Hallo,
wahrscheinlich sollte ich eine Therapie suchen, was ich bald auch werde,
Da ich aber verzweifelt bin und im Internet nach Hilfe suche, stolperte ich über diese Seite.
Vor 2 Monaten musste ich meinen Kater wegen Nierenversagen einschläfern lassen.
Bereits vor seinem Tod war ich schon stark gras- und alkoholabhängig(täglicher Konsum).
Als mein Kater 12 war wurde bei ihm Diabetes festgestellt. Es war also behandelbar, ich musste nur jeden morgen und Abend seinen Blutzucker messen und je nach Wert Insulin beim Füttern spritzen, was ich auch 2 Jahre lang jeden Tag machte. mit 14 wurde er eingeschläfert.
Er verlor im ersten Jahr schon stark Gewicht, war aber weiter aktiv. Er trank sehr viel und musste oft Wasser lassen was aber wohl normal ist mit Diabetes....inzwischen zweifle ich selbst daran.
Ein Jahr danach ging ich zum nächsten Checkup und laut der Ärztin sah alles gut aus und ich sollte so weitermachen.
Im zweiten Jahr verlor er weiter Gewicht und war schon extrem dünn geworden. Ich hakte es mit seinem Alter und dem Diabetes ab.
Nun ein weiteres Jahr später bemerkte ich wie er langsam etwas instabil mit den Hinterbeinen wurde.....ging aber nicht sofort zum Arzt.....bis er Blut im Urin hatte. Als ich ihn dann in die Praxis brachte, sagte man mir, dass er komplettes Nierenversagen hat und ich musste ihn einschläfern lassen. Zudem waren laut der Ärztin auch seine Zähne stark heruntergekommen, wovon ich keine Ahnung hatte. Auf dem Röntgen war wohl auch ein Schatten an der Bachspeicheldrüse zu sehen.
Seit dem quäle ich mich jeden Tag und kann nicht aufhören an ihn zu denken. Ich werfe mir vor nicht bereits vor 6 Monaten zu einem Checkup gegangen zu sein, dass ich den Zustand seiner Zähne nicht bemerkte und dass ich gerade im letzten halben Jahr mehr mit Trinken und rauchen beschäftigt war, statt ihm meine Aufmerksamkeit zu schenken. Dass ich sein exzessives Wasser trinken und Wasserlassen mit dem Diabetes abtat und nicht weiter nachdachte. Auch erst jetzt im Nachhinein fällt mir auf, dass er sich nur noch selten putzte und größtenteils nur auf der Couch lag und schlief. Ich komme einfach nicht voran und mache mir jeden Tag Vorwürfe. Sobald ich an ihn denken könnte ich heulen und will mich selbst schlagen. Er war so ein liebes und gutmütiges Tier und er liebte mich. Er lies jeden Tag die Insulinspritzen über sich ergehen. Jetzt wo er weg ist, weiß ich erst richtig wie wichtig er mir war und wie viel Zeit ich aktiv hätte mit ihm verbringen sollen und können. Er hatte mehr verdient. Vor allem hatte er nicht verdient von einem Tag auf dem anderen zum Tierarzt gebracht zu werden und nie mehr nach hause zu dürfen.
Selbst kurz vor der Einschläferung wollte er einfach nur meinen Körperkontakt, er stand auf vom Untersuchungstisch, so wackelig er auch war und wollte runterspringen, sich im Raum umsehen....mit mir nach Hause gehen....
Ich kann nicht mehr. Ich fühle mich als hätte ich ihn im Stich gelassen, ihn sterben lassen. Ich glaube er hätte vielleicht noch so viel länger leben können, hätte ich früher realisiert wie es ihm geht oder ihn einfach mal so untersuchen lassen, habe ich aber nicht. Ich hasse mich und ich will ihn zurückhaben.
Mit dem Graskonsum hörte ich wenige Tage nach seinem Tod auf. Mit dem Alkohol vor wenigen Tagen.
