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Kommolitonin diffarmiert andere Kommilitonin

G

Gast

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Mir ist etwas passiert, was ich bisher in meinem Erststudium noch nie erlebt habe.
Aber der Reihe nach. Wir haben am Ende einer Lehrveranstaltung eine Prüfung zu einem Thema wo alle anderen Studenten anwesend sind und bei der Bewertung können die Studenten ihre Meinung einbringen.
Letztens war eine Kommilitonin an der Reihe mit der Befragung, die sehr wenig zu Lehrveranstaltungen kommen sollte. Die Lehrveranstaltungen waren aber nicht Pflicht.

In der Auswertung fing jemand aus der Runde (eine Studentin) dann massiv an, die besagte Kommilitonin an dafür anzugreifen, dass sie zu den voran gegangenen Veranstaltungen nicht anwesend war und nur zur Prüfung kommen konnte.

Und dann kam das was ich Hammer fand: "Wenn es nach mir ginge, würdest du deine Note jetzt nicht bekommen und ich dich durchfallen lassen, weil du immer nur zu den Prüfungen kommst."

Stille in der Runde. Niemand sagte was.

Ich fand das extrem unmoralisch und unkameradschaftlich, was ich der Studentin dann auch sagte. Sie ist ohnehin sehr überzeugt von sich.

Zumal ich die Studentin, die nur zur Prüfung kommen kann letztendlich auch kenne und weiß das sie eine große Zusatzbelastung hat, weil sie nebenbei jemanden pflegt, arbeitet und einen weiten Anfahrtsweg hat.

Wie seht ihr das?
 
Naja, wenn es so geregelt ist, dass man zur Prüfung kommen kann, obwohl man die Lehrveranstaltungen nicht besucht hat, dann bewegt sich die Studierende im Rahmen der Bestimmungen. Es hat dann niemand das Recht, sie dafür zu kritisieren.

Wenn es die Kommilitonin so stört, kann sie sich im Rahmen der Studierendenvertretung/ Fachschaft, was auch immer, dafür einsetzen, dass diese Regelungen entsprechend geändert werden.

Die o.g. Frau ist die falsche Adresse.
 
Das geht diese Dame gar nichts an.

Wenn die Veranstaltung keine Pflicht ist, dann muss die angeklagte gar nicht anwesend sein.

Das hätte ihr auch jemand laut und deutlich sagen müssen.
 
Ihr findet es also auch nicht okay? Hab schon an meiner Wahrnehmung gezweifelt.
Habe mich auch geärgert, dass ich nicht direkt vor allen etwas dazu gesagt habe.
 
Das geht sie einen feuchten Dreck an. Sorry aber musste sein.

Ich hab Jura studiert und kenne eine Menge Leute, die Vorlesungen nie besucht haben, WEIL diese schlecht waren und man daheim mit einem guten Buch mehr gelernt hat, statt die Zeit im Vorlesungssaal totzuschlagen, wo eh keiner zuhört, keiner keinen kennt und niemals 4 Stunden am Stück dran bleinen kann.

In Jura gibt's übrigens keine Anwesenheitspflicht und das ist bei einigen Vorlesungen auch gut so. Es gibt sehr viele, die ohne in die Vorlesungen zu gehen alles bestanden haben.

Wer es braucht. Die diffamierende Kollegin braucht wohl einige Unterrichtstunden, um was bestehen zu können und die andere bekommt es auch so hin, trotz zehnfacher Belastung. Soll sie doch mal so viel stemmen. Ob sie das könnte bezweifel ich stark. Und das hätte ich ihr auch mal ganz offen in Ohr gepustet..
 
Ich hatte zu Beginn meines damaligen Studiums fast jede Vorlesung besucht, genau wie die meisten meiner Kommilitonen. Da spielten die guten Vorsätze noch mit, man freute sich endlich an der Uni zu sein und seine Mitstreiter täglich zu sehen, man schrieb alles erdenkliche mit, um ja nichts zu verpassen.
Nach einigen Semestern gingen die Besuchszahlen aber rasch zurück, weil man seinen eigenen Lernstil gefunden, sekundäre Informationsquellen (sei aus Tutorien, Übungen, Altklausuren, Skripte, Onlinevideos...) entdeckt und die Struktur und den Nutzen von Vorlesungen durchschaut hatte. Meist waren die Vorlesungen mit Informationen überladen, die Skripte nicht hilfreich, die Säle überfüllt und es herrschte auch eine unpassende Lernatmosphäre. Die meisten Vorlesungen (zumindest in der Informatik) erschienen so als nutzlos und Zeitverschwendung. Insbesondere die Fälle, wo Studierende zum Besuch regelrecht gezwungen wurden durch Anwesenheitspflicht oder Dreistheit des Dozenten. Letzteres meint, dass der Dozent Klausurrelevantes ausschließlich in den Vorlesungen kommuniziert und/oder die Studierende durch Anwesenheit irgendwelche Boni für Prüfungen erschleichen können.

Der besagten Kommilitonin ist völlig freigestellt, wie sie studieren möchte. Und nicht nur wie, sondern auch wo, wann, weshalb, warum... Wenn sie ihre Zeit sinnvoller verbringen kann als in den Vorlesungen und nur zu den Prüfungen erscheint, und diese sogar besteht: Glückwunsch, weiter so!
 
Die Uni ist keine Schule mehr. Es wird sogar erwartet über den Horizont seines Modulplans hinauszusehen. Genau dafür ist auch die Freiheit der Anwesenheit meist obligatorisch. In höheren Semestern und spätestens im Master ist es eh nicht mehr möglich alle Fächer zu besuchen, weil es durch die immer stärker werdende Fächerdiversität der Studenten kaum nochTermine für alle finden lassen.
 
Hallo Gast,

genau so ein Verhalten von einer Kommilitonin musste ich mir vor kurzem auch bieten lassen. Warum steckt sie ihre Nase überhaupt in die Angelegenheiten anderer? Wenn es keine Anwesenheitspflicht gibt, dann ist es ganz offiziell jedem selbst überlassen, wie er/sie sein Studium bzw. Vorlesungen/Seminare organisieren möchte. Das ist ja das Schöne am Studium. Man lernt Autonomie und braucht keine Anleitungen mehr, wie es in der Schule einmal gewesen ist, wie Mustang schon so schön gesagt hat.

Meine Kommilitonin hat mir direkt ins Gesicht gesagt, dass ich ja unbedingt zur Studienberatung müsse, weil ich dieses Semester nicht in einem bestimmten obligatorischen Seminar gewesen bin. An dem Tag musste ich leider arbeiten. Daraufhin meinte ich, ich könnte das auch in einem 5. Semester noch machen, da dieses Seminar leider nur im Wintersemester angeboten wird. Da meinte diese Frau doch tatsächlich: "Aber das Master-Studium geht nur 4 Semester!" Erstaunlich, wie ignorant manche Leute sein können. Da habe ich entgegnet, das Studium sei keine Schule mehr und wo überhaupt geschrieben stehe, dass man sein Studium unbedingt in Regelstudienzeit abschließen müsse.

Diese Kommilitonin, von der du hier schreibst (und wahrscheinlich auch meine), scheint ein Problem mit dem eigenen Selbstwertgefühl zu haben und deswegen gucken zu müssen, ob sie andere eventuell entwerten kann oder ihnen das Gefühl geben kann, dass sie nichts hinbekommen. In Wirklichkeit ist wahrscheinlich sie diejenige, die einiges nicht hinbekommt. Wenn es nicht im Studium ist, wo sie sich für übermäßig engagiert zu halten scheint, dann wahrscheinlich in anderen Lebensbereichen.

Ich bin auch dafür, dass jemand ihr klar ins Gesicht sagen sollte, dass sie sich um ihren eigenen Kram kümmern muss. Ihre Kommilitonen sind schließlich auch erwachsen. Ich finde diese Frau hier sogar noch etwas übler als meine Kommilitonin, weil sie auch noch intrigant wird bzw. fast schon verlangt, dass die Studienkollegin ihre Leistungen aberkannt bekommt. Unmöglich.
 
Und dann kam das was ich Hammer fand: "Wenn es nach mir ginge, würdest du deine Note jetzt nicht bekommen und ich dich durchfallen lassen, weil du immer nur zu den Prüfungen kommst."

Stille in der Runde. Niemand sagte was.

Ich fand das extrem unmoralisch und unkameradschaftlich, was ich der Studentin dann auch sagte.

Ich finde es schade, dass niemand - außer dir - reagiert hat. Du hast zumindest im Nachgang Solidarität gezeigt und deine Meinung der Angreiferin mitgeteilt.
Sehr komisch finde ich, dass der/die DozentIn bzw. PrüferIn nichts dazu gesagt hat...
 

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