ja, mich mental von dieser "Pflicht mich melden zu müssen", freizusprechen. Danke dafür.
Und ein Umzug ist demnächst tatsächlich geplant und tatsächlich spiele ich mit dem Gedanken, die neue Adresse dann nicht zu verraten.
Ich danke euch sehr für euren Zuspruch und Rat.
Liebe Grüße,
H.Z.
 
Hallo,

Gibt es hier Leute, die ähnliches durchmachen und mir sagen können, wie sie es durchgestanden haben? Wie habt ihr es geschafft, den Kontakt abzubrechen und standhaft zu bleiben? Und nicht auf die Betteleien und einreden von schlechtem Gewissen einzugehen? Ich wäre für alle Tips und Ratschläge dankbar..

Liebe Grüße,
H.Z.

Ich habe zwar nicht gänzlich alle Verbindungen zur Familie gekittet, aber zu 95%, wobei ich nur zu meinen Eltern wirklich engeren und häufigen Kontakt habe. Die restlichen Leute sehe ich alle paar Monate mal, aber da ist keine tiefere Beziehung.

Ich kann dich und deine Gefühle sehr gut verstehen. Mir geht es oft noch so, dass ich ein schlechtes Gewissen habe. Häufig sehne ich mich nach einer Familie, die besser für mich gewesen wäre. Nach etwas, das andere gefühlt einfach so haben, ich aber nie hatte.

Meine Verwandtschaft hat mir auch sehr schlimme Dinge angetan. Dinge, die mir bis heute nahegehen und mich verfolgen. Dinge, die ich bis heute nicht richtig verarbeitet und verkraftet habe.

Für mich war aber der Kontaktabbruch die beste Entscheidung, die ich in meiner Situation habe treffen können. Anfangs ging es mir super schlecht, da besagtes schlechtes Gewissen sehr übermächtig war. Und ich bin auch ein sehr loyaler Mensch, das ist bei solchen Sachen ein Problem.

Mit der Zeit ging es mir immer besser. Ich habe mich freier gefühlt und wirklich emotional und psychisch durchatmen können. Eine riesen Last ist von mir abgefallen, die mir erst dann bewusst wurde. Das tat gut und hat mich darin bestätigt, dass ich zwar eine traurige, aber sehr richtige Entscheidung getroffen habe.

Wenn man den Kontakt abbricht und nichts zurückkommt von den Verwandten, oder nur Vorwürfe, dann sieht man, was man ihnen eigentlich bedeutet hat. Man sieht es richtig, ohne irgendwelche Hoffnungen oder verklärende Gedanken, das ist sehr heilsam, wenn auch schmerzhaft. Die Wahrheit tut oft weh.

Ich habe versucht, mich auf mich zu konzentrieren und noch mehr auf meine Freundschaften. Im Freundeskreis habe ich sehr viel Halt und Unterstützung gefunden - zum Glück. Und ich habe einfach losgelassen.

Ein paar Rückschläge und "Meldungen" kamen dann noch. Aber, ich habe absolut nicht reagiert und mich taub, blind und stumm gestellt. Als wäre ich nicht existent. Ich bin auf nichts eingegangen. Ich denke auch, dass dein Vater dann lockerlassen wird, wenn er merkt, dass rein gar nichts von deiner Seite zurückkommt und du den Abbruch geradlinig durchziehst.


Liebe Grüße

Findefuchs
 
Unterstützung habe ich hier. Mein Lebensgefährte weiß über alle Unannehmlichkeiten meiner Vergangenheit bescheid und ist eine große Stütze für mich. Nur mein Gewissen will eben nicht mitspielen..
Aber die Idee mit dem "Ritual" klingt wirklich interessant. Das werde ich mal ausprobieren. Vielleicht hilft mir das ja, mich mental von dieser "Pflicht mich melden zu müssen", freizusprechen. Danke dafür.
Und ein Umzug ist demnächst tatsächlich geplant und tatsächlich spiele ich mit dem Gedanken, die neue Adresse dann nicht zu verraten.

Dann hast du ja schon ein Ritual, wenn du demnächst umziehst ist das ja auch wie ein Schlußstrich - sei konsequent und gib die neue Adresse nicht weiter geschweige denn die neue Telefonnummer, sofern du eben eine neue bekommst. 🙂

Und wenn es dann immer noch immer irgendwo im Gewissen zwickt (vielleicht auch weil man von der "Gesellschaft" a lá Hinz und Kunz eingebläut bekommt dass man ja nur die einen Eltern und die eine Familie hat, die man ja nicht verlassen darf....was meiner Meinung nach idiotisch ist...), kannst du immer noch so einen Brief schreiben und ihn dann behalten oder sogar absenden - dann aber auch ohne Absender. 😉
 
Ich fühle mich gerade total verstanden von euch, danke dafür 🙂

@Findefuchs: Das trifft den Nagel auf den Kopf. Ich frage mich oft, warum ich in so eine Sch*** reingeboren wurde, warum ich nicht einfach eine "normale" Familie hätte haben können. Eltern, die auf ihre Kinder achten und auf sie aufpassen, sie beschützen und lieben usw. usf.. Und ja, das schlechte Gewissen ist einfach übermächtig und man weiß eigentlich selbst nicht, warum. Ich habe einen Hass auf meine Familie, aber trotzdem ein schlechtes Gewissen. Müssten nicht eigentlich meine Eltern ein schlechtes Gewissen haben? Weil sie weggeschaut haben und ihrer (damals) kleinen Tochter nicht halfen, sie nicht beschützten? Ich bin das so leid.
Ich denke ja auch, dass der Kontaktabbruch die beste Entscheidung ist und ich werde das auch in Angriff nehmen. Vielen Dank für deine unterstützenden Worte! Das hat mich echt ein wenig aufgebaut. Die Zeit wird schwer sein, aber irgendwann ists gut 🙂

@Dr. Rock: Auch dir danke für die unterstützenden Worte. Ich hoffe ich kriege das hin, die Adresse für mich zu behalten. Mein Lebensgefährte meinte auch, ich sollte meinen Vater einfach auf Igno setzen (habe in meinem Handy die Möglichkeit, Nummern zu blocken), dann würden Anrufe nicht mehr zu mir durchkommen. Aber besagtes schlechtes Gewissen eben dann.. Doch denke ich, dass ich das tun werde. Auch wenn ich es jetzt nicht sofort schaffe, dann aber spätestens beim Umzug. Neuer Abschnitt im Leben, noch ein Schritt weiter weg von meiner Vergangenheit.

Ihr habt mir wirklich sehr geholfen.

Lg,
H.Z.
 
@Findefuchs: Das trifft den Nagel auf den Kopf. Ich frage mich oft, warum ich in so eine Sch*** reingeboren wurde, warum ich nicht einfach eine "normale" Familie hätte haben können. Eltern, die auf ihre Kinder achten und auf sie aufpassen, sie beschützen und lieben usw. usf.. Und ja, das schlechte Gewissen ist einfach übermächtig und man weiß eigentlich selbst nicht, warum. Ich habe einen Hass auf meine Familie, aber trotzdem ein schlechtes Gewissen. Müssten nicht eigentlich meine Eltern ein schlechtes Gewissen haben? Weil sie weggeschaut haben und ihrer (damals) kleinen Tochter nicht halfen, sie nicht beschützten? Ich bin das so leid.
Ich denke ja auch, dass der Kontaktabbruch die beste Entscheidung ist und ich werde das auch in Angriff nehmen. Vielen Dank für deine unterstützenden Worte! Das hat mich echt ein wenig aufgebaut. Die Zeit wird schwer sein, aber irgendwann ists gut 🙂

Schön, dass ich dir etwas helfen konnte 🙂. Ich kenne diese Gedanken und diese Fragen. Aber, die sind sehr gefährlich und mit der Zeit habe ich sie mir abgewöhnen können. Nur manchmal, wenn ich mich schwach fühle oder typische "Familienfeste" sind oder Feiertage, dann kommen sie wieder zum Vorschein. Oder wenn jemand sich über seine Verwandtschaft aufregt und beschwert, obwohl doch alles eigentlich einigermaßen okay ist.

Aber, wenn man nicht aufpasst, dann beschäftigt man sich mit einer Schuldfrage, Gefühlen und Gedanken, die eigentlich die anderen Familienmitglieder haben sollten. Man lädt sich somit etwas Ungutes auf, was einen daran hindert, sein eigenes Leben in Angriff zu nehmen.

Ich habe auch viele, nervenaufreibende und traurige Stunden damit verbracht, mich zu fragen, warum diese Menschen so sind, wie sie sind und was in ihnen vorgeht. Aber das bringt nichts. Und man wird in seinem Sehnen nach einer anderen Familie nur angestachelt. Und ja, manchmal habe ich mich auch trotz allem gefragt, ob es einfach an mir liegt oder gelegen hat - ob ich nicht genügend in das System gepasst habe, ob ich nicht anschmiegsam genug war, ich habe mir sogar die Frage gestellt, ob es nicht besser gewesen wäre, die Gegebenheiten zu akzeptieren, denn Familie ist nunmal Familie. Blut ist dicker als Wasser und so. Und das ist verheerend, denn damit lädt man sich tatsächlich Schuld auf.

Ich denke, man hat auch ein Stück weit so große Schuldgefühle, weil einem die Gesellschaft vorlebt, dass ein Mensch eine Familie braucht. Und weil man bei vielen sieht, dass sie oft wenig mit den lieben Verwandten anfangen können, sie die sogar vielleicht gar nicht mögen oder genervt von denen sind, das aber dann doch aushalten "müssen", weil: Familie ist eben Familie. Und das ist auf so vielen verschiedenen Ebenen falsch, finde ich. Gerade mir fällt durch meine Situation auf, wie viele Leute eigentlich besser dran wären, wenn sie auf den Tisch hauen würden oder sich von bestimmten Familienmitgliedern distanzieren oder sogar trennen, es aber nicht tun. Weil es oft ein fast unausgesprochenes moralisches Gesetz ist, dass die Familie einfach inklusive im Leben mit dabei ist und die Tatsache, dass man sehr ähnliches Blut hat, lebenslang verbindet. Natürlich verbindet diese Tatsache, diese Verwandtschaft - aber was man daraus macht, ist jedem seine Sache. Und es ist kein moralisches Tabu oder ein unmoralischer Bruch, wenn man sich befreit und seinen eigenen Weg einschlägt, weil diese Leute einen einfach runterziehen, ausbremsen und schlichtweg fertig machen.

Wenn ich offen zugebe, dass familientechnisch bei mir nichts ist, bzw. sich das nur auf meine Eltern beschränkt, dann reagieren die Leute in einigen Fällen etwas merkwürdig oder sogar ablehnend. Aber, mir hat es sehr geholfen, offen damit umzugehen. Nicht herumzudrucksen oder Fragen zu umgehen. Wenn du es offenlegst und natürlich damit umgehst, dann vergeht auch irgendwann dieser Druck. Zumindest war es bei mir so.

Ich habe immer noch das Problem, dass ich mich oft "haltlos" fühle. Und lange Zeit hatte ich den Tick, in gewissen älteren Leuten, die nett zu mir waren und sich für mich interessiert haben, einen Großvater zu sehen, eine Großmutter, die Tante, den Onkel, etc. Eben das, was mir gefehlt hat. Mich hat dieser unausgesprochene Wunsch und diese Übertragung sehr erschreckt und beschämt. Noch heute passiert es mir manchmal.

Ich habe eben keine Familie. Das ist ein sehr trauriger Umstand, aber den muss ich akzeptieren. Und es macht mich nicht zu einem schlechten Menschen. Das ist sehr wichtig, dass man es sich auch immer wieder bewusst in Erinnerung ruft und versucht, sich durch Freundschaften, Selbstliebe, Interessen etc. das zurückzugeben, was einem fehlt 🙂.


Liebe Grüße

Findefuchs
 
Danke für die vielen hilfreichen und Verständnisvollen worte!!!

Ich würde auch gerne den Kontakt zu meinem Vater abbrechen. Habe mit der Zeit (w 16 Jahre) einfach gemerkt dass er mir nicht gut tut. Er ist wenn man ihn brauch nie da, aber stellt es vir der Familie so dar, als wäre er best daddy.
Das Problem ist wenn ich ihm sage, ich will nicht zu ihm/nix mit ihm machen usw. redet er sich ein meine Mutter hätte mir das eingeredet. Es geht so lange bis er bei mir vor der Tür steht und meine Mutter fertig macht, sie ist unfähig die Kinder zu erziehen. Ohne Polizei geht da nix.
Würde meiner Mutter gerne diesen Stress ersparen aber weiß nicht wie ich sonst mit ihm abschließen soll.

Ich erhoffe mir hier keinen masterpaln bin einfach froh nicht die einzige mit so einem Problem zu sein und die vielen lieben Worte haben mir schon sehr geholfen🙂)!
 
Nach reiflicher Überlegung, habe ich auch den Entschluss gefasst, den Kontakt zu meinen Vater abzubrechen.
Die Vorstellungen und die Umsetzung von Famlienleben, sind einfach nicht miteinander vereinbar.
Vor 30 Jahren haben sich meine Eltern, nach 23-jähriger Ehe getrennt. Ich war 12. Meine Mutter hat sich davon mental nicht mehr erholt und ist 2002 verstorben. Mein Vater heiratete, kurz nach der Scheidung zum 2. Mal. Ich lebte zu der Zeit bei meinem Vater. Recht schnell merkte ich, dass ich meiner Steifmutter läßtig war. So wurde ich nur geduldet, schließlich war ich dann nur noch störend. Ein intaktes Familienleben, erfuhr ich nur oberflächlich. Mein Vater hat das nicht erkannt, bzw., wollte das nicht erkennen. Hauptsache, bei meiner Stiefmutter war im Haushalt immer alles sauber. Mein Stiefmutter ließ keine Ruhe, bis ich entlich mit 18 ausziehen "musste". Rückblickend stelle ich fest, dass ich noch viel zu unreif war, um alleine zu wohnen. Mein Vater hatte die Auffassung, dass er, wenn er mir hin und wieder Geld zusteckt, seine Schudigkeit als Vater getan hat. Was meine Bedürfnisse waren, und was mich beschäftigte, war unwichtig. Zu der Zeit, war ich der Meinung: "Na ja, kann mein Vater ja nichts dafür, mit so einer Frau im Rücken." Bis ich zu der Erkenntnis kam, dass er sich das ja so ausgesucht hat. Selbst jetzt (inzwischen bin ich selbst Famlienvater, mit 2 Kindern), hat sich daran nichts geändert. Die Hoffnung, dass mein Vater uns mal irgentwo dabei haben möchte, oder wir zu ihm zu Besuch kommen, war vergebens. Gespräche, blieben erfolglos. Daraus zog ich die Konsequenz, mit meinem Vater abzuschließen und keinen Kontakt mehr zu haben. Traurig, bin ich deswegen nicht, da es unabänderbar ist.
 

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