Es wird einfach nicht besser, jeder Tag ist ein Albtraum. Ich wache auf und denke an ihn und dann durchgehend bis ich zu Bett gehe. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll.
wahrscheinlich sollte ich eine Therapie suchen, was ich bald auch werde,
Da ich aber verzweifelt bin und im Internet nach Hilfe suche, stolperte ich über diese Seite.
Vor 2 Monaten musste ich meinen Kater wegen Nierenversagen einschläfern lassen.
Bereits vor seinem Tod war ich schon stark gras- und alkoholabhängig(täglicher Konsum).
Als mein Kater 12 war wurde bei ihm Diabetes festgestellt. Es war also behandelbar, ich musste nur jeden morgen und Abend seinen Blutzucker messen und je nach Wert Insulin beim Füttern spritzen, was ich auch 2 Jahre lang jeden Tag machte. mit 14 wurde er eingeschläfert.
Er verlor im ersten Jahr schon stark Gewicht, war aber weiter aktiv. Er trank sehr viel und musste oft Wasser lassen was aber wohl normal ist mit Diabetes....inzwischen zweifle ich selbst daran.
Ein Jahr danach ging ich zum nächsten Checkup und laut der Ärztin sah alles gut aus und ich sollte so weitermachen.
Im zweiten Jahr verlor er weiter Gewicht und war schon extrem dünn geworden. Ich hakte es mit seinem Alter und dem Diabetes ab.
Nun ein weiteres Jahr später bemerkte ich wie er langsam etwas instabil mit den Hinterbeinen wurde.....ging aber nicht sofort zum Arzt.....bis er Blut im Urin hatte. Als ich ihn dann in die Praxis brachte, sagte man mir, dass er komplettes Nierenversagen hat und ich musste ihn einschläfern lassen. Zudem waren laut der Ärztin auch seine Zähne stark heruntergekommen, wovon ich keine Ahnung hatte. Auf dem Röntgen war wohl auch ein Schatten an der Bachspeicheldrüse zu sehen.
Seit dem quäle ich mich jeden Tag und kann nicht aufhören an ihn zu denken. Ich werfe mir vor nicht bereits vor 6 Monaten zu einem Checkup gegangen zu sein, dass ich den Zustand seiner Zähne nicht bemerkte und dass ich gerade im letzten halben Jahr mehr mit Trinken und rauchen beschäftigt war, statt ihm meine Aufmerksamkeit zu schenken. Dass ich sein exzessives Wasser trinken und Wasserlassen mit dem Diabetes abtat und nicht weiter nachdachte. Auch erst jetzt im Nachhinein fällt mir auf, dass er sich nur noch selten putzte und größtenteils nur auf der Couch lag und schlief. Ich komme einfach nicht voran und mache mir jeden Tag Vorwürfe. Sobald ich an ihn denken könnte ich heulen und will mich selbst schlagen. Er war so ein liebes und gutmütiges Tier und er liebte mich. Er lies jeden Tag die Insulinspritzen über sich ergehen. Jetzt wo er weg ist, weiß ich erst richtig wie wichtig er mir war und wie viel Zeit ich aktiv hätte mit ihm verbringen sollen und können. Er hatte mehr verdient. Vor allem hatte er nicht verdient von einem Tag auf dem anderen zum Tierarzt gebracht zu werden und nie mehr nach hause zu dürfen.
Selbst kurz vor der Einschläferung wollte er einfach nur meinen Körperkontakt, er stand auf vom Untersuchungstisch, so wackelig er auch war und wollte runterspringen, sich im Raum umsehen....mit mir nach Hause gehen....
Ich kann nicht mehr. Ich fühle mich als hätte ich ihn im Stich gelassen, ihn sterben lassen. Ich glaube er hätte vielleicht noch so viel länger leben können, hätte ich früher realisiert wie es ihm geht oder ihn einfach mal so untersuchen lassen, habe ich aber nicht. Ich hasse mich und ich will ihn zurückhaben.
Mit dem Graskonsum hörte ich wenige Tage nach seinem Tod auf. Mit dem Alkohol vor wenigen Tagen.
Es wird einfach nicht besser, jeder Tag ist ein Albtraum. Ich wache auf und denke an ihn und dann durchgehend bis ich zu Bett gehe. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll.